Varianten für Bahn-Trasse

Bahn-Neubau im Inntal zum Brenner: Vier von fünf Trassen sind möglich

Die Planungen für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner kommen voran.

Die Planungen für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner kommen voran.

Bild: Matthias Balk, dpa

Die Planungen für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner kommen voran.

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Die Pläne für die Bahnstrecke durchs Inntal, der sogenannte Brenner-Zulauf, werden konkreter: Eine von fünf mögliche Trassen scheidet aus.
Die Planungen für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner kommen voran.
dpa
28.01.2021 | Stand: 13:26 Uhr

Die Planungen für eine mögliche neue Bahntrasse im Inntal Richtung Brenner kommen voran. Vier der fünf von der Deutschen Bahn vorgelegten Varianten für eine Trassenführung sind nach Einschätzung der Regierung von Oberbayern raumverträglich, wenngleich mit umfangreichen Maßnahmen an bestimmten Stellen wie Lärmschutz und Tunnelführung. Die Variante blau östlich des Inns wird nicht weiter verfolgt.

Das ist das Ergebnis des Raumordnungsverfahrens der Regierung von Oberbayern, das Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW), Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU), Oberbayerns Regierungspräsidentin Maria Els und der Bahn-Konzernbevollmächtigte Klaus-Dieter Josel am Donnerstag in Rosenheim präsentierten.

Aiwanger: Nächster Schritt von Jahrhundertprojekt

"Ein Jahrhundertprojekt hat den nächsten Schritt genommen", sagte Aiwanger. Damit sei allerdings nicht die Frage geklärt, ob der Bedarf für einen Neubau gegeben sei. "Es soll eine verträgliche und richtige Entscheidung für die Bürger, die Natur und die Wirtschaft getroffen werden", sagte Aiwanger. "Wo können wir, wenn denn gebaut wird, den Schmerz verringern, den Schaden reduzieren, um am Ende zu richtigen Entscheidung für Deutschland, für Bayern, aber eben auch für die Region Rosenheim zu kommen?"

30.000 Stellungnahmen zu Projekt eingegangen

Zu den fünf Trassen-Vorschlägen der Deutschen Bahn für eine mögliche Trassenführung waren bei dem Raumordnungsverfahren laut Regierung von Oberbayern rund 30.000 Stellungnahmen von Bürgern sowie etwa 100 von Behörden, Institutionen und Organisationen eingegangen. Viele Kommunen hatten darin alle fünf Trassenvorschläge abgelehnt, jedoch ohne die nun vorgeschlagenen zusätzlichen Maßnahmen.

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