Reiseverkehr

ADAC warnte vor Staus in Bayern - doch viel los war ganz woanders

ARCHIV - 09.07.2019, Bayern, München: Auf der A 96 Richtung München stehen Autos im Stau. (Zu dpa "Studie: Autobauern drohen 3,3 Milliarden Euro Strafe von EU") Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

So sieht es zur Reisezeit oft auf der A96 in Richtung München aus - allerdings nicht so am Samstag. (Archivbild)

Bild: Sina Schuldt/dpa

So sieht es zur Reisezeit oft auf der A96 in Richtung München aus - allerdings nicht so am Samstag. (Archivbild)

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Selbst am so hochfrequentierten Nadelöhr Grenztunnel bei Füssen war von Stau am Samstag keine Spur. Dabei hatte der ADAC bayernweit vor Staus gewarnt.

dpa
27.06.2020 | Stand: 17:19 Uhr

Trotz des Ferienstarts in mehreren Bundesländern ist es auf Bayerns Straßen ausgesprochen ruhig. Das teilten die Polizeipräsidien am Samstag mit. Der Ansturm auf den Autobahnen in Richtung Süden sei vorerst ausgeblieben.

Der ADAC hatte am Freitag vor langen Staus auf den Autobahnen gewarnt. Da viele Deutsche aufgrund der Corona-Pandemie im eigenen Land Urlaub machen werden, geht der ADAC davon aus, dass Fahrten mit dem Auto zunehmen. Besonders auf den klassischen Urlauberrouten A3, A7, A8 und A9 sei mit viel Verkehr zu rechnen, sagte eine Sprecherin am Freitag.

Reiseverkehr am Samstag: Urlauber strömen an die Küsten 

Während die Routen in Richtung Süden also frei waren, ging es in Richtung der Küsten rund. Wer mit dem Auto in Richtung Nord- und Ostee unterwegs war, musste zwar mancherorts mehr Zeit einplanen: So kam es etwa am Samstagmorgen auf den Autobahnen 1 und 7 zu Verkehrsbehinderungen, wie der ADAC mitteilte. Im Bereich Lübeck sei es besonders eng gewesen, da hier viele Baustellen den Verkehrsfluss beeinträchtigten.