Corona aktuell im Allgäu

Zwei Fälle der Omikron-Variante in München bestätigt - Holetschek: Leopoldina-Forderung ist ein "Weckruf par excellence"

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die zuerst in Südafrika entdeckte Mutation des Coronavirus namens "Omikron" ist offenbar bei einem Reiserückkehrer in Hessen entdeckt worden.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die zuerst in Südafrika entdeckte Mutation des Coronavirus namens "Omikron" ist offenbar bei einem Reiserückkehrer in Hessen entdeckt worden.

Bild: Armin Weigel, dpa (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Die zuerst in Südafrika entdeckte Mutation des Coronavirus namens "Omikron" ist offenbar bei einem Reiserückkehrer in Hessen entdeckt worden.

Bild: Armin Weigel, dpa (Symbolbild)

Corona-Newsblog: Die "Omikron"-Virusvariante ist in Deutschland angekommen. Jens Spahn bringt lange Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel. Der Newsblog.
27.11.2021 | Stand: 19:03 Uhr

<< Wir berichten in unserem Newsblog laufend über die aktuellen Corona-News im Allgäu und in der Welt. >>

Samstag, 17. November, 18.55 Uhr: Zwei Fälle der Omikron-Variante in München bestätigt

In München sind die ersten beiden Fälle der als besorgniserregend eingestuften Omikron-Variante des Coronavirus in Deutschland bestätigt worden. Die beiden Reisenden seien am 24. November mit einem Flug aus Südafrika eingetroffen, sagte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag. Die Betroffenen hätten selbst vorausschauend eine Untersuchung auf die Virusvariante veranlasst, nachdem sie aus den Medien von der Gefahr erfahren hätten.

Einen weiteren Verdachtsfall machte am Samstag Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) bekannt. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika wurden demnach mehrere für diese Variante typische Mutationen gefunden. Die vollständig geimpfte Person war den Angaben zufolge am 21. November über den Frankfurter Flughafen eingereist und hatte im Laufe der Woche Symptome entwickelt. Ein genaues Ergebnis wird in diesem Fall am Montag erwartet.

Samstag, 27. November, 17.01 Uhr: Noch-Gesundheitsminister Spahn: Durchgängig 2G wäre "klare Ansage"

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in der Corona-Pandemie lange Einschränkungen für Ungeimpfte ins Spiel gebracht. Der CDU-Politiker sagte, er sei grundsätzlich skeptisch, was eine allgemeine verpflichtende Impfung angehe. Eine Alternative, die zu diskutieren sei, sei durchgängig 2G für alle Lebensbereiche, also Zugang nur noch für Geimpfte und Genesene. Es könnte zu einer Ansage kommen: "Stellt Euch darauf ein, 2G, geimpft oder genesen, und zwar auffrischgeimpft dann ab einem Punkt x, gilt mindestens mal das ganze Jahr 2022. Wenn Du irgendwie mehr tun willst als Dein Rathaus oder Deinen Supermarkt besuchen, dann musst Du geimpft sein." Dies wäre eine ziemlich klare Ansage.

Das sei eine Option, die besprochen werden müsse. "Wir sehen ja alle, was los ist in diesem Land, weil elf Millionen Erwachsene sich haben noch nicht überzeugen lassen. Und darunter leiden jetzt alle", sagte Spahn. Deutschland sei wahrscheinlich in der "schwersten" und "dramatischsten" Zeit dieser Pandemie. Man müsse nur den Blick richten nach Sachsen, Bayern, Thüringen und Baden-Württemberg und in viele Kliniken. Die Welle werde weiter gen Westen gehen. Die Frage sei, wie hoch die Welle werde. "Das haben wir in der Hand.

Samstag, 27. November, 15.52 Uhr: Holetschek will Leopoldina-Vorschlag schnell in Bund-Länder-Runde beraten

Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), hat sich angesichts neuer Forderungen der Wissenschaftsakademie Leopoldina für ein schnelles Bund-Länder-Treffen ausgesprochen. Die Äußerungen des wissenschaftlichen Beratergremiums könnten nicht ignoriert werden, sagte Holetschek am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in München. "Ich bin immer dafür, auf die Wissenschaft zu hören", sagte der CSU-Politiker. "Das ist ein Weckruf par excellence der Leopoldina", sagte er. Der Bund müsse dieses Signal nun unverzüglich aufnehmen.

Die Leopoldina hatte sich kurz zuvor für sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen, auch für Geimpfte und Genesene ausgesprochen. "Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen." Neue Virusvarianten machten schnelles und konsequentes Handeln noch dringlicher, hieß es vom den Gremium.

Samstag, 27. November, 15.17 Uhr: Omikron-Verdachtsfall war vollständig geimpft

Die über den Frankfurter Flughafen eingereiste Person mit dem Verdacht einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus war vollständig geimpft. Sie sei am 21. November aus Südafrika über den Frankfurter Airport ins Land gekommen, teilte das hessische Sozialministerium am Samstag in Wiesbaden mit. Im Laufe der Woche habe die Person Symptome entwickelt und sich daraufhin testen lassen. Anschließend sei sie häuslich isoliert worden. Mit dem Ergebnis der vollständigen Sequenzierung sei in den nächsten Tagen zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Ankunft sei Südafrika weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft gewesen.

Samstag, 27. November, 13.55 Uhr: Bayern setzt Verlegungsflüge aus Intensivstationen fort

Das mit Corona-Intensivpatienten überlastete Bayern hat am Samstag die Verlegung aus besonders strapazierten Krankenhäusern in andere Bundesländer fortgesetzt. "Zum Teil sind die Flüge bereits in der Luft", sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Samstagmittag. Bis zum Abend sollten zwei Patienten von München aus nach Hamburg und jeweils zwei nach Köln, Düsseldorf und Dortmund geflogen werden. Mit Krankenwagen sollten weitere drei Patienten von Schwaben aus ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz gebracht werden, sagte eine Sprecherin des Innenministeriums am Freitag.

Bereits am Freitag hatte ein Airbus der Bundeswehr sechs Intensivpatienten aus Bayern ausgeflogen. Der Luftwaffen-Airbus solle erst am Sonntag wieder im Einsatz sein und sechs weitere Intensivpatienten nach Norddeutschland bringen. Die anderen Flüge erfolgten mit Ambulanz-Flugzeugen privater Anbieter.

In der Nacht zum Samstag ging ein weiterer Flug mit zwei Patienten nach Hamburg. Insgesamt sollen bis zum Sonntagabend 30 Intensivpatienten ausgeflogen sein. Alle kämen aus den drei Regierungsbezirken Oberbayern, Niederbayern und Schwaben. Insgesamt lagen am Samstag laut Intensivregister 1047 Menschen (Stand: Samstag, 13.00 Uhr) mit Covid-19 auf einer bayerischen Intensivstation.

Samstag, 27. November, 13.35 Uhr: Leopoldina empfiehlt sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt angesichts des dynamischen Corona-Infektionsgeschehens sofortige umfassende Kontaktbeschränkungen. "Unmittelbar wirksam ist es aus medizinischer und epidemiologischer Sicht, die Kontakte von Beginn der kommenden Woche an für wenige Wochen deutlich zu reduzieren", heißt es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. "Aufgrund der nachlassenden Immunität müssten diese Maßnahmen vorübergehend auch für Geimpfte und Genesene gelten, die in dieser Zeit eine Auffrischungsimpfung erhalten müssen."

Die Impfkampagne müsse massiv verstärkt und eine Impfpflicht stufenweise eingeführt werden. Insgesamt sollten bis Weihnachten neben Erst- und Zweitimpfungen rund 30 Millionen Drittimpfungen ermöglicht werden, so die Leopoldina.

Mit Blick auf Kinder und Jugendliche empfiehlt die Leopoldina vorgezogene Weihnachtsferien und regelmäßige Corona-Tests mindestens dreimal pro Woche. Während des gesamten Aufenthalts in den Schulen sollten Lehrer und Schüler aller Klassenstufen Masken tragen. "Eine Aussetzung der Präsenzpflicht und ein Wechselunterricht an Schulen sowie die Schließung von Kitas sollten möglichst vermieden werden."

Samstag, 27. November, 13.30 Uhr: Omikron: Impfstoff-Experte geht nicht von Neustart der Pandemie aus

Der Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs gegen Corona, Andrew Pollard, geht nicht von einem dramatischen Neuanfang der Pandemie durch die neue Variante Omikron aus. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung einen Neustart der Pandemie wie im letzten Jahr geben wird", sagte der Immunologe von der Universität Oxford am Samstag in einem BBC-Interview. Man müsse einige Wochen warten, um sichere Ergebnisse zu haben, es gebe jedoch Anlass zur Hoffnung, dass die Impfstoffe gegen schwere Erkrankungen weiterhin wirken würden. Im vergangenen Jahr war in Großbritannien kurz vor Weihnachten die erste deutlich ansteckende Alpha-Variante aufgetaucht, die eine schwere Welle auslöste. Damals gingen die Corona-Impfungen gerade erst los.

Die nun im Süden Afrikas entdeckte Omikron-Variante vereint Mutationen, die bereits bei früher als besorgniserregend eingestuften Varianten aufgetreten waren. "Trotz dieser Mutationen haben die Impfstoffe schwere Erkrankungen verhindert, während wir uns von Alpha, Beta und Gamma bis hin zu Delta bewegt haben", sagte Pollard, der mit anderen Oxford-Forschern und dem Pharmakonzern Astrazeneca den Impfstoff entwickelt hat. Außerdem zeigte sich der Wissenschaftler zuversichtlich, dass die Impfstoffe zeitnah auf die neue Variante hin angepasst werden könnten.

Samstag, 27. November, 13.05 Uhr: Omikron-Verdachtsfall - Saar-Ministerpräsident Hans für schnelle MPK

Angesichts eines Omikron-Verdachtsfalls in Deutschland hat sich der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) eindringlich für eine schnelle Ministerpräsidentenkonferenz ausgesprochen. Man stehe erneut vor einer "Stunde Null in der Pandemiebekämpfung", sagte Hans nach einer Mitteilung der Staatskanzlei in Saarbrücken vom Samstag. "Eine nationale Notlage erfordert den Schulterschluss aller Länder, sowie alter und neuer Bundesregierung."

