Westallgäu/Bregenz

Zwei schwere Fahrradunfälle in Vorarlberg

Ein Radlerin ist nach einem Unfall in Bregenz schwer verletzt hilflos liegen geblieben.

Ein Radlerin ist nach einem Unfall in Bregenz schwer verletzt hilflos liegen geblieben.

Bild: Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)

Ein Radlerin ist nach einem Unfall in Bregenz schwer verletzt hilflos liegen geblieben.

Bild: Nicolas Armer/dpa (Symbolbild)

Bei einem Radunfall fährt eine 28-Jährige ungebremst in eine Hauswand. Eine zweite Frau stürzt abends bei Bregenz - und wird in einem Gebüsch gefunden.

29.06.2020 | Stand: 13:47 Uhr

Es ist für viele eine Horrorvorstellung: Nach einem Unfall über Stunden hinweg hilflos liegen zu bleiben. Das ist einer 46-Jährigen in Bregenz nach einem Sturz mit dem E-Bike passiert. Sie hat schwer verletzt eine Nacht im Freien überlebt. Und noch bei einem zweiten Unfall ist eine Radlerin schwer verletzt worden. In Dornbirn fuhr eine 28-Jährige ungebremst in eine Hauswand, offenbar weil ihre Bremsen bergab versagt hatten.

46-Jährige bleibt in Bregenz verletzt im Gebüsch liegen

Die 46-Jährige war am Donnerstag gegen 18 Uhr mit ihrem Rad von Bregenz in Richtung Bregenz-Fluh gefahren. Nachdem sie bis zum nächsten Morgen nicht zurückgekommen war, meldete ihr Lebenspartner sie am Freitag gegen 8.15 Uhr bei der Polizei als vermisst. Eine Suchaktion war nicht nötig: Kurz darauf meldete die Landesleitstelle einen Rad-Unfall auf der Fluherstraße. Wie die Beamten vor Ort feststellten, handelte es sich bei der Radlerin um die abgängige 46-Jährige. Sie war mit ihrem Rad gestürzt und schwer verletzt in einem Gebüsch neben der Straße liegen geblieben. Die näheren Umstände des Unglücks sind unklar. Die Frau konnte sich laut Polizei noch nicht äußern. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ebenfalls schwer verletzt wurde eine 28-Jährige bei einem weiteren radunfall in Vorarlberg. Sie fuhr am Sonntagmittag mit ihrem Rennrad auf der Tobelgasse in Dornbirn talwärts. In einem stark abfallenden Bereich wurde die Frau laut Polizei plötzlich immer schneller und überholte den vor ihr fahrenden Partner. Während des Überholvorganges rief die Frau ihrem Mann noch zu, dass ihre Bremsen nicht mehr funktionieren würden. Ihr Partner stieg laut Polizei sofort von seinem Rennrad ab und rannte seiner Frau hinterher. Das Unglück konnte er allerdings nicht verhindern: Die 28-Jährige fuhr ungebremst in die Hauswand eines Wohnhauses. Dabei erlitt die 28-Jährige nach Polizeiangaben schwere Verletzungen am Kopf und erhebliche innere Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Sie wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus nach Feldkirch geflogen.