Komödie am Bayerischen Hof

Bayerischer Hof stellt sich hinter angeklagten Intendanten

Der Prozess gegen den Intendanten Thomas Pekny vor dem Landgericht München beginnt am Donnerstag.

Der Prozess gegen den Intendanten Thomas Pekny vor dem Landgericht München beginnt am Donnerstag.

Bild: Frank Leonhardt, dpa (Archivbild)

Der Prozess gegen den Intendanten Thomas Pekny vor dem Landgericht München beginnt am Donnerstag.

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Wegen sexuellen Missbrauchs ist der Intendant der Komödie am Bayerischen Hof in München angeklagt. Vor dem Prozessauftakt stellt sich das Theater hinter ihn.
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dpa
19.07.2021 | Stand: 06:50 Uhr

Die Komödie im Bayerischen Hof stärkt ihrem wegen sexuellen Missbrauchs angeklagten Chef Thomas Pekny den Rücken. "Die Komödie im Bayerischen Hof steht voll hinter ihm", teilte das Theater mit. "Es gilt die Unschuldsvermutung."

Der Intendant des Münchner Theaters ist wegen sexuellen Missbrauchs angeklagt. Der Prozess gegen ihn soll am Donnerstag vor dem Landgericht München I beginnen, wie auch Peknys Anwalt Florian Zenger auf Anfrage bestätigte.

Intendant der Komödie stellt sich Verfahren gegen ihn

Pekny selbst hatte sich zunächst nicht zu dem Verfahren äußern wollen: "Ich möchte das nicht kommentieren", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. In der Mitteilung seines Theaters hieß es nun: "Prof. Thomas Pekny, der Intendant der Komödie im Bayerischen Hof, stellt sich dem Verfahren."

Die Staatsanwaltschaft München I wirft dem 67-Jährigen vor, mehrfach betrunkene Frauen nach dem Oktoberfest angesprochen und mit in die Proberäume seines Theaters in München genommen zu haben. Dort soll er sich an den schlafenden Frauen vergangen und die Taten gefilmt haben. Angeklagt sind drei Fälle aus den Jahren 2015 und 2016.

Verfahren gegen Intendanten am Bayerischen Hof nach Anzeige 2018

Nach Angaben eines Gerichtssprechers waren die Ermittlungen nach einer Anzeige im Jahr 2018 ins Rollen gekommen. Die Vorwürfe lauten auf sexuellen Übergriff, Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen und schweren sexuellen Missbrauch widerstandsunfähiger Personen. Bis zu einem Urteil gilt die Unschuldsvermutung.

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