Grenzen in der Intensiv- und Notfallversorgung erreicht

Klinikum Nürnberg ruft Pandemie-Alarmfall aus

Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stößt das Klinikum Nürnberg derzeit an seine Grenzen. Deswegen habe man den Pandemie-Alarmfall ausgerufen.

Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stößt das Klinikum Nürnberg derzeit an seine Grenzen. Deswegen habe man den Pandemie-Alarmfall ausgerufen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stößt das Klinikum Nürnberg derzeit an seine Grenzen. Deswegen habe man den Pandemie-Alarmfall ausgerufen.

Bild: Daniel Karmann, dpa (Archivbild)

Die Zahl der Corona-Patienten ist am Klinikum Nürnberg dreimal so hoch wie während der ersten Welle. In der Intensivversorgung ist das Krankenhaus am Limit.
Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stößt das Klinikum Nürnberg derzeit an seine Grenzen. Deswegen habe man den Pandemie-Alarmfall ausgerufen.
dpa
11.12.2020 | Stand: 19:02 Uhr

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen und einer hohen Zahl von Covid-19-Patienten hat das Klinikum Nürnberg einen Pandemie-Alarmfall ausgerufen. Wie eine Sprecherin am Freitag mitteilte, konzentriere man sich nun vollständig auf die Behandlung "von dringlichen Fällen". Dies seien Patienten mit und ohne Covid-19.

Zahl der Corona-Patienten mehr als dreimal so hoch wie während erster Welle

Der Sprecherin zufolge ist die Zahl der Covid-19-Patienten mittlerweile mehr als dreimal so hoch wie während der ersten Welle der Pandemie. Mit dem Alarmplan will das Krankenhaus nun die Beschäftigten flexibel in Bereichen mit erhöhtem Bedarf einsetzen.

Insbesondere in der Notfallversorgung und Intensivversorgung stoße das Klinikum derzeit an seine Grenzen, sagte Joachim Ficker, Chefarzt der Medizinischen Klinik 3 mit dem Schwerpunkt Pneumologie. Teils könne man keine weiteren Patienten mehr aufnehmen. Der Vorstandsvorsitzende des Klinikums, Achim Jockwig, warnte: "Die Lage ist sehr, sehr ernst."

Weitere 50 Patienten in Verdacht, mit Corona infiziert zu sein

An den Standorten Nord und Süd werden der Sprecherin zufolge derzeit 164 an Corona Erkrankte stationär behandelt. 37 von ihnen werden intensivmedizinisch versorgt. Bei mehr als 50 aufgenommenen Patienten besteht der Verdacht, dass diese ebenfalls an der Lungenkrankheit erkrankt sind.