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Wird der Klimawandel weggerechnet?

Wie hier am Herrenwieser Weiher bei Ermengerst im Oberallgäu präsentierte sich das Wetter im Allgäu am vergangenen Wochenende trüb und regnerisch. In der Region waren Trockenheit und Dürre im Sommer 2020 kein Thema.

Wie hier am Herrenwieser Weiher bei Ermengerst im Oberallgäu präsentierte sich das Wetter im Allgäu am vergangenen Wochenende trüb und regnerisch. In der Region waren Trockenheit und Dürre im Sommer 2020 kein Thema.

Bild: Ralf Lienert

Wie hier am Herrenwieser Weiher bei Ermengerst im Oberallgäu präsentierte sich das Wetter im Allgäu am vergangenen Wochenende trüb und regnerisch. In der Region waren Trockenheit und Dürre im Sommer 2020 kein Thema.

Bild: Ralf Lienert

Im Allgäu war zuletzt fast jeder Monat wärmer als im langjährigen klimatologischen Mittel. Doch bald gibts einen neuen Referenzwert. Wieso das umstritten ist.

31.08.2020 | Stand: 15:22 Uhr

In den vergangenen Jahren war im Allgäu nahezu jeder Monat wärmer als im langjährigen klimatologischen Mittel – im Sommer wie im Winter. Doch was heißt das eigentlich? Als Vergleichs- oder Referenzzeitraum wurde bisher der 30-Jahres-Zeitraum von 1961 bis 1990 herangezogen. Da sich die Auswirkungen des Klimawandels – vor allem steigende Temperaturen – damals noch nicht so drastisch zeigten, falle bei diesem Vergleichszeitraum seit einigen Jahren nahezu jeder Monat „zu warm“ aus, erläutert Diplom-Meteorologe Christian Ehmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) im Gespräch mit unserer Zeitung. So war beispielsweise im extrem kalten Winter 1962/1963 letztmals der Bodensee komplett zugefroren, was heute undenkbar wäre.

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