Unterstützung für den Journalismus

Corona-Hilfen für Bayerns Wochenzeitungen, Radios und Fernsehanbieter

17.10.2019, Berlin: Zeitungen stecken in Briefkästen eines Mehrfamilienhauses. (zu dpa-Korr "Zeitung bis ins Dorf - Staatliche Hilfe für Zustellung wird geprüft" Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit

Neben TV- und Radiosendern sollen auch die Wochenzeitungen Bayerns mit Corona-Hilfen unterstützt werden.

Bild: Soeren Stache/dpa (Symbolbild)

Neben TV- und Radiosendern sollen auch die Wochenzeitungen Bayerns mit Corona-Hilfen unterstützt werden.

Bild: Soeren Stache/dpa (Symbolbild)

Um guten Journalismus in Bayern auch während der Corona-Krise beizubehalten, stellt das Staatsministerium Corona-Hilfen bereit. Welche Medien wie profitieren.

dpa
05.06.2020 | Stand: 14:08 Uhr

Zur Unterstützung in der Corona-Krise erhalten Bayerns Wochenzeitungen sowie private Radio- und Fernsehanbieter eine Sonderförderung. "Gerade in der aktuellen Situation zeigt sich die große Bedeutung von Qualitätsmedien und gutem Journalismus überdeutlich. Demokratie braucht starke Medien, objektive Berichterstattung und Vielfalt", sagte der für Medien zuständige Staatsminister Florian Herrmann (CSU) am Freitag in München. "Wir helfen schnell und stellen für unsere lokalen Medien eine Corona- Sonderförderung von insgesamt zwei Millionen Euro bereit."

Kostenlose lokale Wochenzeitungen erhalten Sonderförderung

Die vom Anzeigenrückgang besonders betroffenen kostenlosen lokalen Wochenzeitungen erhalten eine Sonderförderung von einer Million Euro für Zustellung, innovative technische Verbreitungsmethoden sowie Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. 46 Verlage von Wochenzeitungen in Bayern mit einer Gesamtauflage von über 10 Millionen Exemplaren hatten im Vorfeld eine Förderung beantragt, die jetzt über den Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter weitergegeben wird.

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Corona-Hilfen sollen Angebotsvielfalt sichern

Private Hörfunk-Anbieter sollen 500.000 Euro Sonderförderung erhalten, Lokal-TV-Anbieter ebenfalls. Neben einer zusätzlichen Entlastung bei den Verbreitungskosten DAB+ wird auch die Verbreitung über UKW gefördert. Dies sichere die Angebotsvielfalt in der Corona-Krise und treibe die Digitalisierung weiter voran. Die Zusatzförderung für Hörfunk und Lokal-TV erfolge über die Landeszentrale für neue Medien.