Corona

Bayern verkürzt die Corona-Quarantänezeiten und vereinfacht die Kontaktverfolgung

Unter Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schlägt die Corona-Politk in Bayern eine neue Richtung ein.

Unter Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schlägt die Corona-Politk in Bayern eine neue Richtung ein.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

Unter Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schlägt die Corona-Politk in Bayern eine neue Richtung ein.

Bild: Matthias Balk, dpa (Archivbild)

In Bayern müssen Kontaktpersonen künftig kürzer in Quarantäne - wenn überhaupt. Auch neu bei der Corona-Politik: Die Kontaktnachverfolgung ist vorrangig.
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dpa
17.09.2021 | Stand: 13:07 Uhr

Bayern verkürzt die Corona-Quarantänezeiten und stellt die Kontaktnachverfolgung neu auf. Enge Kontaktpersonen von Corona-Infizierten müssen nun zehn Tage in Isolation oder können sich nach fünf Tagen mit einem PCR- oder nach sieben Tagen mit einem Antigenschnelltest freitesten, wie Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Freitag in München sagte. Für vollständig Geimpfte und Genesene ist keine Quarantäne vorgeschrieben.

Corona in Bayern: Bei der Kontaktnachverfolgung wird künftig priorisiert

Situationen mit einem hohen Übertragungsrisiko, wie etwa Feiern, werden zuerst behandelt. Auch Fälle, bei denen Menschen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf involviert sind wie in Altersheimen, sollen schneller bearbeitet werden. (Lesen Sie auch: Corona-Ampel Bayern: Gesundheitsminister Holetschek weist Kritik zurück)

"In Situationen mit geringem Übertragungsrisiko und ohne Gefährdung von Risikogruppen können die Gesundheitsämter die Kontaktpersonen-Nachverfolgung nachrangig behandeln", heißt es in der Mitteilung. Die Änderungen, die auf Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) beruhen, sind seit Donnerstag in Kraft.

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