Bolsterlang

Zwei Buben (13 und 14) brechen auf dünner Eisfläche in Bolsterlang ein

Zwei Jugendliche sind in Bolsterlang (Oberallgäu) auf einer Eisfläche eingebrochen.

Zwei Jugendliche sind in Bolsterlang (Oberallgäu) auf einer Eisfläche eingebrochen.

Bild: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand (Symbolfoto)

Zwei Jugendliche sind in Bolsterlang (Oberallgäu) auf einer Eisfläche eingebrochen.

Bild: picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand (Symbolfoto)

Zwei Jugendliche sind auf der Eisfläche eines Wasserrückhaltebeckens eingebrochen. Passanten eilten zur Hilfe.
Zwei Jugendliche sind in Bolsterlang (Oberallgäu) auf einer Eisfläche eingebrochen.
Von Redaktion Allgäuer Zeitung
21.02.2021 | Stand: 15:20 Uhr

Am Samstag gegen 14:55 Uhr wurden über den Polizeinotruf zwei Personen mitgeteilt, die auf der Eisfläche des Wasserrückhaltebeckens in Bolsterlang (Oberallgäu) entlang der Kreisstraße OA 5 ins Wasser eingebrochen waren. Die 13- und 14-jährigen Jungen hatten aus unbekannten Gründen die mittlerweile sehr brüchige Eisfläche betreten und waren eingekracht.

Von Passanten konnten beide Jungen aus dem Wasser gerettet werden. Beide kamen mit einem Schrecken davon und wurden mit lediglich leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus Immenstadt verbracht.

Trotz des zuletzt sonnigen Wetters sind im Allgäu zwar noch mehrere Weiher und Seen zugefroren. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie ohne Gefahr betreten darf. Ganz im Gegenteil, wie der Fall in Bolsterlang nun zeigte. Grundsätzlich gilt: Erst wenn das Eis überall 15 Zentimeter dick ist, trage es sicher einen Menschen, sagt Johannes Weizenegger von der Wasserwacht Kempten. Dabei gilt es allerdings mehrere Punkte zu beachten. Mehr darüber lesen Sie hier.

Am Montag hatte ein damatischer Unfall auf einem Weiher bei Schlier im Landkreis Ravensburg für Schlagzeilen gesorgt: Einige Stunden, nachdem er beim Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen einem zugefrorenen Gewässer eingebrochen war, starb ein 29 Jahre alter Mann. Ein 60 Jahre alter Ersthelfer, der dem Mann zu Hilfe eilen wollte, war ebenfalls eingebrochen. Der Helfer konnte von Passanten ans Ufer gezogen werden.

Glimpflich endete ebenfalls am Montag eine groß angelegte Suche der Rettungskräfte nach einer Frau im Schwansee in Schwangau. Ausgelöst hatte den Alarm eine Wanderin am Kalvarienberg. Sie glaubte, eine regungslose Gestalt in der Mitte des Schwansees gesehen zu haben und fürchtete, dass sich ein Mensch in Gefahr befindet. Dem war glücklicherweise nicht so. Vielmehr handelte es sich bei "regungslosen Gestalt", um eine junge Frau, die es sich auf einem Campingstuhl bequem gemacht hatte.

Lesen Sie auch
Trotz des Dauerfrosts sind viele Eisflächen im Allgäu noch zu dünn, um tragfähig zu sein. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) warnt davor, die Flächen zu betreten.
Eisstärken auf Allgäuer Seen

Zwei Buben brechen im Oberallgäu auf dünner Eisdecke ein

Das könnte Sie auch interessieren: Nachruf auf Adolf Fröhlich: Er war Lebensretter und Eismeister