Corona im Freistaat

Nachfrage nach Kinderimpfungen in Arztpraxen "riesig groß" - Arzt sieht "Herausforderung" vor Weihnachten

Kinder-Impfungen in Bayern: Die große Nachfrage stellt die Praxen vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung, erklärt ein Mediziner.

Kinder-Impfungen in Bayern: Die große Nachfrage stellt die Praxen vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung, erklärt ein Mediziner.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Kinder-Impfungen in Bayern: Die große Nachfrage stellt die Praxen vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung, erklärt ein Mediziner.

Bild: Jan Woitas, dpa (Symbolbild)

Viele Eltern in Bayern nehmen das Angebot an, ihre fünf- bis elfjährigen Kinder zu impfen. Wird es deswegen zu einem Impfstoffmangel kommen?
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dpa
15.12.2021 | Stand: 15:11 Uhr

Zum Start der Corona-Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern wollen viele Eltern ihre Kinder in Arztpraxen impfen lassen. "Die Nachfrage ist riesig groß", sagte der Landesvorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dominik Ewald, am Mittwoch in Regensburg. "Jeder hat einen kranken Verwandten oder Schulkinder, die bei einer Infektion in Quarantäne müssten."

Die große Nachfrage stelle die Praxen "vor Weihnachten noch einmal vor eine Herausforderung", betonte Ewald. Schließlich würden parallel auch immer noch viele Erwachsene gegen Corona geimpft. Viele Kinderärzte in Bayern würden ihre Praxen wegen des Andrangs auch in den Weihnachtsferien an einigen Tagen für Kinderimpfungen öffnen.

Corona-Impfung für Kinder: Wird es wegen der hohen Nachfrage einen Impfstoff-Mangel kommen?

Genug Impfstoff werde an die Kinderärzte geliefert, wenn auch teils erst in den kommenden Tagen, sagte Ewald. "Meine Praxis hat sogar mehr angeboten bekommen, als wir momentan verimpfen können."

Abgesehen von dem "ganz normalen logistischen Chaos" bei der Verteilung solch großer Mengen an Impfstoff gebe es dabei aus Sicht der bayerischen Kinderärzte bislang keine größeren Probleme.

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Stiko Empfehlung: Impfung für 5- bis 11-Jährige nicht nur für gefährdete Kinder

Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Vakzin sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden. Für jüngere Kinder gibt es noch keinen zugelassenen Impfstoff. (Lesen Sie auch: Corona: Infos zu Booster Impfung und Corona-Regeln aktuell im Allgäu)

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Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt Impfungen für Kinder, die Risikofaktoren für einen schweren Covid-19-Verlauf oder Angehörige mit hohem Risiko haben. Es können nach individueller Entscheidung und ärztlicher Aufklärung aber auch alle Kinder dieser Altersgruppe geimpft werden. Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren laufen Impfungen bereits seit Längerem. (Lesen Sie auch: Corona-Newsblog: Omikron-Ausbreitung: Experten dringen auf schnelles Handeln)

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