Es brauche rasch bundeseinheitliche Maßnahmen zur Eindämmung, Engpässe bei der Bereitstellung von Impfstoff müssten mit aller Macht beseitigt werden, sagte Hans - "damit jetzt der Impf-Turbo gezündet werden kann von der Arztpraxis bis zu den Impfzentren". Auch Zahnärzte, Veterinäre und Apotheken müssten in die Impfkampagne einbezogen werden. "Es braucht eine Omikron-MPK mit geschäftsführender und neuer Bundesregierung - jeder Tag zählt", sagte Hans.

Samstag, 27. November, 12.55 Uhr: Polizei führte 2000 Corona-Kontrollen in der Region durch

Wie in ganz Bayern sind auch im Allgäu derzeit vermehrt Polizisten im Einsatz, die die Einhaltungen der Corona-Regeln kontrollieren. „Je mehr sich die Lage verschärft, desto öfter sind wir unterwegs“, sagt Hauptmeister Zimmermann. Wir haben die Polizei bei den Kontrollen begleitet und erlebt, was die häufigsten Fragen und Verstöße sind (AZ Plus).

Samstag, 27. November, 11.45 Uhr: Mehr als zehn Prozent haben Booster-Impfungen erhalten

In Deutschland haben mehr als zehn Prozent der Bevölkerung mittlerweile eine Auffrischungsimpfung erhalten. 8,6 Millionen Menschen haben bisher eine sogenannte Booster-Impfung bekommen, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag hervorgeht. In den vergangenen Tagen gab es rund 2,7 Millionen Booster-Impfungen, wie der geschäftsführende Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) twitterte. Allein am Freitag kamen laut RKI 582.000 hinzu.

56,9 Millionen Menschen und damit 68,4 Prozent der Gesamtbevölkerung sind mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. 59,1 Millionen Menschen wurden mindestens einmal geimpft. Das entspricht einer Quote von 71,1 Prozent. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.

Weiterhin gibt es beim Stand der Impfungen gegen das Coronavirus erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 82,8 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. 80,1 Prozent der Bevölkerung sind dort vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Sachsen ist Schlusslicht, hier sind 60,4 Prozent erst- und 58,0 Prozent vollständig geimpft.

Samstag, 27. November, 10.45 Uhr: Verdacht auf Omikron-Variante bei Reiserückkehrer in Deutschland

Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose "mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit" in Deutschland angekommen. Das teilte der Grünen-Politiker am Samstagmorgen auf Twitter mit. Bei einem Reiserückkehrer aus Südafrika seien mehrere für Omikron typische Mutationen gefunden worden. "Es besteht also ein hochgradiger Verdacht, die Person wurde häuslich isoliert. Die vollständige Sequenzierung steht zum aktuellen Zeitpunkt noch aus", twitterte der in Hessen auch für Gesundheit zuständige Minister. Nach Angaben des Ministeriums in Wiesbaden reiste die Person über den Frankfurter Flughafen ein.

Die zuerst im südlichen Afrika nachgewiesene Omikron-Variante (B.1.1.529) wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als "besorgniserregend" eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass die Variante die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die neue Variante hat, steht allerdings noch nicht fest. Bis es darüber Klarheit gebe, kann es laut WHO noch Wochen dauern.

Samstag, 27. November, 9.55 Uhr: Virologin besorgt über Omikron-Variante - Rat zu Booster-Impfung

Die Münchner Virologin Ulrike Protzer ist besorgt über die im Süden Afrikas entdeckte neue Coronavirus-Variante. Die Variante B.1.1.529 könne dazu führen, dass sich das Virus schneller vermehre oder auch infektiöser werde, sagte Protzer am Samstag im Deutschlandfunk.

Auf die Frage, ob aktuelle Corona-Impfstoffe noch ausreichend gegen die neue Variante wirken, sagte die Virologin, möglich sei, dass Antikörper das Virus nicht mehr so effizient neutralisieren können. Frisch nach einer Impfung gebe es aber viele Antikörper - das reiche dann aus, um auch Varianteviren "wegzuneutralisieren". Wenn die Impfung eine Weile her sei, könnten Auffrischungsimpfungen das Immunsystem "hochpushen". "Und dann, davon gehen wir alle aus, sollte das wieder ausreichen", sagte Protzer. Sie riet zugleich dazu, Booster-Impfungen mit den jetzt verfügbaren Impfstoffen vorzunehmen. Ob man später eine weitere Impfung brauche oder einen angepassten Impfstoff, könne man jetzt noch nicht sagen.

Samstag, 27. November, 9.35 Uhr: Corona-Ausbruch in Kreis-Seniorenheim in Bad Wörishofen

Sorge in Bad Wörishofen: Acht Bewohnerinnen und Bewohner und fünf Mitarbeiter/innen des Kreis-Seniorenwohnheims Am Anger sind positiv auf Corona getestet worden.

Was dazu bekannt ist und wie die Impfquote im Kreis-Seniorenheim Bad Wörishofen ist, erfahren Sie hier.

Samstag, 27. November, 9.20 Uhr: Hongkongs Omikron-Infizierte weisen ungewöhnlich starke Viruslast auf

Die zwei bestätigten Omikron-Infizierten in Hongkong weisen offenbar eine sehr schnell ansteigende Viruslast auf. Die PCR-Tests der zwei Männer, die wenige Tage zuvor noch negativ ausfielen, enthielten einen Ct-Wert von 18 und 19. "Das ist wahnsinnig hoch, insbesondere wenn man bedenkt, dass die zwei bei den letzten PCR-Tests noch negativ waren", schreibt der Epidemiologe Eric Feigl-Ding, der lange Zeit an der Universität Harvard forschte. Es sehe so aus, als ob die Variante dem Impfschutz tatsächlich entgehen könnte, so Feigl-Ding weiter.

Laut Angaben der Hongkonger Regierung wurde die Omikron-Variante des Coronavirus von einem Reisenden aus Südafrika eingeschleppt, der sich seit seiner Ankunft am 11. November in einem Quarantäne-Hotel befand. Am 13. November wurde er dann positiv getestet.

Es wird davon ausgegangen, dass der Mann trotz strenger Isolation einen 60-Jährigen im gegenüberliegenden Zimmer des Quarantäne-Hotels angesteckt hat. Dieser wurde am 18. November während seines vierten PCR-Tests positiv getestet. In beiden Fällen wurde bei einer späteren Genomsequenzierung deutlich, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Coronavirus infiziert hatten.

Einer Stellungnahme der Hongkonger Regierung zufolge soll der Einreisende aus Südafrika möglicherweise keinen ausreichenden Mundschutz getragen haben, als er seine Hoteltür beim Entgegennehmen von Essensbestellungen geöffnet habe. Dies sei womöglich der Grund für die Infektion trotz Quarantäne-Isolation.

Samstag, 27. November, 8.45 Uhr: Starke Einschränkungen in zwölf Kreisen und Städten Bayerns

In zwölf besonders von Corona betroffenen Kreisen und Städten in Bayern ist das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren worden. Neu am Samstag hinzu kam der Landkreis Deggendorf. Dort lag die Inzidenz am Freitag wieder über der 1000er-Marke.

Wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche mehr als 1000 beträgt, werden Kreise und Städte als regionale Hotspots eingestuft. Überspringt eine Kommune den Wert, greifen am Folgetag die strengeren Regelungen - so wie bei uns derzeit im Ostallgäu. Das öffentliche Leben wird dann in weiten Bereichen heruntergefahren. Gastronomie und Beherbergungsbetriebe aller Art, Sport- und Kulturstätten müssen schließen, Freizeit-, Sport- und Kulturveranstaltungen werden untersagt. Hochschulen müssen auf digitale Lehre umstellen. Die meisten der betroffenen Regionen befinden sich im Südosten Bayerns.

Samstag, 27. November, 7.45 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte fürs Allgäu - Hotspot Ostallgäu unter 1000

Nach zwei Tagen mit einem Inzidenzwert über 1000 ist die 7-Tage-Inzidenz im Ostallgäu wieder knapp unter die kritische Hotspot-Inzidenz gefallen. Der Lockdown im Landkreis geht vorerst dennoch weiter. Die strengen Regeln und Maßnahmen gelten so lange, bis der Inzidenzwert fünf Tage in Folge wieder unter dem Grenzwert von 1.000 liegt.

Alle aktuellen Corona-Inzidenzwerte für die Allgäuer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Samstag, 27. November, 7.20 Uhr: Montgomery befürchtet Virusvariante "so gefährlich wie Ebola"

Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, warnt vor der Entstehung gefährlicher Varianten des Coronavirus. "Meine große Sorge ist, dass es zu einer Variante kommen könnte, die so infektiös ist wie Delta und so gefährlich wie Ebola", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Die neue südafrikanische Variante B.1.1.529 sei ein gutes Beispiel dafür, dass man dem Virus keine Chance zur Mutation geben dürfe. Um weitere Varianten zu verhindern, werde es nötig sein, die Welt noch jahrelang zu impfen, sagte Montgomery.

Eine Ebola-Infektion führt meist zu hohem Fieber und inneren Blutungen und endet sehr oft tödlich. Ohne Medikamente sterben rund 50 Prozent der Kranken, wobei der Anteil je nach Virusart auch deutlich darunter oder darüber liegen kann. Der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch war 2014/2015 in Westafrika, damals kamen mehr als 11.000 Menschen ums Leben.

Samstag, 27. November, 7.10 Uhr: RKI registriert 67.125 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 444,3

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 444,3 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 438,2 gelegen, vor einer Woche bei 362,2 (Vormonat: 118,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 67.125 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.11 Uhr wiedergeben. Am Freitag hatte die Zahl der Ansteckungen bei 76.414 gelegen, vor genau einer Woche waren es 63.924 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 303 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 248 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.717.295 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 4.803.100 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100.779.

Freitag, 26. November, 22.15 Uhr: Neue Corona-Variante: Bundesregierung stuft acht Länder als Virusvariantengebiete ein

Eine im südlichen Afrika entdeckte neue Coronavirus-Variante sorgt für Beunruhigung. Omikron wurde von der WHO als besorgniserregend eingestuft. Die EU versucht, sich abzuschotten. Auch Deutschland ergreift Maßnahmen.

Freitag, 26. November, 20.20 Uhr: Landratsamt Oberallgäu bittet: Auf Behördengänge nach Möglichkeit verzichten

Aufgrund der sich verschärfenden Lage empfiehlt das Landratsamt Oberallgäu, auf persönliche Vorsprachen zu verzichten. Zur Einschränkung von Kontakten und zur Minimierung des Infektionsrisikos wird darum gebeten, den allgemeinen Behördengang durch Telefon oder E-Mail zu ersetzen. Ansprechpartner für die verschiedenen Fachthemen finden sich auf der Internetseite der Kreisverwaltung.

