Corona-News

Corona-Newsblog Teil 8: Alle Entwicklungen im Allgäu vom 20. bis 26. April

Eine Demonstration in Kempten uferte am 25. April aus.

Eine Demonstration in Kempten uferte am 25. April aus.

Eine Demonstration in Kempten uferte am 25. April aus.

In diesem Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus im Allgäu. Lesen Sie hier im Rückblick die Entwicklungen in der Zeit vom 20. bis 26. April 2020.

 

26.05.2020 | Stand: 11:38 Uhr

Sonntag, 26. April, 21.30 Uhr: Das Wichtigste des Tages im Überblick

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen einen schönen Abend. Wir hoffen, Sie hatten trotz der aktuellen Situation ein schönes Wochenende. Wir sind morgen ab 6.30 Uhr wieder für Sie da.

 

Sonntag, 26. April, 19.45: (Wann) dürfen Allgäuer Freibäder öffnen?

Die sonnigen Tage steigern die Vorfreude auf einen Badeausflug. Ob und wann Freibäder öffnen dürfen und ob das Baden an Seen weiter erlaubt bleibt, ist jedoch unsicher.

Wer als Sportler trainieren möchte, kann dies derzeit in den Allgäuer Seen tun. Von Badeausflügen rät das Innenministerium jedoch ab. Ob die Freibäder in der Region diesen Sommer öffnen dürfen - und falls ja, mit welchen Auflagen - ist noch nicht klar.

 

Sonntag, 26. April, 18.30 Uhr: Maskenpflicht ab Montag: Was Sie beachten müssen

Ab Montag heißt es in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr: Maske auf! Damit soll die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus verlangsamt werden. Für Annette Michl-Kormann, leitende Fachkrankenschwester für Hygiene und Infektionsprävention am Klinikum Kaufbeuren, sind Maßnahmen zum Schutz der Patienten, Mitarbeiter und Besucher alltägliche Arbeit – nicht erst seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Sie weiß, worauf es im Umgang mit den Masken ankommt. Hier gibt sie Tipps zum Tragen, Selbermachen und Reinigen.

 

Sonntag, 26. April, 18.15 Uhr: Geld: Kommunen wegen Corona-Krise finanziell in der Klemme

Die Corona-Krise hinterlässt auch bei den Städten und Oberallgäuer Gemeinden deutliche Spuren. Überall beginnt das große Rechnen. Viele Kämmerer gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Pandemie noch lange in den Kassen zu spüren sein werden, weil zum Beispiel die Gewerbesteuereinnahmen wegbrechen.

Die Bürger müssen sich auf Einschränkungen bei kommunalen Leistungen einstellen, wie eine Umfrage bei Rathauschefs der Region ergeben hat. (AZ Plus)

 

Sonntag, 26. April, 17 Uhr: Mehr als 155.000 Corona-Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mehr als 155 .00 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Gestern waren es 153 .00 Infektionen. Mindestens 5.720 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Samstag wie in den Tagen zuvor bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind in Deutschland rund 112.000 Menschen genesen.

 

Sonntag, 26.April, 16 Uhr: Schulöffnungen für Abschlussklassen: Wie sich Schulen im Füssener Land vorbereiten

Für die Abschlussklassen geht morgen der Unterricht wieder los. Die zwölften Klassen am Gymnasium, die zehnten Klassen der Realschule und die Neunt- und Zehntklässler, soweit zur Prüfung angemeldet, der Mittelschulen dürfen wieder in die Schule.

Doch vieles wird anders sein, als sonst. Abstände zu den Klassenkameraden müssen eingehalten, Masken bis zur Schulbank getragen werden. Wie sich die Schulen im Füssener Land vorbereitet haben, wie die Lehrkräfte mit der Situation umgehen und woran es noch fehlen könnte, lesen sie hier exklusiv mit AZ-Plus.

 

Sonntag, 26. April, 14.45 Uhr: Weiterer Corona-Toter im Allgäu

Im Landkreis Lindau gibt es es einen weiteren Todesfall wegen einer Corona-Erkrankung. Am Sonntag ist die Zahl von fünf auf sechs Todesfälle gestiegen. Das geht aus der Website des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor.

Die Zahl der Infizierten bleibt jedoch gleich, sie liegt Stand Sonntagmittag bei 238. Das Landratsamt war am Sonntag nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

 

Sonntag, 26. April, 13.20 Uhr: Nach Hinweis auf mögliche Corona-Demo: Polizei sperrt Kemptener Stadtpark ab

Der Kemptener Stadtpark war heute Mittag von Polizeifahrzeugen umstellt. Entlang der Beethovenstraße, auf dem Residenzplatz und im neu gestalteten Park standen Beamte der Polizeiinspektion Kempten. Sie hatten den Hinweis erhalten, dass sich dort Demonstranten zu einer nicht angemeldeten Aktion gegen die Corona-Einschränkungen treffen wollen. Der erwartete Menschenauflauf blieb allerdings aus - die Polizeibeamten rückten wieder ab. Am Samstagmittag war in Kempten eine Demonstration für Freiheitsrechte deutlich größer geworden, als erwartet.

 

 

Sonntag, 26. April, 12.05 Uhr: Notbetreuung von Kindern in Bayern wird ausgeweitet

Die Notbetreuung von Kindern in Bayern wird ab Montag ausgebaut. Die notwendigen Antragsformulare seien ab sofort online abrufbar, teilte das bayerische Familienministerium mit. Die neue Regelung soll vor allem erwerbstätige Alleinerziehende entlasten. Auch wenn nur ein Elternteil in einem sogenannten systemkritischen Beruf arbeitet, kann das Kind nun beaufsichtigt werden. Lehrer, Steuer- und Rechtsberater sowie Seelsorger haben ab Wochenbeginn ebenfalls Anspruch auf eine Notbetreuung für ihre Kinder. Voraussetzung sei aber immer, dass das Kind nicht von einer volljährigen Person im Haushalt beaufsichtigt werden könne, betonte das Ministerium.

 

Sonntag, 26. April, 11.31 Uhr: Polizei beendet Lagerfeuer, Partys und Motorradfahrten

Polizeibeamte sind am Wochenende im Allgäu wieder rigoros eingeschritten, wenn Menschen gegen die Corona-Ausgangsbeschränkungen verstießen. Treffen und Feiern wurden beendet, Platzverweise ausgesprochen und Anzeigen erstattet. Ein Überblick über die Vorfälle der vergangenen Tage.

 

Sonntag, 26. April, 9.16 Uhr: Das ändert sich ab Montag in Bayern

Geschäfte und Schulen öffnen teilweise wieder und die Maskenpflicht kommt - auf der einen Seite werden von Montag an die Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie leicht gelockert, auf der anderen Seite gibt es weitere Hygienemaßnahmen. Was gilt nun ab kommender Woche? Hier ein Überblick über die neuen Regeln.

 

Sonntag, 26. April, 7.50 Uhr: Die Bayern verlieren in Sachen Ausgangsbeschränkungen langsam die Geduld

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung!

Die Menschen in Bayern werden langsam ungeduldig. Die Zustimmung zu den aktuellen Corona-Ausgangsbeschränkungen ist in der vergangenen Woche deutlich gesunken. Das berichtet die Augsburger Allgemeine und beruft sich dabei auf eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey.

Sagten bis 2. April noch 84,3 Prozent der 2503 Befragten: „Ja, die Ausgangsbeschränkungen sind angemessen“, so lag die Zustimmung am 24. April nur noch bei 61,1 Prozent (2126 Befragte). Jeder dritte Bayer hält die Einschränkungen im Alltag demnach für nicht mehr angemessen. Zum Vergleich: Dieser Wert lag bei der ersten Befragung lediglich bei 11,3 Prozent. Unentschieden waren diesmal 5,5 Prozent der Befragten, Anfang April waren es 4,4 Prozent.

Besonders ungeduldig sind der Umfrage zufolge die Menschen zwischen 30 und 39 Jahren. Nur knapp die Hälfte der Befragten (50,8 Prozent) findet die Verlängerung der Einschränkungen richtig.

 

Samstag, 25. April, 21 Uhr: So setzt man einen Mund-Nasen-Schutz richtig auf

Ab Montag gilt Maskenpflicht in Bayern. Aber wie setze ich einen Mund-Nase-Schutz eigentlich richtig auf? Wir haben einen Experten gefragt: Notarzt Bernd Fischer zeigt uns hier, wie es geht.

Und damit wünschen wir eine gute Nacht aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Wir sind morgen Früh wieder für Sie da!

