Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Es dreht sich kaum was

Darum stockt der Windrad-Ausbau im Allgäu

Etwa zehn Minuten braucht es mit einem kleinen Aufzug, bis man sich hoch oben auf einer Nabenhöhe von 135 Metern bei den Rotorblättern befindet. Bidingens Bürgermeister Franz Martin hat für uns eine Luke geöffnet und blickt hier nach unten.

Etwa zehn Minuten braucht es mit einem kleinen Aufzug, bis man sich hoch oben auf einer Nabenhöhe von 135 Metern bei den Rotorblättern befindet. Bidingens Bürgermeister Franz Martin hat für uns eine Luke geöffnet und blickt hier nach unten.

Bild: Mathias Wild

Etwa zehn Minuten braucht es mit einem kleinen Aufzug, bis man sich hoch oben auf einer Nabenhöhe von 135 Metern bei den Rotorblättern befindet. Bidingens Bürgermeister Franz Martin hat für uns eine Luke geöffnet und blickt hier nach unten.

Bild: Mathias Wild

Seit sieben Jahren gibt es kein neues Windrad im Allgäu. Die Gründe sind vielfältig: Naturschutz, Abstandsregel oder die Windstärke. Das könnte sich nun ändern.
08.11.2022 | Stand: 10:31 Uhr

Ein leises Surren, das an das Brummen eines weit entfernten Motors erinnert. Dazwischen ein „Wumms“, kaum zu hören. Es ist das Geräusch der Rotoren eines Windrads, die sich an diesem Abend nur langsam drehen. Im Innern des 135 Meter hohen Rads in Bidingen (Kreis Ostallgäu) zeigt Bürgermeister Franz Martin auf eine Anzeige: „Der Wind weht gerade nur schwach.“ Genauer: mit 1,3 Metern pro Sekunde. Das Windrad war das erste in der Region, das von einer Kommune alleine betrieben wurde. Insgesamt vier Räder stehen in dem Ort – verglichen mit dem restlichen Allgäu ist das eine gute Quote.