Freitag, 26. November, 19.20 Uhr: WHO stuft neue Corona-Variante als "besorgniserregend" ein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die neue Corona-Variante B.1.1.529 als "besorgniserregend" eingestuft. Das teilte die UN-Behörde am Freitag nach Beratungen mit Experten mit. Diese Klassifizierung ist laut WHO-Definition ein Signal, dass eine Variante ansteckender ist oder zu schwereren Krankheitsverläufen führt. Außerdem besteht bei "besorgniserregenden Varianten" die Gefahr, dass herkömmliche Impfungen, Medikamente oder Corona-Maßnahmen weniger wirksam sind.

Freitag, 26. November, 19.10 Uhr: Passagiere aus Südafrika müssen 14 Tage in Quarantäne

Die Passagiere einer aus dem südafrikanischen Kapstadt am Freitagabend in München eintreffenden Lufthansa-Maschine müssen aus Furcht vor dem Einschleppen einer neuen Coronavirus-Variante alle in eine 14-tägige Quarantäne. Zusätzlich müssten sie sich unmittelbar nach der für 19.45 Uhr geplanten Landung einem PCR-Test unterziehen. Die Quarantäne werde unabhängig vom Ausgang des Tests und des Impfstatus der Passagiere wirksam, teilte das bayerische Gesundheitsministerium mit.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte am Freitagmorgen gesagt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären.

Freitag, 26. November, 18.39 Uhr: Kommt es im Oberallgäu und in Kempten schon bald zum nächsten Lockdown?

Der Landkreis steuert auf die 1000er-Marke zu. Auch in Kempten steigt die Zahl an Corona-Infizierten stetig. Impf- und Testkapazitäten werden hochgefahren. Doch die Sorge wächst.

Freitag, 26. November, 17.40 Uhr: RKI-Chef Wieler "in großer Sorge" über Südafrika-Variante: Was bislang bekannt ist

In Südafrika wurde die neue Corona-Variante B.1.1.529 entdeckt, die Experten beunruhigt. Wie gefährlich ist sie und schützen die Impfstoffe dagegen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Freitag, 26. November, 15.50 Uhr: Weihnachtsmärkte in Bayern abgesagt - Diese Alternativen haben Sie jetzt ab diesem Wochenende

Wegen Corona sind auch 2021 die Weihnachtsmärkte im Allgäu abgesagt, etwa in Kempten, Memmingen, Bad Hindelang oder Lindau. Wir zeigen Alternativen in der Nähe.

Freitag, 26. November, 15 Uhr: Bundeswehr-Airbus am Flughafen Memmingen: Verlegung von Corona-Patienten beginnt

Um 13.50 Uhr landete der Airbus der Luftwaffe, nach und nach wurden Corona-Patienten von Krankenwagen per Hubwagen in das Flugzeug gebracht. Begleitet von mehreren Fernsehteams, Fotografen und Journalisten. Die mussten allerdings hinter dem Zaun des Airports bleiben.

Freitag, 26. November, 14.40 Uhr: Belgien registriert ersten Fall mit neuer Coronavirus-Variante

Belgien hat einen ersten Fall mit der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante B.1.1.529 registriert. Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag bekannt. Der belgische Premierminister Alexander De Croo kündigte zudem Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika an . Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke.

Gleichzeitig führt Belgien wieder strengere Regeln für private Feiern, in der Gastwirtschaft und im Nachtleben ein. "Die Situation heute ist schlimmer als alle Szenarien, die uns die Experten vorgerechnet hatten", sagte De Croo. Bereits vor gut einer Woche hatte Belgien strengere Corona-Maßnahmen eingeführt, unter anderem eine teilweise Home-Office-Pflicht. Trotzdem schießen die Infektionszahlen in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern immer weiter in die Höhe. Laut den jüngsten Daten der Gesundheitsbehörde Sciensano wurden über 25 000 neue Infektionen pro Tag gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

Freitag, 26. November, 14.10 Uhr: Flughafen Memmingerberg: Bundeswehr verlegt Corona-Patienten

Am Allgäu Airport hat die Verlegung von Corona-Patienten begonnen. Aus Memmingerberg werden schwerkranke Intensivpatienten nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen geflogen. Die dortigen Krankenhäuser sollen die Corona-Erkrankten weiter behandeln.

Bilderstrecke

Corona-Verlegungsflüge starten am Memminger Flughafen

Freitag, 26. November, 12.10 Uhr: Wieler: B.1.1.529 mit Mutationen an mehreren entscheidenden Stellen

Die in Südafrika auftretende Corona-Variante B.1.1.529 hat Mutationen an mehreren entscheidenden Stellen des Virus. "Das ist eine Variante, die sehr viele Mutationen trägt, insbesondere in diesem Spike-Protein", sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Freitag in Berlin. Das Spike-Protein ist der Teil des Virus, mit dem es an menschliche Zellen bindet. Gegen das Spike-Protein sind auch viele Impfstoffe gerichtet. Laut Wieler gibt es einige Mutationen an Stellen, an die neutralisierende und therapeutische Antikörper binden. Mehr zur neu entdeckten Variante erfahren Sie hier.

Freitag, 26. November, 12 Uhr: Die Schule der Corona-Verharmloser und Verschwörungsgläubigen

Die Hannah-Arendt-Akademie richtet sich, so stand es bis vor kurzem auf ihrer schicken Internetseite, an kritische junge Menschen. Das Institut mit Sitz in Starnberg bewirbt seit einigen Wochen eigene Online-Vorlesungen und Seminare, ein sogenanntes Studium Generale. Einschreiben kann sich jede und jeder, der über die Hochschulreife verfügt. Für ihr Vorlesungsverzeichnis, das im Aufbau staatlichen Universitäten ähnelt, hat die Akademie mehr als ein Dutzend Dozentinnen und Dozenten gewonnen.

Freitag, 26. November, 12 Uhr: Coronapolitik-Kritiker Karl Hilz stirbt im Landkreis Günzburg

Er war einer der Hauptkritiker der Corona-Politik der Staatsregierung und redete sich schnell auf Klardenken-Demos, manchmal auch auf Querdenker-Veranstaltungen in Rage: Der Münchner Ex-Polizist Karl Hilz ist am vergangenen Freitag im Alter von 64 Jahren gestorben. Wie unsere Redaktion aus zuverlässiger Quelle weiß, ist das im Landkreis Günzburg geschehen.

und Genesene Tests vorzeigen müssen, bleibt es in Kirchen "bei den bisherigen bekannten Regelungen", sagte ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums in München. Mehr dazu hier.

Freitag, 26. November, 11.05 Uhr: RKI: Zahl der Corona-Ausbrüche in Schulen steigt

In Schulen kommt es derzeit wieder deutlich häufiger zu Corona-Ausbrüchen. Das geht aus dem Wochenbericht des Robert Koch-Instituts hervor, der am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. "Nach einem kurzzeitigen Rückgang während der Herbstferien wird jetzt ein sehr rascher Anstieg beobachtet." Demnach seien zuletzt innerhalb von vier Wochen 1265 Ausbrüche gemeldet worden, hieß es. Allerdings seien die vergangenen zwei Wochen noch nicht bewertbar. Jüngere Schüler trifft es dabei im Schnitt öfter als ältere.

Aktuell liege die Zahl der Schulausbrüche "sehr deutlich" über dem Höchstniveau der zweiten Welle. Anfang November seien etwa dreimal mehr Ausbrüche pro Woche übermittelt worden als im Vorjahr zu dieser Zeit. "Bei der zugenommenen Ausbruchshäufigkeit spielen vermutlich die leichtere Übertragbarkeit der Delta-Variante und auch die ausgeweiteten Testaktivitäten eine Rolle, wobei Infektionen, auch asymptomatische, frühzeitig erkannt werden."

Freitag, 26. November, 10.50 Uhr: Wegen hoher Nachfrage: Erweiterte Öffnungszeiten im Impfzentrum Memmingen

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen ist in den vergangenen Wochen nach Angaben der Stadt Memmingen rasant gestiegen. Um alle Impfwilligen schnellstmöglich impfen zu können, erweitert das Memminger Impfzentrum ab dem 1. Dezember 2021 nochmals die Öffnungszeiten. Alles dazu im Überblick hier.

Freitag, 26. November, 9.40 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 58 Patienten auf der Normalstation und 24 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 20 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sieben Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: Sechs Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, acht Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Keine Covid-19-Patienten werden aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Elf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 16 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Fünf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, drei Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Freitag, 26. November, 9.20 Uhr: Spahn: Deutschland wird Südafrika zu Virusvariantengebiet erklären

Deutschland wird Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären. Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft, Fluggesellschaften dürften dann nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern, teilte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitagmorgen mit. Gegebenenfalls seien auch Nachbarländer Südafrikas betroffen.

Wegen der Ausbreitung der neuen möglicherweise gefährlicheren Variante des Coronavirus will die EU-Kommission Reisen aus dem südlichen Afrika in die EU auf ein absolutes Minimum beschränken. Die Brüsseler Behörde werde den EU-Staaten vorschlagen, die dafür vorgesehene Notbremse auszulösen um den Luftverkehr auszusetzen, teilte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf Twitter mit.


Freitag, 26. November, 8.35 Uhr: Luftwaffe startet am Nachmittag mit Corona-Hilfsflügen am Flughafen Memmingen

Die Luftwaffe wird sich von Freitagnachmittag an mit einem Spezialflugzeug an der Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie beteiligen. Ein Airbus A310 MedEvac soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur um 14 Uhr auf dem bayerischen Flughafen Memmingen landen und Schwerkranke nach Münster-Osnabrück in Nordrhein-Westfalen fliegen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Freitag, 26. November, 7.50 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat wieder leicht gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist wieder leicht angestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Freitagmorgen mit 652,3 an - am Tag zuvor lag der Wert bei 641,1. Am Freitag vor einer Woche hatte Bayern eine Inzidenz von 625,3.

16.552 neue Infektionen und 68 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona meldeten die bayerischen Gesundheitsämter innerhalb von 24 Stunden (Stand: Freitag 3.12 Uhr).

