München

Über 250 Mal in 18 Monaten: Polizei erwischt notorischen Schwarzfahrer

08.06.2016, Hamburg: Ein Mitarbeiter der Hochbahn steigt in eine U-Bahn, um dort die Fahrscheine der Fahrgäste zu kontrollieren. (zu dpa Strafbarkeit des Schwarzfahrens noch zeitgemäß? Minister diskutieren vom 10.02.2018) Foto: Daniel Reinhardt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Ein 41-Jähriger ist beim Schwarzfahren erwischt worden. Der Mann war in den vergangenen eineinhalb Jahren über 250 Mal ohne Fahrkarte unterwegs.

Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Symbolfoto)

Ein 41-Jähriger ist beim Schwarzfahren erwischt worden. Der Mann war in den vergangenen eineinhalb Jahren über 250 Mal ohne Fahrkarte unterwegs.

Bild: Daniel Reinhardt, dpa (Symbolfoto)

Die Polizei hat einen notorischen Schwarzfahrer bei München festgenommen. Über 250 Mal ist der Mann innerhalb von 18 Monaten ohne Fahrkarte unterwegs gewesen.

30.06.2020 | Stand: 13:33 Uhr

Einen notorischen Schwarzfahrer hat die Bundespolizei München am Montagnachmittag festgenommen. Der Mann war nach Angaben der Polizei über 250 Mal in den vergangenen 18 Monaten ohne Fahrkarte unterwegs und kam kürzlich erst aus dem Gefängnis. 

Im Zug von München nach Nürnberg wurde der 41-Jährige ohne Fahrkarte erwischt. Ein Zugebegleiter übergab den Schwarzfahrer der Bundespolizei, da er sich weigerte, seine Personalien anzugeben. Wer der Mann war, konnte erst in der Dienststelle ermittelt werden. Der 41-Jährige war erst vor Kurzem wieder aus der Haft entlassen worden. Danach wurde er sechs Mal beim Schwarzfahren erwischt. 

Schwarzfahrer wird dem Haftrichter vorgeführt

Auf der Dienststelle verhielt sich der Mann den Polizeibeamten gegenüber aggressiv. Er trat einem Beamten gegen den Unterschenkel. Die Staatsanwaltschaft hat nun erneut einen Haftantrag gegen den Mann gestellt, der wohnsitzlos ist. Der 41-Jährige wird am Dienstagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt. Dieser entscheidet, ob der Mann in Untersuchungshaft kommt. 

Angriff auf Polizeibeamte

Die Bundespolizei leitet ein Verfahren wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und des Erschleichens von Leistungen ein.