Wirtschaft

Corona lässt das Lohnniveau in Bayern sinken

Viele Menschen in Bayern haben durch die Coronakrise weniger Geld in der Tasche.

Viele Menschen in Bayern haben durch die Coronakrise weniger Geld in der Tasche.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archiv/Symbolbild)

Viele Menschen in Bayern haben durch die Coronakrise weniger Geld in der Tasche.

Bild: Lino Mirgeler, dpa (Archiv/Symbolbild)

Die Corona-Krise wirkt sich auch auf das Lohnniveau in Bayern aus. Das berichtet das Landesamt für Statistik.
dpa
17.12.2020 | Stand: 08:28 Uhr

Viele Menschen in Bayern haben durch die Coronakrise weniger Geld in der Tasche. So sank der durchschnittliche Bruttoverdienst im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,8 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mitteilte. Beschäftigte in Vollzeit verdienten im dritten Quartal in Bayern durchschnittlich 4158 Euro - ohne Sonderzahlungen und bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38 Stunden.

Allerdings gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Bei Banken und Versicherungen lag der Durchschnittsverdienst bei 5693 Euro und damit mehr als doppelt so hoch wie im Gastgewerbe mit 2189 Euro.

Am stärksten betroffen von Verdiensteinbußen waren aufgrund coronabedingter Kurzarbeit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Luftfahrt (-37,9 Prozent), der Reisebranche (-24,6 Prozent) und bei den Beherbergungsbetrieben (-22,5 Prozent).