Freitag, 26. November, 7.15 Uhr: Erst Rosenheim, dann Passau: Söder und Holetschek reisen heute in Corona-Hotspots

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Gesundheitsminister Klaus Holetschek (beide CSU) reisen am Freitag in die Corona-Hotspot-Regionen in Südostbayern. Sie wollen sich dort ein Bild von der aktuellen Lage machen und mit Vertretern der Städte und Landkreise sprechen - zunächst in Rosenheim, dann in Passau. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 26. November, 6.40 Uhr: Neue Corona-Supervariante im Süden Afrikas soll noch ansteckender sein

Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise sehr gefährlichen Variante des Coronavirus im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend sei, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Großbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein. Mehr zur Variante B.1.1.529 erfahren Sie hier.

Freitag, 26. November, 6.30 Uhr: RKI registriert 76.414 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 438,2

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut übermittelten Corona-Neuinfektionen hat wieder einen Höchststand erreicht. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Freitagmorgen 76.414 Fälle in 24 Stunden. Vor genau einer Woche waren es 52.970 erfasste Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI mit 438,2 an - ebenfalls ein Höchstwert. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 419,7 gelegen, vor einer Woche bei 340,7 (Vormonat: 113,0). Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.32 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 357 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 201 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.650.170 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 25. November, 18.00 Uhr: Bis vorerst 9. Dezember kein Betrieb im Festspielhaus Neuschwanstein

Der Lockdown im Ostallgäu bedeutet auch für das Festspielhaus Füssen eine Zwangspause. Verordnet ist diese zunächst bis 30. November. Da die Aufführungen im Festspielhaus jedoch eine gewisse Vorlaufzeit brauchen, schließt das Festspielhaus vorerst bis 9. Dezember.

"Nach 15 Monaten kompletten Lockdown hatten wir nach dem Neustart im Sommer gehofft, nun wieder in eine gewisse Normalität und einen dauerhaften Spielbetrieb zurück kehren zu können. Die erneute behördliche Schließung trifft uns sehr. Wir bedanken uns für die Geduld und Treue aller unserer Fans und Besucher in dieser schweren Zeit und hoffen erneut auf deren Verständnis und Solidarität", teilt Theaterleiter Benjamin Sahler mit.

Donnerstag, 25. November, 17.45 Uhr: "Ski-Trail Tannheimer Tal - Bad Hindelang" fällt erneut aus

Auch im Januar 2022 wird es keine Neuauflage des „Ski-Trail Tannheimer Tal – Bad Hindelang“ geben. Aufgrund der hohen Corona-Inzidenz haben die Veranstalter den Volksskilanglauf ein weiteres Mal abgesagt. Das teilten sie nun mit. Die „European Outdoor Film Tour“ in Bad Hindelang und das „Internationale Ballonfestival Tannheimer Tal“ sind hingegen unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienemaßnahmen weiterhin in Planung.

Donnerstag, 25. November, 16.57 Uhr: Hospitalisierungs-Inzidenz in Bayern steigt weiter

1266 Menschen mussten in Bayern in den vergangenen sieben Tagen nach einer Corona-Infektion ins Krankenhaus gebracht werden. 1025 Corona-Patienten liegen derzeit auf den Intensivstationen. Diese Zahlen hat das LGL am Donnerstag veröffentlicht.

Donnerstag, 25. November, 15.56 Uhr: Unterallgäu steuert auf Lockdown zu

Nach dem Ostallgäu könnte auch für das Unterallgäu bald ein Lockdown gelten. Am Donnerstag lag die Sieben-Tage-Inzidenz dort nur knapp unter dem Wert von 1000.

Donnerstag, 25. November, 14.55 Uhr: Inzidenz liegt bei Ungeimpften in Bayern bei 1726,3

Immer mehr Ungeimpfte in Bayern stecken sich mit Corona an. Die Inzidenz bei den Ungeimpften lag am Mittwoch bei 1726,3, wie das Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit (LGL) am Donnerstag mitteilte. Das ist ein Plus von gut 257 im Vergleich zur Vorwoche. Bei den Geimpften stieg die Inzidenz dagegen nur noch leicht um 3 auf 112,7.

Damit verschiebt sich die Betroffenheit weiter in Richtung Ungeimpfter. Aktuell ist die Inzidenz bei ihnen 15,4 mal so hoch wie bei Geimpften. Vor einer Woche lag der Faktor noch bei 13,4, vor zwei Wochen bei 9,8.

Auch bei den Krankenhauseinweisungen ist die Lücke deutlich. Die Hospitalisierungs-Inzidenz der Ungeimpften lag am Mittwoch bei 17,6, die der Geimpften bei 2,8.

Donnerstag, 25. November, 14.32 Uhr: Stadt Füssen schließt städtische Einrichtungen

In Füssen schließen mehrere städtische Einrichtungen aufgrund der Hotspot-Regelungen. Das teilte die Stadtverwaltung nun mit.

Ab Freitag sind demnach

  • Der Bundesstützpunkt für Eishockey und Curling
  • Die Weidachsportanlage samt Skate- und Bikepark
  • Die Bergerfeldturnhallen
  • Die Weißenseeturnhalle
  • Der Jugendtreff
  • Die Tourist Informationen Füssen und Hopfen am See sowie der Tourist Info Point Weißensee
  • Die Stadtbibliothek
  • Das Museum der Stadt Füssen und die Galerien im Hohen Schloss

bis auf weiteres geschlossen.

Donnerstag, 25. November, 13.30 Uhr: Masken-Verweigerer, Fahrgäste ohne 3G-Nachweis und gefälschtes Impfzertifikat bei Corona-Kontrollen im Allgäu entdeckt

An den Bahnhöfen in Oberstaufen und Füssen hat die Polizei Verstöße gegen die Corona-Auflagen festgestellt. Woanders tauchte ein gefälschtes Impfzertifikat auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 12.50 Uhr: EU-Behörde: Grünes Licht für Impfstoff für Kinder ab fünf Jahren

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht gegeben für die Zulassung des Corona-Impfstoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa. Das teilte die EMA am Donnerstag in Amsterdam mit. Es wird der erste Corona-Impfstoff, der in der EU für Kinder unter zwölf Jahren zugelassen wird.

Donnerstag, 25. November, 12.40 Uhr: Landkreis Unterallgäu steuert auf einen Lockdown zu

Der Landkreis Unterallgäu steuert auf einen Lockdown zu. Das Robert-Koch-Institut (RKI) registrierte für das Unterallgäu am Donnerstag 1421 bestätigte Neuinfektionen binnen sieben Tagen. Die Inzidenz lag bei 972,2 und damit nur knapp unterhalb der 1000er-Marke, ab der die neuen Hotspot-Regelungen für Landkreise und kreisfreie Städte gelten. Sollte der kritische Wert am Freitag überschritten werden, würde die Hotspot-Regelung nach Angaben des Unterallgäuer Landratsamts ab Samstag gelten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 12.35 Uhr: Seilbahnen fordern 2G für Skisaison - "Lockdown durch die Hintertür"

Die Seilbahn-Branche hat ihre massive Kritik an den Corona-Regeln bekräftigt und Nachbesserungen gefordert. Die Vorgabe der bayerischen Staatsregierung zu 2G plus (geimpft, genesen und zusätzlich getestet) sei personell und logistisch nicht zu stemmen, sagte der Präsident des Verband Deutscher Seilbahnen, Matthias Stauch, am Donnerstag. Das sei ein "Schlag in die Magengrube" und bedeute einen "Lockdown durch die Hintertür". Stauch verlangte für die Seilbahnen eine Rückkehr zur 2G-Regel. Andernfalls sei unklar, ob es eine Skisaison geben könne.

Donnerstag, 25. November, 12.10 Uhr: Stadt Köln: Verschiebung des Rosenmontagszuges wäre "sehr kritisch"

Die Stadt Köln sieht eine mögliche Verschiebung des Rosenmontagszuges wie in Düsseldorf nach eigenen Angaben "sehr kritisch". "Karneval kann man nicht einfach an einem beliebigen Datum feiern", teilte ein Stadtsprecher auf Anfrage mit. "Zumal für eine Großstadt wie Köln ein Rosenmontagszug mit Tribünen und allem, was dazugehört, an einem Frühlings- oder Sommerwochenende kaum durchführbar ist."

Die Stadt sei in engem Austausch mit dem Festkomitee Kölner Karneval. "Beide blicken mit großer Verantwortung auf die kommende Session und haben dabei stets die aktuelle Pandemie-Lage im Blick", erklärte der Sprecher.

Das Comitee Düsseldorfer Carneval hatte am Mittwochabend angekündigt, den Rosenmontagszug wegen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr vom 28. Februar auf den 8. Mai zu verschieben. Am Donnerstag wollten Vertreter der rheinischen Karnevalshochburgen und der Staatskanzlei über das weitere Vorgehen beraten.

Donnerstag, 25. November, 11.15 Uhr: Rettungsdienst des BRK in Kempten und im Oberallgäu überlastet

Die Rettungsdienste des Bayerischen Roten Kreuzes in Kempten und im Oberallgäu sind überlastet und rufen in einer Pressemitteilung zum Impfen auf. „Das Personal ist physisch wie psychisch am Limit, zutiefst frustriert und auch verärgert, dass der fast zweijährige und kräftezehrende Einsatz mangels Impfbereitschaft immer noch nicht beendet werden kann“, sagt BRK-Präsident Theo Zellner.

Donnerstag, 25. November, 10.50 Uhr: „Triage betreiben wir in unseren Kliniken nicht“ - So ist die Lage in den Allgäuer Kliniken

„Trotz bereits deutlicher Erweiterungen der Covid-Bereiche reichen die Kapazitäten an den bisherigen drei Schwerpunktkliniken nicht mehr aus, um die hohe Anzahl der zu versorgenden Patienten zu bewältigen“, sagt Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds Allgäu. Zu dem Verbund gehören die Häuser in Kempten, Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf, Mindelheim und Ottobeuren. Mehr zur Lage in den Krankenhäusern im Allgäu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 10.10 Uhr: Landkreis Ostallgäu ab Freitag im Lockdown

Das Ostallgäu verzeichnet am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 1054,9. Damit überschreitet der Landkreis den kritischen Wert von 1000. Das teilte das Landratsamt am Donnerstag-Vormittag in einer offiziellen Bekanntmachung mit. Damit befindet sich das Ostallgäu ab Freitag, 26. November, im Lockdown. Diese Regeln gelten dann in dem Corona-Hotspot.

