Impfpriorisierung in bayerischen Impfzentren fällt

Holetschek fordert zur Impf-Registrierung auf: Reihenfolge der Anmeldung entscheidet über Impftermin

Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert alle erwachsenen Bayern zur Impf-Registrierung über das Online-Portal auf.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert alle erwachsenen Bayern zur Impf-Registrierung über das Online-Portal auf.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert alle erwachsenen Bayern zur Impf-Registrierung über das Online-Portal auf.

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Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert alle Bayern ab 18 auf, sich für eine Corona-Impfung zu registrieren. Künftig gelte das "Wer zuerst kommt"-Prinzip.
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dpa
01.07.2021 | Stand: 06:58 Uhr

"Künftig entscheidet der Zeitpunkt der Anmeldung darüber, wie schnell ich einen Termin bekomme", sagte er am Donnerstag in München. "Jetzt sollten sich auch diejenigen in der Impfplattform BayIMCO registrieren, die bislang darauf verzichtet hatten, weil sie keine Priorisierung haben."

An diesem Freitag fällt die Priorisierung in den Impfzentren. Dann könne "jeder unabhängig von Vorerkrankungen und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs auch in den Impfzentren ein Impfangebot bekommen", betonte der Minister.

Eine notwendige Software-Aktualisierung der bayerischen Impfplattform sei für die Nacht von Donnerstag auf Freitag geplant, sagte Holetschek. Ab dieser Systemänderung werde die Reihenfolge zur Termineinladung ausschließlich über das Datum der Registrierung vergeben.

Anmelden für Corona-Impfung: Wer jetzt sein Profil löschen sollte

Holetschek appellierte an diejenigen, die registriert, aber schon anderweitig - beispielsweise beim Haus- oder Betriebsarzt - an Corona-Impfungen gekommen sind, ihre Registrierung zu löschen: "Mit dem Löschen tragen Sie dazu bei, dass andere schneller einen Impftermin bekommen."

Nach Einschätzung von Holetschek können bis zum Beginn der Sommerferien rund 70 Prozent der Menschen in Bayern eine Erstimpfung haben und 50 Prozent eine Zweitimpfung. "Bis zum Herbst können dann 85 Prozent der Erwachsenen den vollen Immunschutz haben. Dieses Ziel können wir aber nur erreichen, wenn alle mitziehen."

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