 

Samstag, 25. April, 18.22 Uhr: Politik diskutiert über Bundesliga-Start

Wann startet die Bundesliga wieder ihren Spielbetrieb - und unter welchen Bedingungen? Vizekanzler Olaf Scholz würde einen Fußball-Start in wenigen Wochen begrüßen. „Ich würde mich freuen, wenn es in der zweiten Mai-Hälfte in der Liga wieder losgehen könnte, soweit es verantwortbar ist für Sportler und Trainer. Corona sollte den Aufstieg des HSV nicht in letzter Minute verhindern“, sagte er der Bild am Sonntag. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will der Bundesliga in der Corona-Krise dem Bericht zufolge keine Maskenpflicht auferlegen. „Ich halte Spiele mit Masken nicht für vorstellbar. In gemeinsamen Gesprächen mit der Deutschen Fußball Liga wird derzeit konstruktiv an anderen praktikablen Lösungen gearbeitet“, sagte er dem Blatt.

 

Samstag, 25. April, 15.35 Uhr: Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt auf 152.000

In Deutschland ist die Zahl der registrierten Corona-Fälle auf rund 152.000 gestiegen. Das sind 2055 mehr als noch am Freitag, berichtete das Robert Koch-Institut am Samstag. 5.500 Menschen starben an einer Infektion oder mit einer Infektion. 109.800 Menschen gelten demnach wieder als gesund, das sind rund 3.000 mehr als am Vortag.

Samstag, 25. April, 12.47 Uhr: Demo in Kempten gegen Corona-Beschränkungen deutlich größer als geplant

Eine genehmigte Versammlung in Kempten, bei der gut 20 Menschen am Samstagvormittag für die Einhaltung der Grundrechte und eine Aufhebung der strikten Corona-Beschränkungen demonstrieren wollten, ist deutlich größer geworden als geplant. Rund um eine abgegrenztes Versammlungsgelände vor der Kemptener Residenz versammelten sich nach Polizeiangaben etwa 300 Personen, ohne auf den vorgeschriebenen Abstand zu achten. Polizisten und Mitarbeiter des Kemptener Ordnungsamtes beobachteten das Geschehen zwar, schritten aber bis zum Ende der Versammlung nicht ein.

Hier unser aktueller Bericht zur Demo. Auf unserer Facebook-Seite wird die Aktion heftig diskutiert.

Wegen Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen war die Polizei im Allgäu seit Freitag wieder mehrfach aktiv geworden. Verbotene Feiern und Treffen wurden aufgelöst, mehrere Menschen angezeigt. Ein Überblick über die Geschehnisse in den vergangenen Stunden.

 

 

Samstag, 25. April, 10.38 Uhr: Allgäu GmbH fordert baldige Öffnung von Lokalen und Hotels

Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sollen bald öffnen: Dafür plädierte der Vorstand der Allgäu GmbH. Das Gremium hat auch einen konkreten Vorschlag, wie die stufenweise Öffnung aussehen könnte.

 

Samstag, 25. April, 9.30 Uhr: Auch der Allgäu Trathlon 2020 ist abgesagt

"Es ist wie es ist. Der Allgäu Triathlon 2020 muss abgesagt werden." Das teilen die Organisatoren des größten Triathlons der Region jetzt auf ihrer Webseite mit. "Wir haben uns die Entscheidung natürlich nicht leicht gemacht, denn der Bock auf die 38. Ausgabe des Triathlon-Festivals war jetzt schon mal so richtig groß! Bei allem Bock der Welt sind Planungssicherheit und vor allem die Gesundheit von uns allen, natürlich wichtiger als die Hoffnung auf einen Traumtag im August."

Beim Allgäu Triathlon im August wären wieder rund 2000 Sportler angetreten. Alle Athleten würden jetzt per E-Mail über die Rückabwicklungsmöglichkeiten informiert. 2021 soll das Sport-Event in Immenstadt wieder stattfinden.

 

Samstag, 25. April, 9.05 Uhr: Desinfektionsmittel spritzen? US Präsident Trump entsetzt mit Vorschlag gegen Corona

US-Präsident Donald Trump sorgt einmal wieder für einen Aufschrei der Empörung. Diesmal hat er öffentlich darüber sinniert, ob man sich gegen Corona vielleicht einfach Desinfektionsmittel spritzen solle. Ärzte, Wissenschaftlicher und Behörden sind entsetzt - und Trump rudert zurück. Sei ja alles nur "Sarkasmus" gewesen, behauptet er jetzt.

 

Samstag, 25. April, 7.30 Uhr: Verwirrung im Allgäu vor dem Schulstart am Montag

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung!

Am Montag soll alles anders werden. Ein bisschen Normalität soll wieder einkehren in der Corona-Krise, die ja längst noch nicht vorbei ist, wie uns Politiker und Virologen immer wieder sagen. Immerhin: Weitere Geschäfte dürfen kommende wieder öffnen. Aber es herrscht Mundschutz-Pflicht. Auch ein Teil der Schulen öffnet wieder. Doch die Verwirrung ist groß. Wie soll das gehen auf dem Schulweg - Abstand im Unterricht, in den Bussen eng auf eng? Wie das Problem zum Beispiel in Kempten und im Oberallgäu gelöst werden soll, hat Kollege Peter Januschke hinterfragt. Hier sein Bericht.

Freitag, 24. April, 23.15 Uhr: Das war der Freitag:

Kommen Sie gut und gesund ins Wochenende. Das Digitalteam von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Samstag wieder für Sie da.

 

Freitag, 24. April, 22.05 Uhr: Fridays for Future-Bewegung Sonthofen streikt jetzt anders

Wegen des Coronavirus hat die "Fridays for Future"-Bewegung ihre Protestaktionen zum Teil ins Internet verlegt. Außerdem sollen an Streiktagen gut sichtbar aufgestellte Plakate und Kreidezeichnungen auf die Anliegen der Demonstranten aufmerksam machen. Die Sonthofer Fridays for Future-Gruppe forderte mit riesigen Kreidebildern in der Sonthofer Fußgängerzone, dass die Klimakrise genauso ernst genommen wird wie die Corona-Pandemie. „Corona darf nicht dazu führen, dass die dringend nötigen Weichenstellungen für Klimaschutz noch weiter verschoben werden. Alle Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung nach der Coronakrise müssen auch für den Klimaschutz sinnvoll sein,“ so Merrit Gassner von Fridays for Future Sonthofen in einer Mitteilung.

Bei der Aktion achteten die jungen Leute eigenen Angaben zufolge streng auf den nötigen Abstand und waren nur allein oder zu zweit unterwegs. „Bei Corona hört die Politik auf die Wissenschaft. Wann endlich dürfen wir das auch beim Klimaschutz erleben?“, so Merrit Gassner weiter. Da eine Demonstration aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich war, will auch die Sonthofer Gruppe über Social Media und Internet weiter für Klimaschutz eintreten.

Freitag, 24. April, 21.35 Uhr: Statt Pauschalverbot: Besuchsregeln für Alten- und Pflegeheime gefordert

Die Kommunale Altenhilfe Bayern (KAB), zu der unter anderem auch die Allgäu Pflege gehört, hat ein Ideenpapier an Gesundheitsministerin Melanie Huml geschickt. Weil die Bewohner nach Angaben der KAB zusehends darunter leiden, dass vertraute Menschen aufgrund der Schutzmaßnahmen fernbleiben müssen, soll es ab Mai Besuchsregeln geben.

Demnach soll der Besuch eines Pflegeheimes einen „triftigen Grund“ im Sinne der Ausgangsbeschränkungen darstellen. Dafür sollen die Einrichtungen ein Besuchskonzept erstellen, dem das zuständige Gesundheitsamt zustimmt. Der Schutz der Bewohner vor einer Infektion soll gewährleistet sein, etwa durch Terminabsprachen und den Besuch von nahe stehenden Angehörigen. Die KAB ist ein Netzwerk kommunaler Pflegeeinrichtungen in Bayern.

 

Freitag, 24. April 20.55 Uhr: Wegen wartender Kunden und Abstandsregeln: Memmingen macht Weinmarkt und Roßmarkt zu "unechten Einbahnstraßen"

In normalen Zeiten ist der Memminger Weinmarkt Flaniermeile, beliebter Treffpunkt wegen seiner Cafés und Eisdielen und eine frequentierte Ost-West-Verbindung in der 43.000-Einwohner-Stadt. Jahrelang wurde über seine Verkehrsberuhigung gestritten. Was in jenen "normalen" Zeiten aber scheinbar nicht geht, bringt nun Corona mit sich: Die Stadt hat Weinmarkt und Roßmarkt ab dem morgigen Samstag (25. April) zu einer "unechten Einbahnstraße" erklärt. Autofahrer, die aus Richtung Westen vom Schweizerberg kommen, dürfen dann nicht mehr über die beiden Plätze fahren. Nur für Radler und Busse gilt eine Ausnahme.

Bei der Stadt rechnet man damit, dass auf den Straßen vermehrt Kunden der ansässigen Einzelhändler stehen - weil sie wegen der Abstandsregeln warten müssen, in die Geschäfte zu kommen. „Wir wollen mit diesem Beschluss den Menschen den nötigen Platz geben, um bei ihrem Einkauf die Abstandsregelungen einhalten zu können“, sagt Oberbürgermeister Manfred Schilder.

