Kemptener Kinder unterstützen das Leserhilfswerk

Barbie, Spiele und flotte Flitzer sollen armen Menschen helfen

Julia, Jakob und Johannes Woller aus Kempten haben Spielzeug verkauft und 42,40 ? für die Kartei der Not gespendet. Spende, Leserhilfswerk, Gute Tat

Mit dieser tollen Zeichnung haben Julia und Johannes Wonner sowie Jakob Kathrein ihre Spende an die Kartei der Not garniert. Bei seinem Flohmarkt hatte das hilfsbereite Trio insgesamt 42,40 Euro für die gute Sache eingenommen. „Wir hätten nicht gedacht, dass es so viel wird“, sagen Julia und Johannes. Sie hoffen nun, dass sie anderen Menschen eine große Freude machen. „Da könnte man ja was Gutes zu essen kaufen“, schlägt Johannes etwa vor.

Bild: Repro: AZ

Mit dieser tollen Zeichnung haben Julia und Johannes Wonner sowie Jakob Kathrein ihre Spende an die Kartei der Not garniert. Bei seinem Flohmarkt hatte das hilfsbereite Trio insgesamt 42,40 Euro für die gute Sache eingenommen. „Wir hätten nicht gedacht, dass es so viel wird“, sagen Julia und Johannes. Sie hoffen nun, dass sie anderen Menschen eine große Freude machen. „Da könnte man ja was Gutes zu essen kaufen“, schlägt Johannes etwa vor.

Bild: Repro: AZ

Julia (7), Johannes (9) und Jakob (8) aus Kempten haben sich von Spielsachen getrennt - für den guten Zweck. Nun spenden sie 42,40 Euro an die Kartei der Not.
01.06.2021 | Stand: 15:00 Uhr

Was die Kartei der Not macht, das wissen Julia (7) und Johannes (9) Wonner aus Kempten genau: „Die hilft Leuten, denen es nicht so gut geht.“ Schon mehrfach haben die Eltern der beiden an das Leserhilfswerk gespendet.

Nun wollten auch die Kinder Menschen aus der Region unterstützen, die unverschuldet in Not geraten sind. Zusammen mit ihrem Freund Jakob Kathrein (8) packten die Geschwister kurzerhand viele ihrer Spielsachen zusammen und veranstalteten auf einem Spielplatz auf der Ludwigshöhe einen Kinder-Flohmarkt.

Julia und Johannes Wonner aus Kempten haben Spielzeug verkauft und 42,40 Euro für die Kartei der Not gespendet.
Julia und Johannes Wonner aus Kempten haben Spielzeug verkauft und 42,40 Euro für die Kartei der Not gespendet.
Bild: Rolf Grummel

Drei Tage lang boten sie Spiele, Puzzles, flotte Rennautos und vieles mehr zum Kauf an. Julia packte sogar ihre Barbie mit dazu: „Die habe ich nicht ganz so gern hergegeben, aber wir wollten ja anderen helfen“, sagt sie.

Zeitungsmacher begeistert von der Aktion

Am Ende wechselte jede Menge Spielzeug den Besitzer – und in der Kasse der kleinen Flohmarkthändler klimperte es richtig: 42,40 Euro schickten die Kinder in einem großen Kuvert samt Brief und Zeichnung an die Zeitungsmacher. Die waren begeistert von soviel Hilfsbereitschaft und versprachen, das Geld über die Kartei der Not an die Menschen weiterzuleiten, mit denen es das Leben nicht so gut meint – und darunter sind leider auch viele Kinder.