Donnerstag, 25. November, 9.55 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 66 Patienten auf der Normalstation und 23 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 23 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: Neun Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, neun Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Keine Covid-19-Patienten werden aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Zwölf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 17 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, fünf Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Fünf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, drei Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Donnerstag, 25. November, 9.40 Uhr: Erste Jahreshauptversammlung des FC Bayern in Corona-Zeiten

Der FC Bayern München wird am Donnerstag (19 Uhr) erstmals während der Corona-Pandemie eine Jahreshauptversammlung abhalten. Beim mitgliederstärksten Sportverein Deutschlands sind im Münchner Audi Dome dabei wegen wieder verschärfter Corona-Regeln maximal 1700 Besucher zugelassen. Im Mittelpunkt sollen die Berichte von Vereinspräsident Herbert Hainer und von Oliver Kahn stehen, der erstmals als Vorstandsvorsitzender ans Rednerpult treten wird. Welche Punkte noch auf der Tagesordnung stehen.

Donnerstag, 25. November, 9.30 Uhr: Luftwaffe hält zwei Flugzeuge bereit für Corona-Hilfe

Die Luftwaffe hält in Köln nun zwei Flugzeuge für einen Hilfseinsatz zur Verlegung von Intensivpatienten in der Corona-Pandemie bereit. Dazu gehört der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation, sowie eine umgerüstete Spezialmaschine, das Überwachungsflugzeug A319OH ("offener Himmel"). In dieses seien am Vortag zwei Plätze zur Intensivbehandlung eingebaut worden, sagte ein Luftwaffen-Sprecher am Donnerstag. Über sechs Intensivplätze verfüge der Airbus A310 MedEvac. Schnelle Transportkapazitäten sollen bereitgehalten werden, um Intensivpatienten bei einer regionalen Überlastung von Krankenhäusern in Regionen mit freien Kapazitäten fliegen zu können.

Donnerstag, 25. November, 8.45 Uhr: Booster-Aktion am Samstag auf dem Marktanger in Sonthofen

Durch die rasant gestiegenen Corona-Infektionen hat sich auch die Nachfrage nach einer Impfung deutlich erhöht. Viele Menschen wollen sich vor allem zum dritten Mal immunisieren lassen. Deshalb organisieren das Impfzentrum Oberallgäu und die Johanniter am kommenden Samstag, 27. November, eine Booster-Sonderaktion am Marktanger in Sonthofen. Dabei sind nur Auffrischungs-Impfungen möglich. Das Besondere: Der Termin ist als Drive-in geplant – das heißt, es gibt eine Impfung im Auto. Die Johanniter haben Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt. Hier ein Überblick.

Donnerstag, 25. November, 8.40 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern erneut leicht gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist den zweiten Tage infolge leicht zurückgegangen. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstagmorgen bei 641,1 - am Vortag waren es 644,3 gewesen. Vor einer Woche hatte der Wert bei 609,5 gelegen. Die bayerischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 17.871 Neuinfektion und 88 Todesfälle. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 8.25 Uhr: Bayerns Kliniken warnen vor schwerer Notlage zu Weihnachten

Angesichts der schnell steigenden Zahl von Corona-Patienten fürchten Bayerns Kliniken zum Jahresende eine bislang nicht dagewesene Notlage in der Versorgung. Die Verlegung von Covid-Intensivpatienten in andere Bundesländer wird nach Einschätzung der Bayerischen Krankenhausgesellschaft nur kurzfristig Abhilfe schaffen können.

"Alle Prognosen gehen in die Richtung, dass die Zahl der Patienten weiter steigen wird und wir in Bayern keine ausreichenden Intensivkapazitäten haben", sagte BKG-Geschäftsführer Roland Engehausen der Deutschen Presse-Agentur. "Die momentan noch vorhandenen Intensivkapazitäten im Norden werden uns nur einige Wochen helfen können, weil auch dort die Belegung steigt." Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 7.50 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten jetzt in den einzelnen Bundesländern

Seit dem 24. November gibt es in mehreren Bundesländern in Deutschland neue, strengere Corona-Regeln. Was jetzt wo gilt: den Überblick finden Sie hier.

Donnerstag, 25. November, 6.10 Uhr: Mehr als 100.000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben

In Deutschland sind nach offizieller Zählung mehr als 100.000 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Das Robert Koch-Institut gab die Zahl am Donnerstagmorgen mit 100.119 an. Das gibt den Stand des RKI-Dashboards von 03.47 Uhr wieder. Die Zahl der binnen eines Tages übermittelten Corona-Neuinfektionen überschritt erstmals die Schwelle von 70.000 Neuinfektionen. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben 75.961 Fälle in 24 Stunden. Vor genau einer Woche waren es 65.371 erfasste Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag demnach bei 419,7 - ebenfalls ein Höchstwert seit Beginn der Pandemie. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 404,5 gelegen, vor einer Woche bei 336,9 (Vormonat: 110,1).

Mittwoch, 24. November, 21.15 Uhr: Bayern bereitet sich auf Corona-Impfungen für Kinder vor

Bayern bereitet sich gemeinsam mit der Ärzteschaft und den Impfzentren auf die Impfung von Kindern ab fünf Jahren vor. Noch fehlt die Zulassung.

Mittwoch, 24. November, 20 Uhr: Düsseldorf verschiebt Rosenmontagszug auf den 8. Mai

Die Düsseldorf Jecken verschieben den Rosenmontagszug wegen der Corona-Pandemie im kommenden Jahr vom 28. Februar auf den 8. Mai. Das entschied am Mittwoch das Comitee Düsseldorfer Carneval. Der neue Termin eröffne die Chance, den Düsseldorfer Rosenmontagszug in der gewohnten Weise mit Tausenden von Zuschauern am Straßenrand durchzuführen, begründeten die Narren den Schritt.

"Wir alle gehen davon aus, dass wir im kommenden Frühjahr die vierte Coronawelle überwunden haben", sagte der Präsident des Comitees, Michael Laumen.

Mittwoch, 24. November, 19.40 Uhr: FC Bayern bestätigt: Joshua Kimmich hat Corona

Die nächste Hiobsbotschaft für den FC Bayern München. Mittelfeldstar Joshua Kimmich ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alles Infos.

Mittwoch, 24. November, 16.15 Uhr: Zwei Corona-Fälle beim ESV Kaufbeuren - ESVK-Chef: "Sport so nicht finanzierbar"

Beim ESV Kaufbeuren gibt es zwei positiv getestete Spieler. Zudem sind künftig nur noch 175 Zuschauer bei Heimspielen erlaubt. ESVK-Geschäftsführer Kreitel zeichnet ein düsteres Bild.

Mittwoch, 24. November, 14.15 Uhr: Höchststand: Über 1000 Covid-Intensivpatienten in Bayern

Am Mittwochmittag meldete das bundesweite Intensivregister 41 zusätzliche Covid-Intensivpatientinnen und -patienten, die Gesamtzahl stieg von 965 auf 1006. Auch die Zahl der Todesopfer steigt schnell: In den vergangenen sieben Tagen sind in Bayern nach Daten der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität 432 Corona-Patienten gestorben, und damit innerhalb einer Woche mehr als im gesamten Oktober.

Mittwoch, 24. November, 12.30 Uhr: Sportanwalt Schickhardt hält Impfpflicht für Fußball-Profis für "völlig abwegig"

Sportrechtler Christoph Schickhardt schließt eine Impfpflicht nur für Profifußballer aus. "Gerade wird die Impfpflicht für alle diskutiert. Das ist natürlich möglich - und betrifft dann selbstverständlich auch die Fußballprofis. Eine Impfpflicht isoliert für Fußballprofis hätte aber rechtlich keine Chance", sagte der 66 Jahre alte Anwalt in einem Interview der Münchner Abendzeitung (Mittwoch). Hierfür gäbe es "rechtlich keinen plausiblen Anknüpfungspunkt". Hier lesen Sie, was er von Gehaltskürzungen für Profis im Falle einer Quarantäne hält.

Mittwoch, 24. November, 12 Uhr: Bundesweite Verlegung von rund 80 Patienten zum Wochenende wird vorbereitet

Um Engpässe in der intensivmedizinischen Behandlung zu vermeiden, sollen bis zum Wochenende mehrere Dutzend Patienten aus den stark von Corona betroffenen Regionen im Osten und in Bayern in andere Teile Deutschlands verlegt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 24. November, 11.30 Uhr: Erleichterter Zugang zu Kurzarbeit wird verlängert

Firmen und Beschäftigte können wegen der andauernden Corona-Krise weiter erleichterten Zugang zu Kurzarbeit erhalten. Mit einer Verordnung des geschäftsführenden Bundesarbeitsministers Hubertus Heil, die am Mittwoch das Kabinett passierte, wird die maximale Bezugsdauer von 24 Monaten für weitere drei Monate bis zum 31. März 2022 verlängert.

Mittwoch, 24. November, 10.30 Uhr: "Impfen ist Mord" - Busfahrer in Österreich entlassen

In Österreich ist ein Fahrer eines Regionalbusses wegen der Aufschrift "Impfen ist Mord" auf seinem Fahrzeug entlassen worden. Eine Privatmeinung werde zwar akzeptiert, aber nicht das Instrumentalisieren eines öffentlichen Verkehrsmittels zur Verbreitung dieser Meinung, teilte ein Sprecher des Oberösterreichischen Verkehrsverbunds (OÖVV) am Mittwoch in Linz mit.

Der Fahrer hatte am Freitagabend auf der elektronischen Anzeigetafel an der Vorderseite des Busses den Namen der Linie mit seinem Slogan ersetzt. Die Aktion wurde durch Zeugen und mit Fotos dokumentiert. An dem Tag hatte die österreichische Regierung ihre Pläne für eine generelle Impfpflicht präsentiert.

Oberösterreich ist mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 1700 pro 100.000 Einwohner besonders von der vierten Corona-Welle betroffen und weist eine unterdurchschnittliche Impfquote auf.

Mittwoch, 24. November, 9.55 Uhr: Umfrage: Große Mehrheit befürwortet Corona-Impfpflicht

Eine große Mehrheit in Deutschland ist jetzt für eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen sich 69 Prozent der Befragten für eine allgemein verpflichtende Immunisierung gegen das gefährliche Virus aus. 23 Prozent würden dies ablehnen.

Vor zwei Wochen (11. November) hatten sich in einer YouGov-Umfrage lediglich 44 Prozent der Befragten für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. 27 Prozent lehnten dies ab. Insgesamt hat sich die Stimmung seit Beginn der Corona-Impfungen in Deutschland vor knapp einem Jahr gedreht. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres waren laut einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür gewesen.

Am 23. November 2021 wurden 2592 Personen in Deutschland ab 18 Jahren für die YouGov "Frage des Tages" befragt. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren. Die Frage lautete "Würden Sie eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus befürworten oder ablehnen?"