Und noch eine Entscheidung hat die Stadtverwaltung getroffen: Auf dem Waldfriedhof sind ab sofort wieder Trauerfeiern in geschlossenen Räumen möglich. Die Türen der Aussegnungshalle müssen jedoch geöffnet bleiben. Es gilt der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern, zusätzlich müssen die Trauernden einen Mund-und-Nasen-Schutz tragen.

 

Freitag, 24. April, 20.20 Uhr: Was der Westallgäuer Wirtesprecher für eine Zukunft der Allgäuer Gaststätten fordert

Der Westallgäuer Wirtesprecher Ludwig Gehring schlägt Alarm. Der Vorsitzende des rund 70 Mitglieder zählenden Hotel- und Gaststättenverbandes im Landkreis Lindau bangt um die Zukunft seiner Branche. Der 63-jährige Wirt, der in Lindenberg den „Bayerischen Hof“ betreibt, befürchtet für viele Kollegen massive finanzielle Folgen, falls die Betriebe noch länger geschlossen bleiben müssen.

"Die Umsätze sind auf null. Und am Tag, an dem wir wieder öffnen dürfen, wird es durch die Mindestabstandregelung, die viele Plätze im Lokal kosten wird, wohl sehr verhalten losgehen. Auch Feste und Versammlungen in größerem Rahmen werden dann noch nicht erlaubt sein. ... Die Gastronomie ist vielleicht nicht systemrelevant, aber mit rund 2,3 Millionen Beschäftigten doch ein großer Bereich." Das komplette Interview zur Situation der Allgäuer Wirte lesen Sie hier mit AZ Plus.

 

Freitag, 24. April, 19 Uhr: Füssener spenden über 15.000 Euro für schwer betroffene italienische Partnerstadt Cremona

Füssens Partnerstadt Cremona in der Lombardei wurde wie so viele Gemeinden in Norditalien schwer vom Coronavirus heimgesucht. Einen Eindruck davon vermittelt ein Video aus einem Notfallkrankenhaus vor Ort. Auch in Füssen hat man die Lage in der befreundeten Gemeinde erkannt und frühzeitig zu Spenden aufgerufen. Bis zum heutigen Donnerstag sind dabei 15.465 Euro zusammengekommen. 2.380 Euro davon spendete der Colloquium Chor Füssen und 5.000 Euro schoss die Stadt Füssen dazu. Von anderen Stellen aus der Bevölkerung kamen demnach 8.085 Euro.

Bürgermeister Paul Iacob bedankte sich jetzt sich bei allen Spendern. Die Hilfsbereitschaft zeige, dass der Wille des Zusammenwachsens der europäischen Staaten in der Gesellschaft fest verankert sei, so Iacob. Auch die Italiener zeigen sich zutiefst dankbar, unter anderem lobte Cremonas Bürgermeister Gianluca Galimberti und die lokale Presse: "Cremona und Füssen - Eine Allianz der Solidarität."

Spendenmöglichkeiten

Möglichkeit 1: Zum Kauf von medizinischer Ausrüstung

Denominazione Azienda Speciale Comunale Cremona Solidale

Geldinstitut: BANCA POPOLARE DI SONDRIO

IBAN: IT36O 05696 11400 000003928X83

BIC:POSOIT22XXX

Verwendungszweck: Emergenza Coronavirus

Möglichkeit 2: Für die Hilfsorganisation Samaritan´s Purse,

welche in Cremona ein Notfallkrankenhaus betreibt

IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11

Verwendungszweck: 470050/Corona-Hilfe Italien

 

Freitag, 24. April, 18.22 Uhr: 1.412 Infektionen und 61 Todesfälle im Allgäu seit Beginn der Corona-Pandemie

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und die Landratsämter haben am Freitag neue Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. Die Zahl der Infizierten in der Region ist nur leicht gestiegen und liegt bei 1.412 Personen (Vortag 1.408).

Die Zahlen präsentieren die Summe der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen. Dazu zählen auch Personen, die wieder gesund und virenfrei sind. Genesungen sind wie mehrfach berichtet nicht meldepflichtig bei den Behörden.

61 Menschen im Allgäu, die positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger gestestet wurden, sind gestorben. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

 

Kaufbeuren: 97 Corona-Fälle, vier Todesfälle Kempten: 102 Fälle, sieben Tote. Memmingen: 48 Fälle, keine Toten. Landkreis Lindau: 238 Fälle, fünf Tote. Oberallgäu: 165 Fälle, sieben Tote. Ostallgäu: 493 Fälle, 26 Tote. Unterallgäu: 269 Fälle, 12 Tote

Freitag, 24. April, 16.30 Uhr: Maskenpflicht: Buchloer Polizisten optisch perfekt ausgestattet

Die Maskenpflicht, die in Bayern ab kommender Woche in Geschäften, dem ÖPNV und auf Wochenmärkten gilt, macht viele Allgäuer kreativ. Auch die Polizei, die ja unter anderem über deren Einhaltung wachen muss. Im Ostallgäu fand Polizistin Heike Burger von der Polizeiinspektion Buchloe eine sinnvolle Recycling-Möglichkeit für ihre alten Diensthemden. Von einer nähbegeisterten Freundin ließ sie sich vom Diensthemd den Schriftzug „Polizei“ und das Dienstwappen ausschneiden und daraus einen Mund-Nase-Schutz nähen.

Nun seien zumindest zwei Beamten in Buchloe mit einem farblich passenden Schutz ausgestattet, den sie benötigen um Ladengeschäfte oder öffentliche Verkehrsmittel betreten zu können. Die anderen Kollegen müssten vorerst mit "normalen" Masken vorlieb nehmen, teilt die Polizei mit.

Freitag, 24. April, 15.50 Uhr: Schon wieder: Polizei muss große Grillparty im Allgäu auflösen

Der warme Frühling verleitet die Allgäuer trotz Corona-Verboten offenbar immer öfter zu spontanen Grillpartys. Bereits mehrfach hatte die Allgäuer Polizei in den vergangenen Tagen darauf hingewiesen: Grillen mit mehreren Leuten, die nicht demselben Haushalt angehören, ist wegen der Corona-Pandemie untersagt.

Im Westallgäu wurden am Donnerstag gleich zehn Personen ertappt, die eine lustige Gartenparty samt Grill und Zelt feierten. Wie es dazu kam, lesen Sie hier.

Freitag, 24. April, 15.03 Uhr: Ostallgäuerin fühlt sich wegen Sperrung der Wanderparkplätze bevormundet

Der Landkreis Ostallgäu ist besonders vom Coronavirus betroffen. Dass man besonders streng und mit einem Sonderweg gegen die Ausbreitung der Epidemie vorgehe, bestreitet das zuständige Landratsamt aber. Genaus das behauptet eine ältere Frau aus dem Landkreis. Sie fühlt sich "gegängelt", weil in der Region Parkplätze an beliebten Ausflugszielen abgesperrt sind.

„Warum behandelt man uns wie kleine Kinder, die nicht selbst auf sich aufpassen können?“, ärgert sich die Frau. Sie setzt auf die Eigenverantwortung der Bürger, bei der Behörde hat man dagegen die Erfahrung gemacht, dass Appelle an die Vernunft nicht ausgereicht haben. Lesen Sie hier mit AZ-Plus, was die Frau besonders ärgert und warum Ausflüge und Wandern im Ostallgäu auch am kommenden Wochenende keine gute Idee sind.

Freitag, 24. April, 12.42 Uhr: Gerichtshof hebt Schulpflicht für Viertklässler in Hessen auf

Die Schulpflicht für Viertklässler in Hessen wird in der Corona-Pandemie vorläufig außer Kraft gesetzt. Das geht aus einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshof in Kassel vom Freitag hervor.

Damit gaben die Richter dem Eilantrag einer Schülerin aus Frankfurt Recht, die sich gegen eine Landesverordnung richtete. Die Viertklässler würden im Vergleich zu Schülern, denen aus Gründen des Infektionsschutzes der Schulbesuch bis zum 3. Mai weiter untersagt werde, ohne hinreichenden Grund ungleich behandelt und in ihrem Grundrecht verletzt. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Freitag, 24. April, 12.08 Uhr: Verstoß gegen Mundschutzpflicht kann in Bayern bis 5000 Euro kosten

Verstöße gegen die Mundschutzpflicht zum Schutz vor Ansteckungen mit dem Coronavirus können in Bayern bis zu 5.000 Euro kosten. Das geht aus dem aktualisierten Bußgeldkatalog hervor, der der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Demnach werden bei fehlendem Mund-Nase-Schutz in Bussen, Bahnen und Geschäften 150 Euro fällig. Darüber hatte auch die «Passauer Neue Presse» (Freitag) berichtet. Besonders teuer wird es für Ladenbesitzer, die nicht sicherstellen, dass ihr Personal eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt: Hierfür sieht der Bußgeldkatalog eine Zahlung von 5000 Euro vor.

