Impfskandal in Donauwörth

Donauwörth: Hunderte Patienten von mutmaßlich falschen Impfungen betroffen

Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben - ohne allerdings einen Impfstoff gespritzt zu haben.

Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben - ohne allerdings einen Impfstoff gespritzt zu haben.

Bild: Stefan Puchner, dpa

Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben - ohne allerdings einen Impfstoff gespritzt zu haben.

Bild: Stefan Puchner, dpa

Im Landkreis Donau-Ries soll ein Hausarzt seine Patienten bezüglich ihrer Corona-Impfung getäuscht haben. Mehrere hundert Menschen könnten betroffen sein.
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dpa
05.10.2021 | Stand: 15:46 Uhr

Die mutmaßlich falsch ausgestellten Impfbescheinigungen einer Hausarztpraxis im Landkreis Donau-Ries sollen mehrere hundert Patienten erhalten haben. Dies sagten am Dienstag Vertreter des Landratsamtes, der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Donauwörth.

Hausarzt in Donauwörth soll hunderte Personen falsch geimpft haben

Es gebe nach bisherigen Erkenntnissen einerseits Betroffene, die nur für einen Stempel im Impfbuch in die Praxis in Nordschwaben gegangen seien und keine Spritze bekommen hätten. Andererseits gebe es Patienten, die davon ausgegangen seien, korrekt geimpft worden zu sein, obwohl dies wohl nicht der Fall gewesen sei.

Impfskandal im Landkreis Donau-Ries: Praxis "bis auf weiteres geschlossen"

Wie Landrat Stefan Rößle (CSU) betonte, hat seine Behörde dem Mediziner mittlerweile untersagt, die Praxis wieder zu öffnen. "Die Praxis ist bis auf weiteres geschlossen", sagte er. (Lesen Sie auch: Impfpass verloren: Was tun?)

Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Corona-Schutzimpfungen ausgestellt zu haben, ohne tatsächlich einen Impfstoff gespritzt zu haben. Seit Montag werden die Patienten des niedergelassenen Arztes getestet, ob sie ausreichend Antikörper gebildet haben. Mehr als 130 Männer und Frauen hätten am ersten Tag von dem Angebot der Kreisbehörde bereits gemacht, hieß es.

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