Bierkonsum in der Pandemie

Weltweiter Bierkonsum sinkt durch Corona weniger als befürchtet

Obwohl Gastronomien coronabedingt lange geschlossen waren, sank der weltweite Bierkonsum nicht so stark wie befürchtet.

Obwohl Gastronomien coronabedingt lange geschlossen waren, sank der weltweite Bierkonsum nicht so stark wie befürchtet.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Obwohl Gastronomien coronabedingt lange geschlossen waren, sank der weltweite Bierkonsum nicht so stark wie befürchtet.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Pandemie hat den weltweiten Bierkonsum weniger beeinflusst, als deutsche Produzenten befürchteten. Für 2021 ist ein Anstieg prognostiziert.
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dpa
22.07.2021 | Stand: 12:31 Uhr

Corona hat dem weltweiten Bierausstoß im vergangenen Jahr sehr viel weniger anhaben können als zunächst befürchtet. Insgesamt sank das Volumen um 4,9 Prozent auf 182 Milliarden Liter, wie aus dem am Donnerstag vorgestellten BarthHaas-Bericht hervorgeht.

Ursprünglich war das Unternehmen von einem Minus um 8 bis 14 Prozent ausgegangen. Der weltgrößte Hopfenhändler aus Nürnberg legt den umfassenden Marktbericht seit 145 Jahren vor.

Deutschland weiter auf Rang der Bierproduzenten

Deutschland lag mit einem Minus von 5 Prozent im weltweiten Trend und bleibt auf Rang 5 der bierproduzierenden Nationen hinter China, den USA, Brasilien und Mexiko. Gesamteuropa büßte 5,5 Prozent ein.

Sehr viel stärker ging es in Asien mit rund 10 Prozent nach unten - insbesondere getrieben von China und Indien. Auch Afrika verzeichnet ein klares Minus von 6,5 Prozent. Auf dem amerikanischen Doppelkontinent steht dagegen sogar ein kleines Plus von einem Prozent - dank Zuwächsen in Brasilien und Mexiko.

Für 2021 mehr Bierkonsum erwartet

Für 2021 erwartet BarthHaas wieder einen steigenden Bierausstoß. Mit den Lockerungen gebe es Nachholbedarf. Das Vorkrisenniveau werde aber noch nicht erreicht.

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Weil die Hopfenernten und insbesondere der Ertrag der für den Geschmack wichtigen Alphasäure zuletzt gut ausfielen, erwartet BarthHaas das zweite Jahr hintereinander eine Überversorgung mit Hopfen. Weil parallel dazu die weltweite Anbaufläche steigt, drohen den Bauern auf Dauer sinkende Preise.

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