Im Kampf gegen das Coronavirus wollen mittlerweile alle Bundesländer auf eine Maskenpflicht in Teilen des öffentlichen Lebens setzen. In Bayern beginnt diese ab Montag im Öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften - ab einem Alter von sechs Jahren. Es reicht das Tragen eines Schals oder eines eng anliegenden Tuchs.

Freitag, 24. April, 11.35 Uhr: Österreichs Schulstart mit Schichtbetrieb und ohne Klausuren

Bei der Wiedereröffnung der Schulen im Mai setzt Österreich auf Schichtbetrieb und verzichtet zudem auf Klausuren und Schularbeiten. Wie Bildungsminister Heinz Faßmann am Freitag mitteilte, sollen die Klassen in zwei Gruppen aufgeteilt werden. Die erste Gruppe darf dann von Montag bis Mittwoch in die Schule, die zweite Gruppe am Donnerstag und Freitag. In der Woche darauf werden die Tage getauscht. Abschlüsse sollen weiter gemacht werden können. In den Grundschulen wird das Sitzenbleiben ausgesetzt.

Der Neustart der Schulen beginnt in Österreich am 4. Mai für Abiturienten und andere Schüler, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Sollte es keinen Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen geben, darf ab dem 18. Mai der Großteil der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahre wieder zur Schule gehen.

 

Freitag, 24. April, 11.25 Uhr: Maskenpflicht auch an Wochenmärkten und Verkaufsbuden

Die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt ab Montag, 27. April, auch auf Wochenmärkten, für sogenannte rollende Supermärkte, also zum Beispiel Hähnchenwägen, und für Saisonverkaufshütten. Die Verpflichtung gilt für das Personal ebenso wie für die Kunden. Darauf weist das Landratsamt Unterallgäu hin. Zur Bedeckung von Mund und Nase kann auch ein selbst genähter Schutz verwendet werden, ein Tuch oder ein Schal.

 

Freitag, 24. April, 10.32 Uhr: Auch die Stadt Füssen verordnet Maskenpflicht am Wochenmarkt

Nach der Stadt Kempten erlässt nun auch die Stadt Füssen eine Maskenpflicht auf dem Wochenmarkt, der donnerstags von 8 bis 13 Uhr stattfindet. Laut Stadtverwaltung sind neben einem Standard-Mundschutz auch selbstgenähte Masken, Schals und Tücher zulässig. Es handelt sich dabei um eine Maßnahme, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen.

Freitag, 24. April, 9.30 Uhr: Landratsamt Unterallgäu: Maskenpflicht gilt in Bussen auch für Schüler

Im öffentlichen Personennahverkehr herrscht ab Montag, 27. April, die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt auch für Schüler, die Bus und Bahn auf dem Schulweg nutzen. Darauf weist das Landratsamt Unterallgäu hin. Wer keine solche Bedeckung trägt, darf nicht mitfahren. Die Mund-Nase-Bedeckung muss selbst besorgt werden, beziehungsweise bei Schülern müssen die Eltern dafür sorgen. Es kann sich laut Landratsamt auch um einen selbst genähten Schutz, einen Schal oder Loop handeln. Eine Nähanleitung steht unter www.unterallgaeu.de/corona zur Verfügung.

Helmut Höld, ÖPNV-Beauftragter am Landratsamt Unterallgäu, ergänzt: „Wir haben mehrere Maßnahmen getroffen, um die Gefahr einer Ansteckung im ÖPNV so gering wie möglich zu halten.“ Zum Beispiel werden alle Haltestellen angefahren und die Türen öffnen sich automatisch, ohne dass der Fahrgast selbst einen Knopf betätigen muss.

Freitag, 24. April, 8.40 Uhr: Corona-Befunde online abrufen: Kemptener Labor bietet neuen Service

Das Allgäu Lab in Kempten hat mit einem Software-Partner aus Köln eine Web-Anwendung entwickelt, mit der Patienten ihre Corona-Befunde anonym online abrufen können. Damit sollen Ärzte, Infekt-Praxen, Drive-In-Stationen und vor allem Gesundheitsämter entlastet werden. Wie das Ganze funktioniert. lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Freitag, 24. April, 7.31 Uhr: Erstmals über 150.000 Infizierte in Deutschland

In Deutschland hat die Zahl der bestätigten Infektionen laut Robert-Koch-Institut innerhalb von einem Tag um 2.337 zugenommen. Sie liegt nun bei 150.383. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle steigt demnach um 227 auf 5.321. Die Zahl der Genesenen liegt bei 106.800. Das teilte das Insitut auf seiner Homepage mit.

 

Freitag, 24. April, 7.00 Uhr: Abschied nehmen in der Corona-Krise: Was eine Allgäuer Seelsorgerin empfiehlt

Beisetzungen können wegen der Corona-Pandemie nur im engsten Kreis stattfinden. Für viele Hinterbliebene ist diese Situation eine zusätzliche Belastung. Eine Allgäuer Seelsorgerin erklärt, wie man trotzdem Abschied nehmen kann und was die Krise für Bestatter bedeutet. Den ganzen Beitrag lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

Freitag, 24. April, 6.10 Uhr : "Betet zu Hause": Zentralrat der Muslime will Muezzin-Ruf der Corona-Krise anpassen

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat vorgeschlagen, den Muezzin-Ruf in der Corona-Krise vorübergehend zu ändern. „Ich halte es für denkbar, dass in den öffentlichen Muezzin-Rufen die Zeile ,Kommt her zum Gebet' in ,Betet zu Hause' umgewandelt wird“, sagte der Zentralratsvorsitzende Aiman Mazyek (51) laut „Rheinische Post“: So werde es auch in vielen Teilen der islamischen Welt derzeit praktiziert. Es handele sich um einen in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Ramadan.

 

Freitag, 24. April, 6.05 Uhr: Bund und Länder entscheiden am 6. Mai über weitere Lockerungen

Guten Morgen aus dem Digitalteam der Allgäuer Zeitung,

Bund und Länder werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Merkel voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen entscheiden. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen Öffnung der Geschäfte könne man erst 14 Tage später abschätzen, sagt Merkel. Andere Lockerungen träten noch später in Kraft. "Das heißt, wir können dann am 6. Mai über diese Fragen sprechen."

 

Donnerstag, 23. April, 22.40 Uhr: Das war der Donnerstag

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Freitag ab ca. 6.30 Uhr wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

 

Donnerstag, 23. April, 21.35 Uhr: Memmingen lässt mehr Personen zur standesamtlichen Hochzeit - aber nur mit Maske!

Hochzeit mit Mund-Nasen-Maske? Die Stadt Memmingen hat ihre Corona-Regelungen fürs Standesamt etwas gelockert. Das Brautpaar darf ab sofort mit maximal sieben weiteren Personen zur standesamtlichen Trauung kommen. Das teilt die Memminger Stadtverwaltung mit - weist aber ausdrücklich darauf hin: Es besteht im Rathaus Maskenpflicht. Gäste müssten außerdem auf den verordneten Mindestabstand von 1,5 Metern achten.

 

Donnerstag, 23. April, 20.52 Uhr: Corona-Schließungen: Wieso dürfen Allgäuer Möbelhäuser nicht öffnen?

Wieso dürfen Baumärkte und Gartencenter öffnen, aber Möbelhäuser im Allgäu nicht? Diese Frage treibt nicht nur die Betreiber der Einrichtungshäuser um. Bei Möbel Wassermann in Memmingen und Möbel Mayer in Kempten ist man von den Entscheidúngen der Politik jedenfalls ordentlich bedient.

Wie die Betroffen sicherstellen wollen, dass die Kunden in ihren Einrichtungen genügend Sicherheitsabstand halten und was sie für ihr wirtschaftliches Überleben einforden, lesen Sie hier.

 

Donnerstag, 23. April, 20.23 Uhr: Bisher verboten: Ist Auto fahren mit Gesichtsmaske jetzt erlaubt?

Darf man in Corona-Zeiten etwas bisher Verbotenes: mit Maske Auto fahren? Das war bisher nicht erlaubt, weil der Fahrzeuglenker auf dem Foto einer Radarfalle nicht klar zu erkennen war. Entsprechend war in solchen Fällen nicht klar festzustellen, wer bei einer Geschwindigkeitsübertretung hinterm Steuer saß. Doch jetzt sollte der Gesundheitsschutz doch vorgehen, wenn etwa eine Person, die nicht im selben Hausstand lebt, mit im Auto sitzt, oder? Wir haben bei der Allgäuer Polizei nachgefragt - die Antwort lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Donnerstag, 23. April, 19.40 Uhr: Drei weitere Menschen sterben im Pflegeheim Waal

Im Pflegeheim Waal sind drei weitere Bewohner am Coronavirus gestorben. Nach Angaben des Landratsamtes Ostallgäu gibt es damit insgesamt 17 Todesfälle. Alles dazu lesen Sie hier.

