"Keine Gefahr für die Bevölkerung"

33-Jähriger ersticht Ex-Freundin - Zweifache Mutter tot

In Mühldorf am Inn hat ein 33-Jähriger seine Ex-Freundin erstochen. Die zweifache Mutter erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

In Mühldorf am Inn hat ein 33-Jähriger seine Ex-Freundin erstochen. Die zweifache Mutter erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

In Mühldorf am Inn hat ein 33-Jähriger seine Ex-Freundin erstochen. Die zweifache Mutter erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Bild: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa (Symbolbild)

In Mühldorf am Inn hat ein 33-Jähriger seine Ex-Freundin erstochen. Die zweifache Mutter erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.
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dpa
16.08.2022 | Stand: 07:39 Uhr

Der Mühldorfer war am späten Sonntagabend zur Wohunng seiner Ex-Freundin im Hammerfußweg in Mühldorf am Inn gekommen. Als die Frau vor das Wohnanwesen trat, stach der 33-Jährige laut Polizei plötzlich mit einem Gegenstand auf die Frau ein und fügte ihr zahlreiche Stichverletzungen zu.

Anwohner, die auf die Situation aufmerksam geworden waren, eilten der Frau sofort zu Hilfe, leisteten Erste Hilfe und verständigten den Notruf. Der 33-Jährige flüchtete zunächst vom Tatort.

Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, darunter auch Angehörige des Kriseninterventionsteams, kümmerten sich um das schwer verletzte Opfer sowie um die beiden kleinen Kinder des Opfers, die sich noch im Haus befanden. Gleichzeitig wurde von einem großen Polizeiaufgebot nach dem Tatverdächtigen gefahndet.

Gegen 23 Uhr meldeten sich Familienangehörige des 33-jährigen, zu denen er sich nach der Tat begeben hatte. Dort konnte der Mann widerstandslos festgenommen werden.

Trotz aller Bemühungen der behandelnden Ärzte kam für das 35-jährige Opfer jede Hilfe zu spät. Die Frau starb in der Nacht in einem Krankenhaus.

Mord in Mühldorf: Kinder des Opfers bei Verwandten untergebracht

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Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der 33-Jährige, der ebenso wie das Opfer deutscher Staatsangehöriger ist, ieinem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Rosenheim vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.

Die beiden kleinen Kinder des Opfers wurden in Abstimmung mit dem Jugendamt bei Angehörigen untergebracht und betreut.

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