Corona-Regeln

2G-Plus-Regel: Befreit Bayern Geimpfte nach Booster von der Corona-Testpflicht?

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek prüft eine Testpflicht-Befreiung nach der Booster-Impfung.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek prüft eine Testpflicht-Befreiung nach der Booster-Impfung.

Bild: Uwe Lein, dpa

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek prüft eine Testpflicht-Befreiung nach der Booster-Impfung.

Bild: Uwe Lein, dpa

Auch Geimpfte müssen bei Veranstaltungen mit 2G-Plus einen Corona-Test vorlegen. Gilt diese Regel in Bayern für Menschen mit Booster-Impfung bald nicht mehr?
07.12.2021 | Stand: 10:45 Uhr

In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gilt seit Samstag eine neue Corona-Regel: Wer hier eine sogenannte Booster-Impfung, also eine Auffrischungs-Impfung gegen Corona bekommen hat, braucht bei Veranstaltungen mit 2G-Plus-Regel keinen aktuellen Corona-Test mehr vorlegen. Diese Regel soll offenbar von den drei auf weitere Bundesländer ausgeweitet werden.

Holetschek: Bayern will diese Möglichkeit prüfen

Auch Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) denkt über diesen Schritt nach, wie er nach einer Konferenz der Gesundheitsminister am Montag ankündigte: Der Freistaat werde diese Möglichkeit prüfen. Der künftige Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) soll bei der Konferenz ebenfalls darauf hingewiesen haben, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Lauterbach: Hervorragender Schutz zwei Wochen nach Booster-Impfung

Holetschek berichtete, nach den Worten Lauterbachs Sicht soll "ein hervorragender Schutz ab zwei Wochen nach der Auffrischungsimpfung" bestehen. Dies könne also durchaus eine Option für alle Länder sein.

Skigebiete in Bayern können auf 2G-Regelung hoffen

Darüber hinaus soll in den Skigebieten in Bayern und damit auch im Allgäu bald "nur noch" die 2G-Regel gelten. Das kündigte der CSU-Wirtschaftspolitiker Walter Nussel gegenüber dem BR an. Er sei in der Detail-Abstimmung mit der Staatskanzlei, sagte der Landtagsabgeordnete dem BR.

Kabinett berät am Dienstag über Kita-Tests und Intensivbetten

Das bayerische Kabinett ist am Dienstagvormittag erneut zusammengekommen, um über die Corona-Lage im Freistaat zu beraten. Unter anderem soll über einen Vorschlag des Sozialministeriums gesprochen werden, der ein Testkonzept für Kinder in Kindertagesstätten enthält.

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Ferner wollen die Minister unter Leitung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auch über die Möglichkeit beraten, die Zahl der Intensivbetten in Bayerns Krankenhäusern zu erhöhen. Die Kapazität war im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent geschrumpft, weil nicht mehr ausreichend Pflegepersonal zur Verfügung steht, um die Betten zu betreiben.

Pressekonferenz um 12 Uhr mit Gesundheitsminister Holetschek

Um 12.00 Uhr werden Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Digital-Ministerin Judith Gerlach (alle CSU) sowie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bei einer Pressekonferenz über die Ergebnisse der Sitzung berichten.

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