 

Donnerstag, 23. April, 17.30 Uhr: 80-jährige Frau elfter Todesfall im Unterallgäu

Der Landkreis Unterallgäu hat einen weiteren Corona-Todesfall zu baklagen. Am Mittwoch ist eine 80-jährige Frau aus dem Unterallgäu, die positiv auf das Coronavirus getestet worden war, in der Klinik in Augsburg gestorben. Im Landkreis Unterallgäu stehen nun elf Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, teilt das Gesundheitsamt am Landratsamt mit. Es handelt sich dabei um ältere Personen.

Insgesamt gibt es im Landkreis 269 bestätigte Corona-Fälle. Davon gelten 170 als genesen.

 

Donnerstag, 23. April, 16.40 Uhr: Söder für generelle Impflicht in Deutschland

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würde in Deutschland eine generelle Impfpflicht gegen das Coronavirus befürworten. "Für eine Impfpflicht wäre ich sehr offen", sagte Söder am Donnerstag nach einem Treffen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Ulm. Bis es einen Impfstoff gebe, könne es keine Entwarnung und damit auch keine Lockerungen ohne gleichzeitige Auflagen wie eine Maskenpflicht geben.

Wie Kretschmann betonte auch Söder, dass die Lockerungen, die andere Bundesländer zum jetzigen Zeitpunkt diskutierten oder gar bereits durchführten, für Bayern und Baden-Württemberg nicht infrage kämen. "Wir sind eine Gemeinschaft der Umsichtigen", sagte Söder und verwies damit auf den vorsichtigen Öffnungskurs von Kanzlerin Angela Merkel. Die "Besonnenen" seien überzeugt, dass die Gefahr durch das Coronavirus weiter bestehen bleibe. "Leichtsinn wäre ein schlechter Berater in dieser Situation."

 

Donnerstag, 23. April, 16.15 Uhr: Corona-Hotspots? Memminger Stadtverwaltung greift durch und sperrt Sitzflächen an Brunnen und Stadtbach

Die Memminger Stadtverwaltung reagiert mit strikten Absperrungen auf Corona-Sünder in der Stadt. Mehrere Flächen am Stadtbach und am Brunnen auf dem Marktplatz wurden nun abgesperrt. Bei schönen Wetter waren dort immer wieder Menschen gesessen und hatten den Mindestabstand nicht eingehalten.

Ein besonderer Hotspot: Die Sitzreihen direkt am Stadtbach auf dem Memminger Rossmarkt. Unter anderem wegen der Eisdiele einige Meter entfernt kam es dort immer wieder zu größeren Menschenansammlungen. Jetzt wurden die Sitzflächen gesperrt. Bei etlichen Memmingern kommen diese Maßnahmen nicht gut an - lesen Sie hier, wie sie ihrem Ärger im Internet Luft machen.

Donnerstag, 23. April, 15.30 Uhr: 1.408 Infektionen und 59 Todesfälle im Allgäu seit Beginn der Corona-Pandemie

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und die Landratsämter haben am Donnerstag neue Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. Die Zahl der Infizierten in der Region ist weiter leicht gestiegen und liegt bei 1.408 Personen.

Die Zahlen präsentieren die Summe der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen. Dazu zählen auch Personen, die wieder gesund und virenfrei sind. Genesungen sind wie mehrfach berichtet nicht meldepflichtig bei den Behörden.

59 Menschen im Allgäu, die positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger gestestet wurden, sind gestorben. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

 

Kaufbeuren: 96 Corona-Fälle, vier Todesfälle Kempten: 101 Fälle, sieben Tote. Memmingen: 48 Fälle, keine Toten. Landkreis Lindau: 237 Fälle, fünf Tote. Oberallgäu: 165 Fälle, sechs Tote. Ostallgäu: 492 Fälle, 26 Tote. Unterallgäu: 269 Fälle, elf Tote

 

Donnerstag, 23. April, 12.10 Uhr: Maskenpflicht jetzt auch für Wochenmärkte wie in Kempten

Nach Verabschiedung der Maskenpflicht für Bayern gilt diese ab Montag, 27. April, auch für alle Wochenmärkte. Deshalb müssen ab kommender Woche alle Besucher und Kunden sowie Markthändler und Verkäufer des Wochenmarktes in Kempten einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das teilte die Stadt soeben mit. Neben den standardisierten Masken seien auch „Alltags- oder Communitymasken“ wie Schals oder Tücher erlaubt. Die Maskenpflicht gilt ab dem siebtem Lebensjahr.

 

Donnerstag, 23. April 11.44 Uhr: Immer wieder Ärger um Grillpartys im Allgäu

Klar: Das herrliche Frühlingswetter fordert Grillfreunde heraus, die Holzkohle aus der Garage zu holen oder den Gasgrill anzuwerfen. Doch was viele oftmals vergessen: Grillpartys mit mehreren Leuten, die nicht demselben Haushalt angehören, sind wegen der Corona-Pandemie untersagt. Die Polizei im Allgäu ahndet immer wieder Fälle. Der jüngste davon: Trotz aktuell geltender Ausgangsbeschränkung veranstalteten drei Männer im Alter von 38 bis 45 Jahren am Mittwochabend in Mindelheim eine Grillparty im Garten einer Wohnanlage. Die drei Männer erwartet nun eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz.

Donnerstag, 23, April, 11.24 Uhr: Wilde Mändle Tanz in Oberstdorf entfällt 2020

Nur alle fünf Jahre findet der Wilde Mändle Tanz in Oberstdorf statt. Heuer wäre es so weit gewesen. Doch nun sind alle Termine abgesagt. Das haben die Veranstalter vom Gebirgstrachten- und Heimatschutzverein Oberstdorf am Mittwochabend bekannt gegeben. Wie es nun weitergehen soll, erfahren Sie hier.

Donnerstag, 23. April, 10.09 Uhr: Öffnung der Beschränkungen: Merkel kritisiert Vorgehen einzelner Bundesländer scharf

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das Vorgehen einzelner Bundesländer bei der Öffnung der Beschränkungen in der Corona-Krise scharf kritisiert. Die Umsetzung der Beschlüsse von Bund und Ländern aus der vergangenen Woche wirke auf sie «in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch», sagte Merkel am Donnerstag in ihrer ersten Regierungserklärung zur Corona-Krise im Bundestag. Welche Länder sie meinte, sagte Merkel nicht. "Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie, sondern wir leben am Anfang der Pandemie", sagte sie. Deutschland werde demnach noch lange mit dem Virus zu kämpfen haben. Die wichtigsten Aussagen von Merkel lesen Sie hier.

 

Donnerstag, 23. April, 8.18 Uhr: Corona-Krise: Merkel gibt um 9 Uhr Regierungserklärung

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Donnerstag in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag ihre Politik zur Bewältigung der Corona-Krise erläutern. Der Rede der Kanzlerin schließt sich eine anderthalbstündige Debatte der Abgeordneten an.

Donnerstag, 23. April, 7.30 Uhr: Begleiter von sterbenden und schwer kranken Menschen stehen vor großen Problemen

Die Corona-Krise stellt die Begleiter von sterbenden und schwer kranken Menschen vor große Probleme. "Seit der Ausgangsbeschränkung gibt es keine Wunschfahrten mehr", sagt zum Beispiel Sonja Hujo, Koordinatorin des Wünschewagens beim Regionalverband Allgäu des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), dessen ehrenamtliche Helfer Menschen am Ende ihres Lebens letzte Wünsche erfüllen. Dazu gehört unter anderem ein Besuch bei der Familie, die Rückkehr an einen liebgewonnenen Ort oder ein Konzert der Lieblingsband. Auch andere Einrichtungen und Helfern erschwert die Corona-Krise die Arbeit oder legt sie sogar ganz lahm. Die ganze Geschichte lesen Sie hier.

 

Donnerstag, 23. April, 6.53 Uhr: Österreichs Kanzler hofft auf baldige Grenzöffnung

Österreichs Kanzler Kurz (ÖVP) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Reisen zwischen Österreich und Deutschland wieder möglich wird. "Natürlich ist es das Ziel, dass wir die Grenzen wieder runterfahren", sagt Kurz in der ARD-Talkshow "Maischberger. Die Woche". Beide Länder seien bei der Eindämmung des Coronavirus auf einem guten Weg - und dies sei die Voraussetzung für ein Wiederaufleben des Tourismus. Einen genauen Zeitpunkt für Grenzöffnungen nannte er nicht.