Mittwoch, 24. November, 8.25 Uhr: Bayern bereitet größere Verlegung von Klinik-Patienten vor

Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Lage in den Kliniken bereitet sich Bayern auf den Transport einer größeren Zahl von Intensivpatienten in andere Bundesländer vor. Für den Freistaat sei dazu inzwischen das sogenannte Kleeblatt-Konzept zur strategischen Verlegung von Intensivpatienten innerhalb Deutschlands aktiviert. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Außerdem treten heute nicht nur in Bayern, sondern in mehreren Bundesländern strengere Corona-Regeln in Kraft. Was wo aktuell gilt, sehen Sie hier.

Mittwoch, 24. November, 8.05 Uhr: Stiko will Impfempfehlung für Kinder ab fünf im Dezember vorlegen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will ihre Empfehlung zur Corona-Impfung für Kinder von fünf bis elf Jahren vor Jahresende abgeben. "Unser Ziel ist es, diese Empfehlung bis Ende Dezember, möglichst bis zum Start der Auslieferung des Kinder-Impfstoffs an die Länder, fertigzustellen", sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwoch). Die Empfehlung sei zurzeit in Arbeit.

Die Zulassung des Biontech/Pfizer-Impfstoffs für Kinder ab fünf Jahren durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA wird noch diese Woche erwartet. Laut dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sollen den Ländern ab dem 20. Dezember in einer ersten Lieferung 2,4 Millionen Dosen des Vakzins für Fünf- bis Elfjährige zur Verfügung gestellt werden. Damit werde man bei rund 4,5 Millionen Kindern in dieser Altersklasse die anfängliche Nachfrage gut beantworten können, sagte Spahn vergangene Woche. Bisher sind Corona-Impfstoffe in der EU erst ab zwölf Jahren zugelassen.

Der Stiko geht es auch darum, als Grundlage für ihre Empfehlung Daten zu seltenen Impfkomplikationen aus anderen Ländern zu bekommen. In den USA etwa werden kleinere Kinder bereits seit November mit dem geringer dosierten Wirkstoff geimpft, nach Regierungsangaben haben bisher rund 2,6 Millionen Fünf- bis Elfjährige die erste Spritze bekommen. Die dortige Lage und der Gesundheitszustand der Kinder in den USA gelten aber nicht als 1:1 vergleichbar mit Deutschland.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Mittwoch, 24. November, 7.45 Uhr: Spahn zu Ungeimpften: "Was muss eigentlich noch passieren?"

Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat angesichts der Corona-Lage das Verhalten von Ungeimpften beklagt. "Es gibt immer noch diejenigen, die glauben, das Virus können ihnen nichts anhaben. Diese Menschen würde ich am liebsten auf eine Intensivstation zerren und sie im Angesicht des Leids fragen: Was muss eigentlich noch passieren, damit ihr es kapiert?" sagte Spahn der "Rheinischen Post" (Mittwoch).

Mittwoch, 24. November, 7 Uhr: Sieben weitere Todesfälle in Allgäuer Kliniken

Traurige Nachrichten aus den Allgäuer Krankenhäusern: Die Zahl der Menschen, die im Allgäu mit einer nachgewiesenen Corona-Infektion gestorben sind, hat sich seit gestern von 652 auf 659 erhöht. Die Zahlen werden seit Beginn der Pandemie erhoben. Damit kamen sieben neue Todesfälle hinzu. Bereits am Dienstag wurden sechs weitere Fälle gemeldet.

Mittwoch, 24. November, 6.50 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte in der Region - Ostallgäu kurz vor 1000er-Marke

Das RKI hat auch am Mittwochmorgen aktuelle Inzidenzwerte für die Allgäuer Städte und Landkreise veröffentlicht. Im Ostallgäu sind innerhalb eines Tages 134 neue Corona-Infektionen hinzugekommen - die Inzidenz klettert damit auf den Wert von 973,2 und steht nur noch knapp vor der 1000er-Marke.

Der Überblick für Ihre Region heute hier.

Mittwoch, 24. November, 6.15 Uhr: 3G-Regel am Arbeitsplatz ab heute in Kraft

Das neue Infektionsschutzgesetz mit Regeln für 3G am Arbeitsplatz tritt an diesem Mittwoch in Kraft. Zugang zu Betrieben sollen Beschäftigte dann nur noch bekommen, wenn sie geimpft, genesen oder getestet sind. Geimpfte und Genesene müssen das belegen - zum Beispiel mit dem gelben Impfpass, Impfzertifikat über eine App oder Genesennachweis. Ungeimpfte, die nicht von zu Hause arbeiten können, müssen dem Arbeitgeber einen tagesaktuellen Test (oder maximal 48 Stunden alten PCR-Test) vorlegen. Auch ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht des Arbeitgebers ist möglich.

Arbeitgeber sind für die Überprüfung der Nachweise vor dem Betreten der Arbeitsstätten verantwortlich. Unternehmen müssen die 3G-Regeln täglich kontrollieren und auch dokumentieren. Arbeitgeber sollen zudem mindestens zweimal pro Woche kostenlose Tests anbieten.

Mit der 3G-Regel im Job kommt auch wieder eine Homeoffice-Pflicht: Wo keine betrieblichen Gründe entgegenstehen, soll die Arbeit vom häuslichen Arbeitsplatz ermöglicht werden. Solche Gründe könnten vorliegen, wenn Betriebsabläufe sonst erheblich eingeschränkt würden oder gar nicht aufrechterhalten werden könnten - etwa bei Reparatur- und Wartungsaufgaben. Beschäftigte wiederum müssen ein Angebot des Arbeitgebers annehmen, soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen.

Mittwoch, 24. November, 6.05 Uhr: RKI registriert 66.884 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 404,5

Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Corona-Neuinfektionen hat abermals einen neuen Höchststand erreicht. Zudem stieg die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nach Angaben des RKI vom frühen Mittwochmorgen erstmals seit Beginn der Pandemie über 400. Den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche gab das Institut mit 404,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 399,8 gelegen, vor einer Woche bei 319,5 (Vormonat: 106,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 66.884 Corona-Neuinfektionen - im Vergleich zu 52.826 Ansteckungen vor genau einer Woche. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.05 Uhr wiedergeben.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 335 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 294 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.497.795 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,60 an (Montag: 5,28). Der Wert spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit 4.712.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 99.768.

Dienstag, 23. November, 21.45 Uhr: Laut "Kicker": Gnabry und Musiala inzwischen geimpft

In die Impf-Debatte beim FC Bayern München kommt laut Medienberichten neue Bewegung. Serge Gnabry und Jamal Musiala sollen geimpft sein - und Kimmich? Mehr dazu.

Dienstag, 23. November, 20.10 Uhr: Corona-Regeln machen Einzelhändlern in Kaufbeuren zu schaffen

Ab Mittwoch gelten in Bayern strengere Corona-Regeln. Kaufbeurer Einzelhändler stellen sich deshalb die Fragen: Wie viele Kunden dürfen in den Laden? Sind die Mitarbeiter geimpft oder brauchen sie einen negativen Nachweis? Wie die Betreiber mit der aktuellen Situation umgehen.

Dienstag, 23. November, 19.30 Uhr: Vorerst kein Lockdown im Ostallgäu - Impfarzt hält schärfere Maßnahmen für alternativlos

Der befürchtete Lockdown tritt im Ostallgäu am Mittwoch nicht in Kraft. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 878,7 (Stand 23. November) und damit unter der Grenze von 1000. Noch am Sonntag verzeichnete das Ostallgäu eine Inzidenz von 923 und näherte sich damit bedrohlich dieser Marke. Hier lesen Sie mehr dazu.

Dienstag, 23. November, 18.30 Uhr: Hausärzte aus dem Oberallgäu wollen Ungeimpfte nicht mehr behandeln

Die Hausarztpraxen sind durch die Corona-Krise vielerorts auf Anschlag, nun zieht ein Arzt aus Waltenhofen Konsequenzen: Dr. Paul Offenberger behandelt ab sofort keine ungeimpften Patienten mehr – außer in Notfällen. Bei seinen Kollegen in der Region stößt das auf unterschiedliche Reaktionen.

Dienstag, 23. November, 17.35 Uhr: „Es fühlt sich an wie im Krieg“ - Corona-Alltag auf der Intensivstation in Lindau

Die Behandlung von Covid-Patienten ist aufwendig – und erfordert eine vorausschauende Planung. Der leitende Oberarzt und ein Krankenpfleger erzählen vom Corona-Alltag auf der Intensivstation der Asklepios-Klinik Lindau - und was sie nervt und freut. Den kompletten Artikel lesen Sie hier.

Dienstag, 23. November, 17.20 Uhr: Buchloer stehen für Booster-Impfung stundenlang in der Kälte

Dass die aktuellen Impfaktionen auf großen Andrang stoßen, davon konnten sich Passanten und Autofahrer in der Buchloer Bahnhofstraße am Dienstag ein Bild machen. Ab 9.30 Uhr konnten sich dort Impfwillige für einen Pieks anstellen. Zeitweise warteten knapp 100 Menschen in der Schlange – größtenteils in der Kälte.

Dienstag, 23. November, 17 Uhr: Unterallgäuer Landrat Eder nach Kritik: "Kämpfe wie jeder andere Landrat mit aller Kraft gegen das Virus"

Der Ärztliche Kreisverband Memmingen-Unterallgäu hatte sich angesichts der dramatischen Entwicklung bei den Corona-Fällen und der sich immer weiter zuspitzenden Situation auf den Intensivstationen in einem Offenen Brief an Landrat Alex Eder gewandt. Darin appellieren die Ärzte an ihn, Position und Äußerungen in Bezug auf die Schutzimpfung zu überdenken. So lehnt Eder etwa eine Auskunft über seinen Impfstatus ab. Wie Landrat Eder zu dieser Kritik steht.

Dienstag, 23. November, 15 Uhr: Söder: Habe Dynamik und Tempo der vierten Welle nicht gesehen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eingeräumt, die vierte Corona-Welle in ihrer Wucht nicht kommen gesehen zu haben. Dass es eine vierte Welle geben werde, hätten viele erkannt. "Die Dynamik und Geschwindigkeit, die haben viele nicht gesehen, ich auch nicht", sagte Söder am Dienstag in einer Regierungserklärung im Landtag. Auch renommierte Wissenschaftler hätten eine Entwicklung, wie sie sich aktuell präsentiert, nicht vorausgesehen, sagte Söder.

