Preisanstieg von Lebensmitteln

Bier, Bratwurst, Semmel, Torte, Schnitzel: Alles wird teurer

Lebensmittel in Bayern werden womöglich deutlich teurer - davor warnen Lebensmittel-Hersteller.

Lebensmittel in Bayern werden womöglich deutlich teurer - davor warnen Lebensmittel-Hersteller.

Bild: Bernd Weissbrod, dpa (Symbolbild)

Lebensmittel in Bayern werden womöglich deutlich teurer - davor warnen Lebensmittel-Hersteller.

Bild: Bernd Weissbrod, dpa (Symbolbild)

Die Lebensmittel-Hersteller in Bayern warnen vor einem massiven Preisanstieg ihrer Produkte. Der hänge mit den immer teurer werdenden Energiepreisen zusammen.
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dpa
14.10.2021 | Stand: 15:36 Uhr

Bayerns Lebensmittel-Handwerker und die Brauereien warnen vor einer bevorstehenden Teuerungswelle. Bäcker, Brauer, Konditoren, Metzger und Müller erklärten am Donnerstag in München, dass der rasante Anstieg der Energiepreise und der Transportkosten im kommenden Jahr "hohe Auswirkungen" auf die Verkaufspreise haben werde.

Verbände fordern staatliche Schritte zur Entschärfung der steten Teuerung

"Alle wesentlichen Kostenfaktoren wie auch Rohstoffe und Transportkosten steigen massiv", sagte Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer des Verbands Private Brauereien Bayern. "Wir werden nicht umhinkommen, diese Preissteigerungen auf unsere Erzeugnisse umzulegen." In einem von den Verbänden selbst so bezeichneten Brandbrief an Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) fordern die fünf Verbände staatliche Schritte zur Entschärfung der steten Teuerung. Neben den privaten Brauereien sind das die Landesinnungen der Metzger, Bäcker und Konditoren sowie der Bayerische Müllerbund. (Lesen Sie auch: Hohe Inflation in Deutschland: Verdi fordert zum Ausgleich mehr Geld für Arbeitnehmer)

Zahlreiche Betriebe würden durch die Mehrbelastungen in große Nöte getrieben und von den Kostensteigerungen geradezu überrollt, heißt es in der Mitteilung der fünf Verbände.

Geschäftsführer schlagen Lösung vor: Zeitweiliger Verzicht des Staates auf Umlagen und Abgaben, die die Energie verteuern

"Staatsminister Aiwanger und andere Minister auf Bundes- und Länderebene müssen schnellstmöglich Auswege aus der Energiepreiskrise suchen und finden. Es ist nicht mehr fünf vor zwölf, sondern fünf nach zwölf", formulierten die Geschäftsführer. Als Lösung schlugen sie einen zeitweiligen Verzicht des Staates auf die Umlagen und Abgaben vor, die die Energie verteuern. (Lesen Sie auch: Sprit wird immer teurer - das sind die Gründe)

Abgesehen davon plädierten Lebensmittel-Handwerker und Brauer dafür, die Produktion erneuerbaren Stroms schneller auszubauen. "Die konventionellen Energien wie Öl und Gas sind die Preistreiber, nicht die erneuerbaren Energien", betonte Josef Rampl, Geschäftsführer des Bayerischen Müllerbundes.

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