Einsätze in den Alpen

Bergwacht Bayern zieht Bilanz des Winters - Todesfälle beim Wandern

Wandern liegt im Trend - und immer öfter brechen Menschen auch im Winter zu Ausflügen in die Berge auf. Die Bergwacht Bayern berichtet nun, wie sich das in ihren Einsätzen niederschlägt.

Wandern liegt im Trend - und immer öfter brechen Menschen auch im Winter zu Ausflügen in die Berge auf. Die Bergwacht Bayern berichtet nun, wie sich das in ihren Einsätzen niederschlägt.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Wandern liegt im Trend - und immer öfter brechen Menschen auch im Winter zu Ausflügen in die Berge auf. Die Bergwacht Bayern berichtet nun, wie sich das in ihren Einsätzen niederschlägt.

Bild: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

Die Bergwacht Bayern will am heute Vormittag eine Bilanz ihrer Einsätze in der Wintersaison 2021/2022 bekanntgeben.
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dpa
06.05.2022 | Stand: 08:49 Uhr

Schon jetzt ist klar, dass es in einigen Regionen ungewöhnlich viele Todesfälle gab - und zwar nicht beim Wintersport oder aufgrund von Lawinenabgängen, sondern beim Wandern. Immer mehr Menschen zieht es auch im Winter zu Fuß in die Berge - und viele verkennen, dass dann andere Gefahren drohen als im Sommer.

In mehreren Fällen stürzten Bergwanderer in den Tod, weil sie auf Schneefeldern ausrutschten. Sie waren nicht für diese Verhältnisse ausgerüstet - nämlich mit Eispickel, Steigeisen oder Grödeln, das sind einfache Steigeisen für Wanderer.

Bergwacht-Einsätze: etwa so viele wie vor Corona

Insgesamt lagen die Einsatzzahlen in der zurückliegenden Wintersaison dennoch etwa so hoch wie in der Zeit vor Corona. In den Jahren zuvor war wegen der Pandemie die Zahl zeitweise zurückgegangen, da während der Lockdowns viele zuhause blieben und zudem die Skigebiete geschlossen waren - es gab keine Pistenunfälle.

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