Weiber-Fasching

"Wilde Wieber" in Lindenberg haben Rathaus trotz Corona im Blick

Trotz Corona: Die "Wilden Wieber" halten am Weiberfasching Wache vor dem Rathaus in Lindenberg.

Trotz Corona: Die "Wilden Wieber" halten am Weiberfasching Wache vor dem Rathaus in Lindenberg.

Bild: Benjamin Schwärzler

Trotz Corona: Die "Wilden Wieber" halten am Weiberfasching Wache vor dem Rathaus in Lindenberg.

Bild: Benjamin Schwärzler

Der Rathaussturm in Lindenberg fällt in diesem Jahr aus. Die "Wilden Wieber" sind aber kreativ und schicken augenzwinkernd eine Warnung an den Bürgermeister.
11.02.2021 | Stand: 13:38 Uhr

Die Stadt Lindenberg ist normalerweise einmal im Jahr komplett in Frauenhand: „D’ Lindeberger Wilde Wieber“ stürmen am Weiberfasching das Rathaus, entmachten den Bürgermeister – und halten der gesamten Verwaltung gnadenlos den Spiegel vor.

Das lustige Spektakel muss corona-bedingt in diesem Jahr ausfallen, doch die „Wilden Wieber“ haben am Rathaus dennoch ein sichtbares Zeichen hinterlassen: Eine Puppe hält an diesem Donnerstag (11. Februar) seit dem Morgengrauen im Eingangsbereich Wache – stilecht ausgestattet mit der pinken Perücke, der neonfarbenen Weste und dem bunten Staubwedel, die zur „Arbeitskleidung“ der LiWiWi gehören. Auch ein Sektglas und ein pinkfarbener Mund-Nasen-Schutz dürfen nicht fehlen.

Luftschlangen und abgeschnittene Krawatten

Die "Wilden Wieber" haben das Treiben im Rathaus trotz Corona also voll im Blick. Und das machen sie mit einem Augenzwinkern auch deutlich. An einer Girlande hängt neben Luftschlangen, bunten Fotos früherer Rathausstürme und abgeschnittener Krawatten auch eine deutliche Warnung an Bürgermeister Eric Ballerstedt: „Heute ist nicht alle Tage – wir kommen wieder, keine Frage.“