Brand in Tierheim in Unterfranken

Weniger Tiere tot als zunächst angenommen

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in einem Tierheim. In den Flammen sind zahlreiche Tiere ums Leben gekommen.

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in einem Tierheim. In den Flammen sind zahlreiche Tiere ums Leben gekommen.

Bild: Stefan Weber, Fuldamedia, dpa

Einsatzkräfte der Feuerwehr löschen den Brand in einem Tierheim. In den Flammen sind zahlreiche Tiere ums Leben gekommen.

Bild: Stefan Weber, Fuldamedia, dpa

Erst wurde von über 100 toten Tieren ausgegangen. Nun ist klar: Das Feuer hat weniger Opfer gefordert als zunächst befürchtet. Dennoch sitzt der Schock tief.
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dpa
11.06.2021 | Stand: 16:18 Uhr

Bei dem Brand in einem unterfränkischen Tierheim sind weniger Tiere gestorben als zunächst angenommen. "Alle Hunde sind und waren wohlauf", teilte das Tierheim in Münnerstadt am Freitag mit. Zuvor war die Polizei von drei toten Hunden ausgegangen.

Auch die Zahl der toten Katzen lag mit 47 etwas niedriger als vermutet. Zwei verletzte Katzen wurden dem Bayerischen Rundfunk zufolge einen Tag nach dem Feuer im Bereich der Brandstelle geborgen. Demnach haben rund 140 Tiere überlebt.

"Wir stehen alle noch unter Schock. Der Brand ist eine Katastrophe für uns und unsere Schützlinge", erklärten die Mitarbeiter über Facebook. Man sei nun auf Spenden angewiesen.

Große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung und anderen Tierheimen

Es zeigt sich bereits Solidarität: Auf Facebook wurde unter anderem eine Gruppe mit Handwerkern gegründet, die beim Wiederaufbau helfen wollen. Zur Entlastung haben Tierheime aus der Region Tiere aufgenommen.

Das Feuer war am Mittwochabend ausgebrochen. Die Kriminalpolizei Schweinfurt geht derzeit von einem technischen Defekt aus.

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