Donnerstag, 23. April, 6.32 Uhr: Große Koalition erhöht Kurzarbeitergeld und senkt Mehrwertsteuer für Gaststätten

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung,

Es war ein zähes Ringen. Fast acht Stunden berieten die Koalitionsspitzen über weitere Maßnahmen gegen die Folge des Coronavirus. Heraus kamen folgende Beschlüsse:

• Arbeitnehmer in Kurzarbeit dürfen vom 1. Mai bis zum Jahresende mehr dazuverdienen - bis zur vollen Höhe des bisherigen Monatseinkommens

Aufstockung des Kurzarbeitergelds ab dem 4. Monat auf 70 Prozent (77 Prozent für Haushalte mit Kindern) und ab dem 8. Monat auf 80 Prozent (87 Prozent für Haushalte mit Kindern), befristet bis Jahresende

• Der Bezugszeitraum für das Arbeitslosengeld nach dem SGB III wird für diejenigen um drei Monate verlängert, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde

• Die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie wird ab dem 1. Juli befristet bis zum 30. Juni 2021 auf 7 Prozent gesenkt

Kleine und mittelständische Unternehmen dürfen erwartete Verluste mit bereits für 2019 geleisteten Steuer-Vorauszahlungen verrechnen

Schulen und Schüler werden mit bis zu 500 Millionen beim digitalen Unterricht zu Hause unterstützt. Bedürftige Schüler sollen einen Zuschuss von 150 Euro zur Anschaffung von Geräten bekommen

 

Mittwoch, 22. April, 22 Uhr: Das Wichtigste vom Mittwoch im Überblick

 

Mittwoch, 22. April, 21.48: Union und SPD uneinig über Corona-Kurzarbeitergeld und Gastro-Hilfen

Die Verhandlungen der Spitzen von Union und SPD über weitere Hilfsmaßnahmen in der Corona-Krise ziehen sich deutlich länger hin als ursprünglich geplant. Dem Vernehmen nach stockten die Beratungen am Mittwochabend. Grund waren vor allem Differenzen darüber, ob das Kurzarbeitergeld angehoben und die Mehrwertsteuer für Gastronomie und Hotellerie generell auf 7 Prozent gesenkt werden soll. Die geplante Beratung über Finanzhilfen für die Kommunen sei vorerst kein Thema, hieß es.

 

Mittwoch, 22. April, 21.45 Uhr: Fußball-Hilfsgelder auch zur Rettung von bedrohten Drittligisten?

Ein Teil der 20 Millionen Euro, welche die Champions-League-Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Rahmen einer Solidaraktion finanziell strauchelnden Bundesligavereinen zur Verfügung gestellt haben, könnte jetzt möglicherweise auch zur Rettung der von der Pleite bedrohten Clubs der 3. Liga eingesetzt werden. Darüber berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Donnerstag).

Erwogen werde dabei offenbar ein einstelliger Millionenbetrag. Auf Anfrage der FAZ wollte die Deutsche Fußball Liga, die das Hilfsgeld verwaltet, keine Stellungnahme abgeben. Am Donnerstag findet eine außerordentliche Mitgliederversammlung aller 36 Vereine der 1. und 2. Bundesliga statt.

Die 3. Liga ist unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes organisiert und finanziell hart von der Corona-Krise getroffen. Unter den Clubs gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob die Saison fortgesetzt werden soll. Befürchtet wird eine Flut von Insolvenzen. Die Frage steht im Raum, ob die Proficlubs der 1. und 2. Liga bereit sind, von den 20 Millionen Euro etwas abzugeben.

 

Mittwoch, 22. April, 21.39 Uhr: Auch Münchner "Streetlife Festival" wegen Coronavirus abgesagt

Nach vielen Veranstaltungen ist auch das "Streetlife Festival" in München wegen der Coronakrise abgesagt worden. Grund sei das bis Ende August geltende Verbot von Großveranstaltungen, teilte die ausrichtende Umweltorganisation Green City am Mittwoch mit. Das Straßen-Festival mit jährlich bis zu 300.000 Besuchern war für das Pfingstwochenende Ende Mai geplant gewesen.

 

Mittwoch, 22. April, 21.21 Uhr: Hamburger Gericht hält Corona-Schließung großer Läden für unzulässig

Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die vom Senat zur Eindämmung der Corona-Pandemie aufrechterhaltene Schließung von Läden mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfläche für unzulässig erklärt. Mit einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss habe das Gericht einem Eilantrag eines Sportgeschäfts in der Hamburger Innenstadt stattgegeben, teilte ein Sprecher mit. Der Senat habe aber bereits Beschwerde dagegen beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingereicht und beantragt, dass es bis zu einer Entscheidung bei der Reglung bleiben solle.

Nach Ansicht des Verwaltungsgerichts verstößt die seit Montag geltende Lockerung bei der Ladenöffnung gegen das Recht auf Berufsfreiheit. Denn die in der Verordnung getroffene Unterscheidung zwischen Läden mit einer Verkaufsfläche unter 800 Quadratmetern, die öffnen dürfen, und größeren, die lediglich mit reduzierter Fläche öffnen dürfen, "ist nach Auffassung des Verwaltungsgerichts nicht geeignet, dem mit der Rechtsverordnung verfolgten Zweck des Infektionsschutzes zu dienen", teilte das Gericht mit. Vielmehr sei dieser Schutz in großen Geschäften "ebenso gut wie oder sogar besser als in kleineren Einrichtungen" zu erreichen.

Auch die Befürchtung des Senats, dass die Öffnung aller Läden zu einer vollen Innenstadt und engen Kontakten in Bussen und Bahnen führen könnte, teilte das Gericht nicht. "Die Anziehungskraft des Einzelhandels folgt nicht aus der Großflächigkeit der Verkaufsfläche, sondern aus der Attraktivität des Warenangebots", hieß es.

 

Mittwoch, 22. April, 21.08 Uhr: Extremkletterer spricht auf Youtube-Kanal des Deutschen Alpenvereins

Auch in dieser Woche können Interessierte wieder die Welt des Spitzenbergsports zu Hause genießen: Der Extremkletterer und Abenteurer Stefan Glowacz hält am Donnerstag, 23. April, von 20.30 bis 22 Uhr seinen Vortrag „Von der Arktis bis in den Orient“ auf dem Youtube-Kanal des Deutschen Alpenvereins (DAV). Durch den Abend führt Pressesprecher Thomas Bucher. Über die Chatfunktion können User Fragen an Stefan Glowacz stellen.

 

Mittwoch, 22. April, 20.29 Uhr: Datendiebe haben verstärkt auch das Allgäu im Visier

Die Polizei warnt: Firmen und Privatpersonen sind zuletzt verstärkt ins Visier von Datendieben und Betrügern im Internet geraten. Die Ermittler stellen drei Schwerpunkte fest.

 

Mittwoch, 22. April, 18.41 Uhr: Oberstdorfer Schüler starten Online-Petition

Oberstdorfer Schüler fordern mit einer Online-Petition, die Abschlussprüfungen in Bayern abzusagen. Wegen der Corona-Krise sei die Chancengleichheit nicht gegeben. Welchen Lösungsvorschlag die Schüler haben, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April, 18.01 Uhr: Heimplätze für Senioren im Allgäu immer schwerer zu finden

Wer einen Platz in einem Pflegeheim sucht, hat es noch schwerer als sonst. Es gilt ein Aufnahmestopp, Ausnahmen gibt es für bestimmte Einrichtungen. Welche das sind, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April, 17.03 Uhr: Beweisen Zahlen des RKI, dass das Kontaktverbot überflüssig ist?

Wusste die Bundesregierung vor dem Lockdown, dass er gar nicht nötig ist? Diese These macht derzeit die Runde, selbst im Bundestag wird die Frage diskutiert. Den Faktencheck zu Behauptungen des Ökonomen Stefan Homburg lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April, 16.09 Uhr: Bayerns Städte und Gemeinden fordern eigenen Rettungsschirm

Bayerns Kommunen brauchen zur Abfederung der finanziellen Folgen der Corona-Krise einen eigenen Rettungsschirm der Staatsregierung. Der Städtetag riefen am Mittwoch um Hilfe. Dessen Vorsitzender Kurt Gribl hat eine klare Forderung an die Staatsregierung.

 

Mittwoch, 22. April, 15.15 Uhr: Maskenpflicht gilt bald in allen Bundesländern

In Deutschland soll es bundesweit eine Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus geben. Bremen als letztes Bundesland kündigte eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an: Sie soll am Freitag beschlossen werden. Ab wann die neue Regelung für den Nahverkehr und das Einkaufen gelten soll, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April, 14.38 Uhr: Kemptener Baugenossenschaft verteilt Masken für alle Mieter

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Die Baugenossenschaft Kempten verteilt sogenannte „Community-Masken“ an alle 1030 Mieter. In der Geschäftsstelle werden am Mittwoch die Masken verpackt und landen am Donnerstag in allen Briefkästen in den Anlagen in Kempten und Waltenhofen. „Ab Montag gilt bei uns die Maskenpflicht und wir wollen, dass untere Mieter gerüstet sind!“, sagt Vorstand Alexandra Vogt zu ihrer Aktion. Zunächst gibt es pro Wohnung eine Maske. „Wir sind aber bemüht, weiteren Mund-Nasen-Schutz zu besorgen“, sagt Vorstand Hans-Peter Hartmann. Unser Bild zeigt die beiden Vorstände zusammen mit Buchhalter Mario Scherbaum bei der Packaktion.

