Welche Autobahnen betroffen sind

ADAC erwartet am kommenden Wochenende mehr Staus in Bayern

ARCHIV - 27.07.2019, Niedersachsen, Schwarmstedt: Fahrzeuge stehen im Stau auf der Autobahn A7 Richtung Hannover. Der ADAC erwartet am Wochenende (12./13.10.2019) reichlich Verkehr auf Deutschlands Straßen. Autofahrer aus 14 Bundesländern sind demnach auf Deutschlands Straßen unterwegs - weil die Herbstferien beginnen, in die zweite Woche gehen oder enden.  (zu dpa "Wegen Herbstferien: Deutschland droht ein Stauwochenende") Foto: Peter Steffen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Der ADAC erwartet am Wochenende reichlich Verkehr auf Bayerns Straßen.

Bild: Peter Steffen/dpa

Der ADAC erwartet am Wochenende reichlich Verkehr auf Bayerns Straßen.

Bild: Peter Steffen/dpa

Auf Bayerns Autobahnen soll sich der Verkehr am Wochenende stauen, sagt der ADAC: In mehreren Bundesländern und Nachbarländern beginnen die Sommerferien.

dpa
06.07.2020 | Stand: 11:31 Uhr

Der ADAC rechnet für das kommende Wochenende mit mehr Staus auf Bayerns Autobahnen. Grund sei, dass in mehreren Bundesländern und einigen europäischen Nachbarländern die Schulsommerferien beginnen, teilte er am Montag in München mit. Allerdings prognostiziert der ADAC wegen der Corona-Pandemie einen geringeren Urlauberverkehr als in den Vorjahren. Bisher sei der Ferienauftakt in den jeweiligen Bundesländern deutlich ruhiger gewesen als früher.

 

Weniger Menschen verreisen mit dem Flugzeug

Erwartet wird, dass der Transitverkehr von Nord- nach Südeuropa durch Deutschland wesentlich geringer ausfallen wird als sonst. Andererseits sei damit zu rechnen, dass weniger Menschen mit dem Flugzeug verreisen und dafür mehr mit dem Auto zu spontanen Kurztrips aufbrechen.

 

Das sind die Autobahnen, auf denen es zu Staus kommen kann

  • A 3 Frankfurt-Nürnberg
  • A 6 Mannheim-Nürnberg
  • A 7 Würzburg-Ulm-Füssen/Reutte
  • A 8 Stuttgart-München-Salzburg
  • A 9 Berlin-Nürnberg-München
  • A 93 Inntaldreieck-Kufstein
  • A95 München-Garmisch-Partenkirchen
  • A 99 Umfahrung München

Tirol zur Blockabfertigung: "Wir sind Opfer und nicht Täter"

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) rechtfertigt sich für die Wiederaufnahme der Blockabfertigung an der Inntalautobahn. "Wir sind Opfer und nicht Täter", sagte Platter am Montag in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR2). Bei der Blockabfertigung auf der Autobahn 93 durften am Montagmorgen nur 250 Lkws pro Stunde die Kontrollstelle in Richtung Kufstein (Österreich) passieren. Laut Polizei kam es dieses Mal zu keinen Staus und nur kurzzeitig zu stockendem Verkehr. Bei früheren Blockabfertigungen staute sich regelmäßig eine Wand von Lkws, die auf der bayerischen Seite Verkehrsbehinderungen verursachte.

 

Transitverkehrsoll auf die Schiene

Die Österreicher fordern seit geraumer Zeit, den Transitverkehr auf die Schiene bringen. "Deutschland steht in der Verantwortung, dass die Zulaufstrecken gebaut werden für diesen Eisenbahnkorridor von Berlin bis Palermo", sagte Platter. Wenn das nicht passiere, müsse Deutschland sich den Vorwurf gefallen lassen, dass diese Strecke ohne Zulaufstrecke nicht effizient sei. Im Jahr 2012 vereinbarten Deutschland und Österreich einen Staatsvertrag über die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene. Die Blockabfertigungen sind in diesem Jahr unter anderem an allen Montagen im Juli, an zwei Tagen im Oktober, an allen Donnerstagen im November und an vier Tagen im Dezember vorgesehen.