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"Muss endlich ein großer Wurf werden": Gesundheitsminister Holetschek will große Pflegereform

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine Pflegereform, die Personal wie Angehörige gleichermaßen entlastet.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine Pflegereform, die Personal wie Angehörige gleichermaßen entlastet.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek fordert eine Pflegereform, die Personal wie Angehörige gleichermaßen entlastet.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Klaus Holetschek setzt sich für eine umfassende Reform der Pflege ein. Der Gesundheitsminister aus Bayern fordert die neue Bundesregierung zum Handeln auf.
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dpa
29.09.2021 | Stand: 07:10 Uhr

Die neue Bundesregierung muss nach Ansicht von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek schnell eine umfassende Pflegereform auf den Weg bringen. "Die Reform der Pflege muss eine der ersten Aufgaben der künftigen Bundesregierung werden - und sie muss endlich ein großer Wurf werden", sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in München.

Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Pflege muss umfassend reformiert werden

Pflege sei wie Klimawandel eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen – völlig unabhängig davon, welche Koalition in Berlin regieren werde, betonte Holetschek. "Dazu müssen wir die Arbeits- und Verdienstbedingungen des Personals verbessern und den pflegenden Angehörigen ein Mehr an Zeit und Möglichkeiten anbieten." Angehörige leisteten zudem einen immens wichtigen Beitrag für die pflegerische Versorgung und Betreuung – "das ist ein Zeichen gelebter Familie. Gerade hier muss eine Pflegereform ansetzen". (Lesen Sie auch: Kinderärzte: Corona-Impfpflicht für Lehr- und Pflegekräfte?)

"Müssen Lösungen für die Herausforderungen der Pflege anbieten"

Es komme jetzt darauf an, "zweifelsfreie Lehren aus der Pandemie zu ziehen", sagte Holetschek. "Jede Parteitaktik muss dahinter zurücktreten, dass wir eine neue, eine große und verlässliche Linie brauchen. Wir müssen Lösungen für die Herausforderungen der Pflege anbieten und damit das Vertrauen der Menschen gewinnen, dass sie sich auf gute Pflege in Deutschland verlassen können und damit auch auf ihre politische Führung."

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