Unterfranken

Auslöser für tödlichen Brückensturz in Wöth am Main weiter unbekannt

Im Februar soll ein Mann einen anderen dazu gebracht haben, von der Mainbrücke in Wörth am Main zu springen.

Im Februar soll ein Mann einen anderen dazu gebracht haben, von der Mainbrücke in Wörth am Main zu springen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Im Februar soll ein Mann einen anderen dazu gebracht haben, von der Mainbrücke in Wörth am Main zu springen.

Bild: Benedikt Siegert (Symbolbild)

Mehrere Monate nach dem tödlichen Sturz von einer Brücke in Wörth am Main in Unterfranken ist das Motiv des Verdächtigen immer noch unbekannt.
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dpa
08.07.2022 | Stand: 07:03 Uhr

Viereinhalb Monate nach dem tödlichen Sturz eines Mannes von einer Mainbrücke in Unterfranken ist das Motiv des Verdächtigen immer noch ungeklärt. "Es ist davon auszugehen, dass der Täter das Opfer zuvor geschlagen hat", teilte die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg mit. Der 34 Jahre alte Beschuldigte habe sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. "Die konkrete Todesursache ist noch immer unklar. Weitere Begutachtungen zur Todesursache sind noch nicht abgeschlossen." Die Männer kannten sich laut Staatsanwaltschaft seit einigen Jahren.

Wörth am Main: Motiv nach tödlichem Brückensturz noch ungeklärt

Der Mann soll das 30 Jahre alte Opfer am Abend des 17. Februar dazu gebracht haben, von einer Eisenbahnbrücke zwischen Wörth und Erlenbach (Landkreis Miltenberg) in den Main zu springen. Gut drei Wochen später wurde die Leiche an der Schleuse des Kraftwerks Kleinwallstadt an der bayerisch-hessischen Landesgrenze gefunden.

Der Verdächtige war etwa eine Woche nach dem Sprung in Rheinland-Pfalz wegen Mordverdachts festgenommen worden. Womöglich ist der Deutsche psychisch krank. Er kam in ein Bezirkskrankenhaus.

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