 

Mittwoch, 22. April, 14.15 Uhr: Radrennen "Zötler Gold Race" in Sonthofen abgesagt

Das "Zötler Gold Race" in Sonthofen ist abgesagt worden. Das zweitägige Rennrad-Rennen für jedermann sollte heuer am 30. und 31. Mai stattfinden. Bei der Premiere im vergangenen Jahr kamen etwa 500 Sportler aus ganz Deutschland in die Kreisstadt. "Die unübersichtliche Gesamtlage hat uns darüber hinaus zu dem Schluss gebracht, dass eine Verschiebung des Wettkampfes auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr aktuell keinen Sinn ergibt. Jeder neue Termin wäre, auf Basis der momentan vorliegenden Informationen, vollkommen unsicher und damit willkürlich gewählt", heißt es auf der Internetseite des Veranstalters. Sollten sich die Rahmenbedingungen in den nächsten Monaten so verändern, dass man doch noch ein Wettkampf auf die Beine stellen könne, werde die "Gold Race Crew" alles daran setzen - unter Berücksichtigung aller gesundheitlichen Aspekte.

 

Mittwoch, 22. April, 12.20 Uhr: Freistaat erstattet Kita-Beiträge für drei Monate

Weil die Kitas wegen der Corona-Pandemie bis auf Weiteres geschlossen sind, erstattet der Freistaat Bayern Eltern pauschal die Beiträge für Mai, Juni und Juli. Darauf haben sich Staatsregierung und die Träger der Kindertagesbetreuungen verständigt. Mehr darüber lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April 11.15 Uhr: Erstmals in Deutschland: Unternehmen erhält Zulassung für Studie mit möglichem Corona-Impfstoff

Das Paul-Ehrlich-Institut hat dem Unternehmen Biontech die Genehmigung erteilt, einen möglichen Corona-Impfstoff an Freiwilligen zu testen. Es ist die erste Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen Corona in Deutschland. Wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel mitteilte, erhält das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen.

Mittwoch, 22. April, 10.20 Uhr: Keine schnelle Rückkehr zur schulischen Normalität

In Bayern wird es keine schnelle Rückkehr zur schulische Normalität geben. „Ab dem 27. April werden wir in einen schulischen Mischbetrieb übergehen“, sagte Kultusminister Michael Piazolo in einer Pressekonferenz. An den Terminen für die Abschlussprüfungen werde festgehalten:

Abitur ab 20. Mai Abschlussprüfungen an Mittelschulen ab 6. Juni Abschlussprüfungen an Realschulen ab 30. Juni

Ab dem 11. Mai dürfen dann Klassen, die im nächsten Jahr ihren Abschluss machen werden, in die Schule zurückkehren. Das Gleiche gilt für Schüler der vierten Grundschulklassen.

Schüler und Lehrer mit Vorerkrankungen sowie Lehrkräfte über 60 Jahren müssen trotz der schrittweisen Öffnung der Schulen dort zunächst nicht am Unterricht teilnehmen. «Es gibt Risikogruppen, besonders gefährdete Menschen, sowohl bei den Schülerinnen und Schülern als auch bei den Lehrkräften», sagte Piazolo. «Da ist selbstverständlich die Teilnahme am Präsenzunterricht bei einem entsprechend fachärztlichem Attest nicht notwendig.»

 

Mittwoch, 22. April, 9.45 Uhr: Kultusminister Piazolo spricht ab 10.25 Uhr über Schulöffnungen

Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) tritt heute vor die Presse und informiert über die geplante schrittweise Wiedereröffnung der Schulen in Bayern. Themen wie Benotung und Hygienemaßnahmen könnten dabei angesprochen werden. Die Pressekonferenz im Livestream sehen Sie hier.

 

Mittwoch, 22. April, 8.33 Uhr: Erklärvideo wird im Netz gefeiert: So verstehen Kinder, was Corona ist

Das Coronavirus einfach erklärt: Ein Video der Stadt Wien, das sich speziell an Kinder richtet, wird im Netz gefeiert. Aktuell beschäftigen sich viele Eltern in Bayern - einmal mehr - mit der Frage, wie sie dem Nachwuchs die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf den Alltag verständlich machen sollen: Ab Montag gilt auch für Kinder ab sechs Jahren die Maskenpflicht in Geschäften sowie Bussen und Bahnen im Freistaat.

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Mittwoch, 22. April, 7.01 Uhr: Robert-Koch-Institut: 2237 neue Infektionen und 281 weitere Corona-Tote in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts innerhalb eines Tages um 2237 auf 145 694 gestiegen. Zudem seien 281 Menschen gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der Corona-Toten nun bei 4879. Etwa 95. 400 an Covid-19 Erkrankte seien inzwischen genesen. Das sind 4200 mehr als am Vortrag.

 

Mittwoch, 22. April, 6.41 Uhr: Rad-Marathon im Tannheimer Tal fällt heuer aus - Neuer Termin 2021 steht bereits

Der Rad-Marathon mit hunderten von Teilnehmer im Tannheimer Tal (Österreich) ist für heuer abgesagt. Die Veranstalter sehen wegen der Corona-Krise keine Möglichkeit, das Event wie geplant am 5. Juli 2020 statt finden zu lassen. Der Rad-Marathon mit mehreren Distanzen ist auch bei Allgäuer Ausdauersportlern beliebt. Schon jetzt die Planungen für die 12. Auflage des Events, das am 4. Juli 2021 gestartet werden soll.

 

Mittwoch, 22. April, 6.27 Uhr: Streit um Kosten für Corona-Schutzausrüstung: Unterallgäuer Landrat kritisiert Freistaat

Der Unterallgäuer Landrat Hans-Joachim Weirather (Freie Wähler) kritisiert den Freistaat: "Es gab ursprünglich eine Zusage der Staatsregierung an den Landkreistag, dass Kosten für Schutzausrüstung über den Corona-Schutzschirm erstattet werden." Das Material, das Bayern zentral besorgt und den Landkreisen zur Verfügung stellt, deckt laut Hans-Joachim Weirather nur etwa die Hälfte des Bedarfs an Schutzmasken, Handschuhen und Schutzanzügen ab. Jetzt habe das Innenministerium einen Kurswechsel in einem Schreiben angekündigt. Demnach könne auf eigene Faust Material besorgt werden, "die anteilige oder gar vollständige" Übernahme der Kosten sichere der Freistaat aber nicht zu. In dem Schreiben fordert das Innenministerium die Katastrophenschutz-Behörden auf, den Materialeinkauf wieder an Praxen und Einrichtungen zu übertragen.

 

Mittwoch, 22. April, 6.10 Uhr: Netflix zählt zu den Gewinnern der Corona-Krise

Keine Krise ohne Gewinner: Netflix erfreut sich in der Corona-Pandemie hoher Beliebtheit. Im vergangenen Quartal gewann der Streaming-Marktführer in großem Stil neue Kunden hinzu. Die Anzahl der Bezahlabos schoss in den drei Monaten bis Ende März weltweit um 15,8 Millionen in die Höhe, wie der Online-Videodienst nach US-Börsenschluss mitteilt. Zum Quartalsende brachte es Netflix auf knapp 183 Millionen bezahlte Mitgliedschaften. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um rund 28 Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar, während der Gewinn auf 709 Millionen Dollar (653 Mio Euro) mehr als verdoppelt wurde.

 

Mittwoch, 22. April, 5.30 Uhr: "Beppo mit der Eiskutsche" verteilt 3000 Masken an Kliniken

Giuseppe Montouri, in Füssen besser bekannt als „Beppo mit seiner Eiskutsche“, und seine Frau ChoiFong haben an sechs Kliniken im Allgäu insgesamt 3000 Masken verteilt. Über eine Freundin in Shanghai wurden sie auf einen Unternehmer aufmerksam, der seine Produktionauf Masken umgestellt hat. Der schickte 3000 davon ins Allgäu. Je 500 davon verteilte das Ehepaarin den Kliniken in Buchloe, Füssen, Kaufbeuren, Kempten, Memmingen und Weilheim. Montouri sagt: „In diesen Zeiten ist eswichtig, sich gegenseitig zu unterstützen."

Dienstag, 21. April, 22.35 Uhr: Das Wichtigste vom Dienstag im Überblick

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Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht! Wir sind auch morgen ab ca. 6.30 Uhr wieder für Sie da.

