Geschichte in Waal

Aus Fels und Stein entsprungen

Die Spruchtafel an der Singoldquelle in Waal ist erneuert worden – 2018 war ihr Zustand arg ramponiert.

Die Spruchtafel an der Singoldquelle in Waal ist erneuert worden – 2018 war ihr Zustand arg ramponiert.

Bild: Robert Protschka

Die Spruchtafel an der Singoldquelle in Waal ist erneuert worden – 2018 war ihr Zustand arg ramponiert.

Bild: Robert Protschka

Tafel an der Singoldquelle in Waal erneuert
Die Spruchtafel an der Singoldquelle in Waal ist erneuert worden – 2018 war ihr Zustand arg ramponiert.
Von Buchloer Zeitung
25.09.2020 | Stand: 08:00 Uhr

Nachdem die 1980 von Karl Kees gestiftete Spruchtafel an der Singoldquelle 2018 wohl infolge der Baumaßnahmen in der Sankt-Nikolaus-Straße zerbrochen war, hat nun ein großzügiger Spender dafür gesorgt, dass die Tafel erneuert werden konnte. Seit vergangenem Wochenende ziert die Singoldquelle nun wieder der Spruch: „Hier quill ich aus Fels und Sand, Singold bin ich genannt. Segen bringend für jeden Stand fließ ich durch‘s Schwabenland“. Gefertigt wurde die Tafel aus Jurakalkstein vom Steinbildhauermeister Hanno Größl aus Baiern im Landkreis Ebersberg.

Der Einlass kommt als nächstes dran

„Ich freue mich sehr, dass die Tafel nun wieder angebracht wurde. In einem nächsten Schritt soll auch der Auslauf, der mit den beiden Plastikrohren keinen besonders schönen Anblick bietet, ansprechend gestaltet werden. Schließlich ist die Singold mit der Kastanienallee eines der besonderen Markenzeichen des Marktes Waal“, erklärt Bürgermeister Robert Protschka.

Ertüchtigter Anfang, trauriges Ende

Dazu wurde bereits Kontakt mit einem Steinmetz aufgenommen, der eine entsprechende Planskizze anfertigen soll. Die Singold entspringt aus zwei Quellen in Waal südlich der Nikolauskirche. Nachdem der Bach den kompletten Ort durchquert hat, führt er am Ortsteil Bronnen vorbei über Holzhausen, Großkitzighofen und Schwabmühlhausen in Richtung Augsburg. Dort mündet die Singold im Stadtteil Göggingen über den Fabrikkanal eher unromantisch in die Wertach.