Der bayerische Regierungschef betonte, es gebe aus seiner Sicht noch keine gesetzliche, wohl aber eine moralische Impfpflicht. "Wir brauchen mehr Idealisten im Land statt Ich-linge", sagte Söder. Nicht in jeder Gaststätte werde etwa - wie vorgeschrieben - nach dem Impfausweis gefragt. Es gebe Menschen, die Impfausweise oder Testergebnisse fälschten.

Söder bezeichnete dies als unsolidarisch. Wer so etwas tue, zeige, dass er keine Solidarität mit anderen habe. Er kündigte massive Kontrollen und erhebliche Strafen an. "Wer sich nicht solidarisch verhält, muss auch damit rechnen, dass man einen Betrieb schließt", betonte der Ministerpräsident.

Dienstag, 23. November, 13.20 Uhr: Bayern verlängert Hilfsprogramme für Kulturschaffende und Kommunen

Der Freistaat Bayern verlängert angesichts der sich stetig verschlechternden Corona-Lage finanzielle Hilfsprogramme für Kommunen und Kulturschaffende und Schulbusse. Konkret sollen 330 weitere Millionen Euro als Ausgleich für ausgefallene Gewerbesteuereinnahmen an die Städte und Gemeinden fließen, beschloss das Kabinett am Dienstag in München. Noch im Dezember sollen 200 Millionen Euro davon ausbezahlt werden. Im vergangenen Jahr flossen den Angaben der Regierung zufolge 2,4 Milliarden Euro als Ausgleich für pandemiebedingte Gewerbesteuer-Ausfälle aus Mitteln des Freistaates und des Bundes.

Für Bayerns Künstler wird ein ganzer Strauß von Hilfsprogrammen verlängert - unter anderem für Soloselbstständige. Auch das Stipendienprogramm zur Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern in der Anfangsphase ihres professionellen Schaffens werde verlängert, das Spielstätten- und Veranstalterprogramm und das Hilfsprogramm für die Laienmusik. Eine Summe nannte die Regierung jedoch zunächst nicht.

Dienstag, 23. November, 13.10 Uhr: „Weihnachtlicher Budenzauber“ in Memmingen findet statt

Bereits zum zweiten Mal muss der Memminger Christkindlesmarkt wegen Corona ausfallen. Wie geplant findet aber auch in diesem Jahr als Alternative ein „Weihnachtlicher Budenzauber“ auf mehreren Plätzen der Innenstadt statt, teilt der Stadtmarketing-Verein mit. Alle Planungen seien freilich von der weiteren Entwicklung der Pandemie und den damit verbundenen Regelungen abhängig.

Dienstag, 23. November, 13 Uhr: Kabinett hat jetzt beschlossen: Corona-Regeln werden verschärft - aber 2G-Kulanzfrist für Zwölfjährige

Angesichts der weiter steigenden Corona-Zahlen hat das bayerische Kabinett am Dienstag harte Gegenmaßnahmen beschlossen. Sie sollen - nach Zustimmung des Landtags am Nachmittag - in der kommenden Nacht in Kraft treten und damit ab Mittwoch gelten

Kinder in Bayern sollen künftig bis zu einem Alter von zwölf Jahren und drei Monaten automatisch zu allen Bereichen mit 2G-Beschränkung zugelassen werden. Das hat das Kabinett am Dienstag in München beschlossen. Sie dürfen nun also auch bis zu drei Monate nach ihrem zwölften Geburtstag Freizeiteinrichtungen und ähnliches besuchen, wenn sie noch nicht gegen Corona geimpft oder genesen sind..

Dienstag, 23. November, 12.30 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 85 Patienten auf der Normalstation und 21 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 30 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 21 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Keine Covid-19-Patienten werden aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Fünf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 21 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, fünf Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Acht Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, vier Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Dienstag, 23. November, 12.15 Uhr: „Eine mittlere Katastrophe“ - So sauer sind Gastronomen wegen des drohenden Lockdowns im Ostallgäu

Spricht man mit Gastronomen, Hoteliers und Clubbetreibern in der Region wird deutlich: Die Stimmung ist schlecht. Die seit Wochen steigenden Coronazahlen, die neuen verschärften Maßnahmen erinnern viele an die Situation von vor einem Jahr. Erneut ist das dringend benötigte Weihnachtsgeschäft in Gefahr. Die Reaktionen der Gastronomen im Ostallgäu.

Dienstag, 23. November, 11 Uhr: Termine im Impfzentrum in Bad Wörishofen bis Mitte Dezember ausgebucht

Schon jetzt sind die Termine im Impfzentrum Bad Wörishofen bis Mitte Dezember ausgebucht, nachdem vor Kurzem zur besseren Organisation wieder aufs Impfen mit Termin umgestellt worden war, teilte der Unterallgäuer Landrat Alex Eder in einer Pressemitteilung mit. „Ich befürchte, dass die älteren und erheblich gefährdeteren Menschen längere Wartezeiten erdulden müssen und dadurch unnötig in Gefahr gebracht werden“, sagte Eder. Könnte man bei der Anmeldung wieder priorisieren, würde das Eder zufolge zum besseren Schutz der Bevölkerung beitragen. Deshalb wandte sich Eder laut Mitteilung in einem Schreiben an den bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit der Bitte, die Priorisierung bei der Impfstoff-Vergabe wieder einzuführen.

Dienstag, 23. November, 10.35 Uhr: Unterallgäuer Landratsamt schlägt Alarm - viele Corona-Fälle unter Kindern und Jugendlichen

Seit Tagen gehört das Unterallgäu zu den Corona-Hotspots in Bayern. Allgäuweit nimmt der Landkreis derzeit sogar die unrühmliche Spitzenposition ein. Noch am Sonntag steuerte das Unterallgäu mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 931,8 auf einen Quasi-Lockdown für alle zu, der wohl ab Mittwoch für alle Landkreise und kreisfreien Städten verhängt wird, die über 1.000 Fälle innerhalb von sieben Tagen registriert haben. Am Montag lag der Wert zwar wieder bei 872,3. Doch von Entspannung kann keine Rede sein.

Dienstag, 23. November, 10 Uhr: Immer mehr Menschen tricksen mit gefälschten Impfpässen - doch so überführt man sie

Immer mehr Menschen versuchen, beim Impfnachweis zu betrügen. Mit einem gefälschten Impfpass wollen sie in der Apotheke einen digitalen Nachweis bekommen oder ins Kino, ins Restaurant oder ins Schwimmbad. Das bestätigt die Polizei und erklärt, wie die Kontrolleure die gefälschten Impfausweise erkennen können und ob sich die Fälscher damit strafbar machen.

Dienstag, 23. November, 9.40 Uhr: So wird die 3G-Regel in Bus und Bahn im Allgäu kontrolliert - und diese Strafen drohen

Nur noch wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf voraussichtlich ab Mittwoch in den Bus oder die Bahn steigen. Das hat die Bundesregierung beschlossen, die Beförderer müssen die Nachweise „stichprobenartig“ kontrollieren. Wie das konkret aussehen soll, ist aber noch immer unklar. Hier lesen Sie, was Busunternehmer im Allgäu zu den Regeln sagen.

Dienstag, 23. November, 9.30 Uhr: Wochenmarkt in Kempten findet auch im Dezember weiter im Freien statt

Aufgrund der stark ansteigenden Corona-Fallzahlen in Kempten, hat der Werkausschuss der Stadt beschlossen, dass der Wochenmarkt auch im Winter im Freien stattfinden wird. Ab dem 1. Dezember wird der Wochenmarkt auf den Winterbetrieb umgestellt und erstreckt sich laut Mitteilung der Stadt dann vom Hildegardplatz bis zum Bauernmarktplatz. Die Markthalle werde aufgrund der Corona-Auflagen nicht genutzt. Die Aufstellung der Händlerinnen und Händler sei in der Wintersaison fast unverändert und auch die Öffnungszeiten blieben gleich. Mittwochs und samstags ist der Wochenmarkt der Stadt zufolge von 7 bis 13 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Die Wintersaison dauert bis zum 31. März 2022.

Dienstag, 23. November, 8.20 Uhr: 8.624 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Inzidenz weiter steigend

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Bayern erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 644,9 an. Am Vortag hatte der Wert bei 640 gelegen, vor einer Woche bei 554,2.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI binnen eines Tages 8624 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 07.15 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 9.015 Corona-Neuinfektion gewesen. Hier erfahren Sie, welche Hotspot-Regeln in Bayern ab einer Inzidenz von über 1.000 gelten.

Dienstag, 23. November, 7.05 Uhr: Sängerin Beatrice Egli zum zweiten Mal mit Corona infiziert

Medienberichten zufolge soll die Schlager-Sängerin Beatrice Egli zum zweiten Mal mit Corona infiziert sein und die Impfung abgelehnt haben. Angeblich sei die Schweizerin lange ungeimpft auf Tour gewesen. Auf ihrem Instagram-Profil veröffentlichte Egli, dass sie nun in Quarantäne sei, aber einen milden Verlauf habe.

Dienstag, 23. November, 6.35 Uhr: Ostallgäu und Unterallgäu mit Inzidenz fast bei 900

Weiterhin sind der Landkreis Ostallgäu sowie der Landkreis Unterallgäu die traurigen Spitzenreiter bei den Inzidenzwerten. Mit einem Wert von 887,4 (Vortag: 872,3) für das Ostallgäu und 878,7 (Vortag: 862,5) für das Unterallgäu geht die 7-Tage-Inzidenz immer mehr in Richtung der kritischen 1.000er Marke. Was ein Überschreiten dieser bedeutet und welche strengeren Regeln dann gelten, erfahren Sie hier. Auch in allen anderen Kreisen und Städten im Allgäu ist die 7-Tage-Inzidenz gestiegen. Die Zahlen im Detail finden Sie hier.

Bilderstrecke

Corona im Allgäu: Eine Chronologie der Krise in Bildern

Dienstag, 23. November, 6.25 Uhr: RKI registriert 45 326 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 399,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 399,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 386,5 gelegen, vor einer Woche bei 312,4 (Vormonat: 100,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 45.326 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03.39 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 32 048 Ansteckungen gewesen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 309 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 265 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5 430 911 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahlen für die Allgäuer Landkreise und Städte finden Sie hier.

