Polizei Nürnberg

Betrunkener E-Scooter-Fahrer verletzt vier Polizeibeamte bei Verkehrskontrolle

Ein E-Scooter-Fahrer in Nürnberg ist wohl betrunken gefahren. Als ihn die Polizei kontrolliert, wird der Mann aggressiv.

Ein E-Scooter-Fahrer in Nürnberg ist wohl betrunken gefahren. Als ihn die Polizei kontrolliert, wird der Mann aggressiv.

Bild: Robert Günther, dpa (Symbolbild)

Ein E-Scooter-Fahrer in Nürnberg ist wohl betrunken gefahren. Als ihn die Polizei kontrolliert, wird der Mann aggressiv.

Bild: Robert Günther, dpa (Symbolbild)

Weil ein E-Scooter-Fahrer in Nürnberg Schlangenlinien fuhr, kontrollierte ihn eine Streife. Bei der Verkehrskontrolle wird der 25-Jährige zunehmend aggressiv.
25.02.2022 | Stand: 12:44 Uhr

Ein betrunkener E-Scooter-Fahrer hat in der Nacht auf Freitag in Nürnberg bei einer Polizeikontrolle vier Beamte verletzt.

Der 25-Jährige fuhr gegen 3.20 Uhr morgens mit dem Scooter in Schlangenlinien und wurde von der Polizei kontrolliert, teilte die zuständige Behörde am Freitag mit. Er weigerte sich jedoch, Ausweisdokumente vorzuzeigen oder Personalien anzugeben. Außerdem roch er stark nach Alkohol, verweigerte jedoch auch den Atemalkoholtest. (Lesen Sie auch: Mann springt in Nürnberg auf Autodächern herum)

Verkehrskontrolle bei E-Scooter-Fahrer eskaliert: Vier Beamte verletzt

Die Streife brachte den Mann unter großem Widerstand zur Dienststelle, um mit einer Blutentnahme die Trunkenheit feststellen zu können. Nachdem eine weitere Streife zur Unterstützung kam, gelang es den Beamten, dem Fahrer Handschellen anzulegen und ihn mit aufs Revier zu nehmen. Währenddessen beleidigte der Mann die Beamten.

In der Dienststelle verpasste er einem der Polizisten einen Kopfstoß und schlug um sich. Die Blutprobe konnte ebenfalls nur unter "unmittelbarem Zwang" entnommen werden, wie die Polizei am Freitag mitteilt. (Lesen Sie auch: Aktivisten am Flughafen München abgegriffen)

Alle vier Polizisten erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen durch die Gegenwehr des Tatverdächtigen. Den 25-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheits im Verkehr, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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