Montag, 22. November, 21.50 Uhr: Südtirol verhängt nächtliche Ausgangssperre in 20 Gemeinden

Südtirol verschärft in der Corona-Pandemie die Regeln wieder. Im Freien gilt "ab sofort" eine Maskenpflicht, wenn ein Mindestabstand von einem Meter nicht mehr eingehalten werden kann. Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr müssen eine FFP2-Maske tragen. Der Landeshauptmann der autonomen Provinz im Norden Italiens, Arno Kompatscher, unterzeichnete am Montagabend eine entsprechende Verordnung. In 20 sogenannten roten Gemeinden mit hohen Inzidenzwerten und niedriger Impfquote tritt darüber hinaus am Mittwoch eine Ausgangssperre von 20.00 Uhr bis 05.00 Uhr in Kraft.

Montag, 22. November, 20.35 Uhr: 3G-Regel im ÖNPV ab Mittwoch - Wie wird das im Allgäu kontrolliert?

Nur noch wer geimpft, genesen oder getestet ist, darf voraussichtlich ab Mittwoch in den Bus oder die Bahn steigen. Das hat die Bundesregierung beschlossen, die Beförderer müssen die Nachweise „stichprobenartig“ kontrollieren. Wie das konkret aussehen soll, ist aber noch immer unklar. „Wir schütteln den Kopf und harren der Dinge“, sagt Martin Haslach, Busunternehmer und Geschäftsführer der Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu (Mona). Auch die Bahn stellt sich nach eigenen Angaben auf die neuen Regeln ein: Über Details wolle man erst noch informieren, erklärte eine Sprecherin.

Montag, 22. November, 19.15 Uhr: Kliniken Schwabens bereiten sich auf eine Triage vor - auch in Memmingen

Die Kliniken Schwabens bereiteten sich auf eine solche Triage vor, also das Verfahren, mit dem ausgewählt wird, wer medizinisch versorgt wird, wer nicht. Auch im Memminger Klinikum. Sperling ist Ärztlicher Corona-Koordinator in Memmingen. Er und sein Kollege Dr. Hardy Götzfried, Ärztlicher Leiter des Impfzentrums, schildern die aktuelle Corona-Situation.

Montag, 22. November, 18.10 Uhr: Hohe Nachfrage nach Booster-Impfung sorgt für Chaos im Oberallgäu

Bei einem Termin warten Impfwillige im Oberallgäu teils Stunden in der Kälte – und kommen dann doch nicht dran; andernorts kommt der Impfbus gleich gar nicht: Das gestiegene Interesse an der Corona-Impfung sorgt bisweilen auch für Unzufriedenheit. Alexander Schwägerl, Geschäftsführer des BRK Oberallgäu, sagt: Die Kapazitäten werden bereits hochgefahren – angesichts des Andrangs seien Wartezeiten aber nicht vermeidbar.

Montag, 22. November, 17.55 Uhr: Biontech liefert eine Million Impf-Dosen zusätzlich

Das Mainzer Unternehmen Biontech will nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der kommenden Woche eine Million zusätzliche Corona-Impfdosen ausliefern. Das sagte der geschäftsführende Minister am Montag vor der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), wie die Deutsche Presse-Agentur aus GMK-Kreisen erfuhr. Zuerst berichtete die Rheinische Post (Dienstag) darüber.

Damit sollen in der kommenden Woche statt zwei Millionen dann drei Millionen Dosen zur Verfügung stehen. Zuvor war bekannt geworden, dass die Biontech-Mengen in diesem Jahr begrenzt sind. Spahn hatte mit einer entsprechenden Ankündigung Unmut hervorgerufen. Er hatte daraufhin auch angekündigt, dass sich die Regierung um eine Vergrößerung der Mengen bemühe. Biontech hatte mitgeteilt, man prüfe die Kapazität.

Montag, 22. November, 17.50 Uhr: Das müssen Sie über die Impfstoffe von Biontech und Moderna wissen

Bis Ende des Jahre soll in Deutschlands vordringlich Moderna-Impfstoff gespritzt werden. Diese Entscheidung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sorgte für Wirbel. Doch was unterscheidet die Impfstoffe von Biontech und Morderna? Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier.

Montag, 22. November, 16.55 Uhr: Landratsamt Unterallgäu bittet: "Nur noch mit unaufschiebbaren Anliegen kommen"

Wegen der hohen Corona-Zahlen bittet das Landratsamt im Unterallgäu die Bürgerinnen und Bürger darum, bis auf Weiteres nur noch mit unaufschiebbaren Anliegen in die Kreisbehörde und ihre Außenstellen zu kommen. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor. In der KfZ-Zulassungsstelle, der Führerscheinstelle und dem Ausländeramt muss online ein Termin vereinbart werden unter www.unterallgaeu.de/oeffnungszeiten. Ohne Termin kann das Anliegen nicht bearbeitet werden.

Montag, 22. November, 16 Uhr: Hospitalisierungs-Inzidenz sinkt wieder unter kritische Marke von 9

Am vergangenen Freitag war die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz in Bayern über den kritischen Schwellenwert von 9 gestiegen. Heute ist der Wert nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wieder unter diese Marke gefallen. Die aktuellen Zahlen zur Krankenhaus-Ampel im Freistaat finden Sie hier.

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Montag, 22. November, 15.40 Uhr: Vertrauen der Österreicher in ihre Regierung sinkt

Kein Kino, kein Theater, kein Lokalbesuch, wenig soziale Kontakte: Der vierte Lockdown in Österreich ist aus Sicht vieler Bürger ein Armutszeugnis für die Regierung. Bis zu 75 Prozent der Österreicher vertrauten inzwischen dem Bündnis aus konservativer ÖVP und Grünen aufgrund des fehlgeschlagenen Corona-Managements nicht mehr, sagte der Politologe Peter Filzmaier am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Was verschiedene Studien dazu noch zeigen.

Montag, 22. November, 12.10 Uhr: Landesärztekammer: Müssen Triage in Sachsen vorbereiten

Sachsen muss sich nach Angaben der Landesärztekammer auf eine Triage vorbereiten. Wie die aktuelle Lage auf den Intensivstationen dort ist, lesen Sie hier.

Montag, 22. November, 10.55 Uhr: Biontech prüft zusätzliche kurzfristige Impfstoff-Lieferungen

Das Unternehmen Biontech prüft, ob es mehr Impfstoff gegen das Coronavirus liefern kann als bisher vereinbart. "Wir prüfen aktuell, ob und wenn ja, wie viele Dosen wir kurzfristig und zusätzlich zu den vertraglich vereinbarten liefern könnten", sagte Biontech-Sprecherin Jasmina Alatovic der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Biontech-Impfstoff angekündigt. Dafür soll das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommen. Zur Begründung wurde auch darauf verwiesen, dass andernfalls ab Mitte des 1. Quartals 2022 eingelagerte Moderna-Dosen zu verfallen drohten. Aktuell mache der Impfstoff von Biontech über 90 Prozent der Bestellungen aus.

Montag, 22. November, 10.30 Uhr: Spahn: Moderna ist ein sicherer und sehr wirksamer Impfstoff

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich bemüht, Vorbehalte gegen das Vakzin von Moderna für Booster-Impfungen zu zerstreuen. "Moderna ist ein guter, sicherer und sehr wirksamer Impfstoff", sagte der CDU-Politiker am Montag in Berlin. Zugleich wies er darauf hin, dass viele Auffrischungsimpfungen auch künftig mit dem bei vielen Bürgern bevorzugten Impfstoff von Biontech vorgenommen werden.

Das Bundesgesundheitsministerium hatte in einem Schreiben an die Länder für die nächsten Wochen Begrenzungen bei Bestellmengen für den Biontech-Impfstoff angekündigt. Dafür soll das Präparat von Moderna bei den Auffrischungsimpfungen vermehrt zum Einsatz kommen. Zur Begründung wurde auch darauf verwiesen, dass andernfalls ab Mitte des 1. Quartals 2022 eingelagerte Moderna-Dosen zu verfallen drohten. Aktuell mache der Impfstoff von Biontech über 90 Prozent der Bestellungen aus.

Montag, 22. November, 8.20 Uhr: Corona-Zahlen steigen weiter - Inzidenz bei 640

Mehr als ein Viertel der bundesweit registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Bayern gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montagmorgen 8426 Neuinfektionen für den Freistaat an (Stand: 3.12 Uhr). In ganz Deutschland meldeten die Gesundheitsämter dem RKI zufolge binnen eines Tages 30 643 Ansteckungen. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 640 - vor einer Woche hatte sie bei 525,7 gelegen.

Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen bei 386,5 - ein Höchstwert seit Pandemie-Beginn. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet - 27 davon in Bayern. Die Fallzahlen für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 22. November, 7.44 Uhr: "Die nächsten Wochen werden brutal": Mehring hält Allgemeine Impfpflicht möglicherweise unvermeidbar

Der parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler, Fabian Mehring, hält eine allgemeine Impfpflicht für womöglich unvermeidbar - wenn die Impfbereitschaft bei bislang Ungeimpften nicht schnell merklich anzieht. "Eine allgemeine Impfpflicht für gesunde Erwachsene kann nur dann Tabu bleiben, wenn ausreichend viele Menschen von sich aus erkennen, dass Impfen jetzt erste Bürgerpflicht ist", sagte Mehring. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. November, 7.15 Uhr: Lockdown in Österreich - Zahlreiche Kontrollen angekündigt

Ein vierter Lockdown soll die massive Corona-Welle in Österreich brechen. Seit Montag sind nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs geöffnet, der Kulturbetrieb ruht, die Museen und Kinos haben geschlossen. Die Menschen dürfen ihr Zuhause nur aus triftigem Grund verlassen. Dazu zählen auch ein Spaziergang oder ein Jogginglauf. Die Schulen sind geöffnet, es ist den Eltern überlassen, ob sie ihren Nachwuchs zum Unterricht schicken. Gerade unter Kindern und Jugendlichen sind die Fallzahlen bei den Corona-Infektionen besonders hoch. Die Polizei will mit zahlreichen Kontrollen überwachen, ob die Vorschriften eingehalten werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 22. November, 6.20 Uhr: RKI registriert 30.643 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 386,5

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 386,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 372,7 gelegen, vor einer Woche bei 303,0 (Vormonat: 95,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 30.643 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.08 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 23.607 Ansteckungen gewesen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 62 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 43 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.385.585 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Fallzahlen für die Landkreise und Städte im Allgäu finden Sie hier.

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Alle Entwicklungen vom 18. bis 21. November lesen Sie in Teil 86 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. November lesen Sie in Teil 85 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 5. bis 11. November lesen Sie in Teil 84 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Oktober bis 4. November lesen Sie in Teil 83 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.