 

Dienstag, 21. April, 21.45 Uhr: Häusliche Gewalt: So sind Jugendbehörden und Beratungsstellen trotz des Virus erreichbar

Wegen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise ist die Sorge groß: Experten warnen wegen der Isolation vor einem Anstieg der häuslichen Gewalt. Vor allem Frauen und Kinder könnten davon betroffen sein. Auch im Allgäu rüsten sich die Jugendämter und Beratungsstellen und passen sich der Situation an. Das Kaufbeurer Jugendamt berät inzwischen wenn möglich im Freien.

Die Allgäuer Behörden und Beratungsstellen wollen dabei trotz Kontaktbeschränkungen allerorts erreichbar sein. Eine Auswahl von Anlaufstellen und die Kontaktdaten für Betroffene im Allgäu gibt es hier.

 

Dienstag, 21. April, 20.50 Uhr: Mega-Event Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf: Besteht überhaupt noch Hoffnung?

In genau zehn Monaten, am 23. Februar 2021, soll die Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf beginnen. Das Allgäu freut sich auf die weltbesten Skispringer, Langläufer und Kombinierer, auf über 350.000 Besucher und eine große Winterparty. Aber glaubt daran in Zeiten von Corona wirklich noch jemand?

Ja! Florian Stern, einer von zwei Geschäftsführern im WM-Organisationskomitee, übt sich weiter in (Zweck-)Optimismus. Worauf sich dieser gründet und warum auch für das Springen der Vierschanzentournee 2020 geplant wird, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 20.20 Uhr: Laschet will im Mai weitere Lockerungen in Corona-Krise

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet strebt im Mai weitere Lockerungen in der Corona-Krise an. Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen am 30. April darauf einigen, sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. "Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss", sagte Laschet.

Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. "Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache", sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei.

 

Dienstag, 21. April, 19.30 Uhr: So geht Österreich die nächsten Lockerungen an

Blick über die Grenze: Österreich ist in seinen Corona-Lockerungen schon etwas weiter als Deutschland. Gerade Bayern und Ministerpräsident Markus Söder orientieren sich aber an den Nachbarn, weil die Epidemie dort einen ähnlichen Verlauf nahm. Im Mai werden im Nachbarland nun die nächsten Corona-Einschränkungen gelockert. Ab Anfang des Monats dürfen alle Geschäfte öffnen sowie Dienstleistungen (etwa in Kosmetik- und Nagelstudios) wieder angeboten werden.

Die österreichische Gastronomie soll ab 15. Mai ihren Betrieb aufnehmen. Restaurants dürfen dann aber nur bis 23 Uhr geöffnet sein. Mitarbeiter der Lokale müssten einen Mund-Nasen-Schutz tragen, für die Zahl der Gäste gelte eine Obergrenze, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Auch Gottesdienste dürfen dann wieder stattfinden, die Schulen werden ebenfalls ab Mitte Mai schrittweise und unter strengen Hygiene- und Abstandsvorschriften wieder geöffnet.

 

Dienstag, 21. April, 17.50 Uhr: Maibaumfeste im Allgäu fallen aus - der Maibaum darf im Unterallgäu aber unter bestimmten Voraussetzungen aufgestellt werden

Maibäume gehören zum Allgäu wie die Berge. In nahezu jeder Ortschaft der Region wird die Tradition gelebt. Doch wie ist es in diesem Jahr? Macht Corona auch diesem Allgäuer Brauchtum 2020 den Garaus?

Klar ist: Die Maibaumfeste können im Allgäu in den kommenden Wochen nicht stattfinden. Auch auf das traditionelle Maibaumklauen muss definitiv verzichtet werden. Das Landratsamt in Mindelheim hat für den Landkreis Unterallgäu aber auch eine gute Nachricht: In der Region dürfen Maibäume auch in diesem Jahr aufgestellt werden - aber unter anderen Voraussetzungen. Welche Regeln zu beachten sind, erfahren Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 16.15 Uhr: 1.390 Infektionen und 55 Todesfälle im Allgäu seit Beginn der Corona-Pandemie

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und die Landratsämter haben am Dienstag neue Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. Die Zahl der Infizierten in der Region ist weiter leicht gestiegen und liegt bei 1.390 Personen (Vortag 1.376).

Die Zahlen präsentieren die Summe der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen. Dazu zählen auch Personen, die wieder gesund und virenfrei sind. Genesungen sind wie mehrfach berichtet nicht meldepflichtig bei den Behörden.

55 Menschen im Allgäu, die positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger gestestet wurden, sind gestorben. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

 

Kaufbeuren: 96 Corona-Fälle, vier Todesfälle Kempten: 101 Fälle, sieben Tote. Memmingen: 48 Fälle, keine Toten. Landkreis Lindau: 236 Fälle, fünf Tote. Oberallgäu: 163 Fälle, sechs Tote. Ostallgäu: 484 Fälle, 25 Tote. Unterallgäu: 262 Fälle, acht Tote

 

Dienstag, 21. April, 14.30 Uhr: Schon im Februar: Über 90 Prozent weniger chinesische Touristen in Füssen

Im Februar 2020 war das Coronavirus noch gar nicht richtig in Deutschland angekommen - trotzdem zeigen die Ergebnisse der Tourismusstatistik für Bayern erste niederschmetternde Ergebnisse. So kamen im Februar knapp 70 Prozent weniger chinesische Touristen nach Bayern als noch ein Jahr zuvor. Besonders davon betroffen sind Füssen im Allgäu und die Landeshauptstadt München, teilt das bayerische Landesamt für Statistik mit.

In der Stadt Füssen in unmittelbarer Nähe der Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau brachen die Gästezahlen aus China sogar um 91,2 Prozent auf nur noch 473 (Übernachtungen: Minus 90,2 Prozent) ein.

China gilt als Ursprungsland des neuartigen Coronavirus. In der Millionenstadt Wuhan war die Epidemie, die inzwischen den ganzen Erdball umspannt, Ende 2019 ausgebrochen.

 

Dienstag, 21. April, 13.08 Uhr: Maskenpflicht in Bayern gilt für Kinder ab 6 Jahren

Die Maskenpflicht in Bayern soll für Kinder ab 6 Jahren gelten. Das hat das Kabinett am Dienstag in München entschieden. Von kommendem Montag an gibt es im Freistaat in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr eine Pflicht, Mund und Nase zu verhüllen. Dies kann per Maske oder auch nur mit einem Schal oder Halstuch erfolgen. Ziel ist es, die Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus weiter zu reduzieren.

Anmerkung: In einer früheren Version hieß es hier für Kinder "ab 7 Jahren". Um dieses Mindestalter gab es zunächst Verwirrung, die Staatsregierung korrigierte ihre Angaben.

Dienstag, 21. April, 11.52 Uhr: Ölpreisabsturz wirkt sich voraussichtlich nicht auf deutsche Tankstellen aus

Der historische Ölpreisabsturz in den USA mit teilweise negativen Preisen, zu dem es unter anderem wegen der Corona-Krise gekommen war, wirkt sich wohl nicht an deutschen Zapfsäulen aus. Warum das so ist, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 11.44 Uhr: Robert-Koch-Institut betont Ernst der Lage

Trotz der ersten Lockerungen in der Corona-Pandemie betont das Robert Koch-Institut (RKI) den Ernst der Lage. "Das Virus ist nicht weg", sagte RKI-Vizepräsident Lars Schaade am Dienstag in Berlin. "Es ist kein Ende der Epidemie in Sicht. Die Fallzahlen können wieder steigen." Die Situation sei immer noch ernst, auch wenn in Deutschland bei der Bekämpfung einiges erreicht worden sei. Schaade rief die Menschen dazu auf, weiter den Empfehlungen zu folgen: Etwa möglichst viel zu Hause zu bleiben, Abstand von mindestens 1,5 Metern zu halten, in die Armbeuge zu niesen oder zu husten und zusätzlich, etwa in Geschäften oder im öffentlichen Nahverkehr, eine Maske über Mund und Nase zu tragen. "Die Fallzahlen müssen auf einem Level bleiben, mit dem das Gesundheitssystem umgehen kann", sagte Schaade.

 

Dienstag, 21. April, 10.49 Uhr: Einreisende und Reiserückkehrer müssen sich beim Ausländeramt melden

Wer aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt oder aus dem Ausland einreist, muss unabhängig von einem konkreten Corona-Verdacht für 14 Tage in Quarantäne bleiben. Darauf weist das Ausländeramt am Landratsamt Unterallgäu hin.

Die Quarantäne-Pflicht gilt laut Behörde unabhängig von der Nationalität der betroffenen Personen und unabhängig davon, wo sich jemand vor der Einreise aufgehalten hat. Sie gilt aber nur für Menschen, die sich für mehrere Tage im Ausland aufgehalten haben - und damit nicht für Berufspendler. Außerdem gibt es Ausnahmen für bestimmte Gruppen wie etwa Lastwagenfahrer und medizinisches Personal.

Einreisende sind verpflichtet, sich "unmittelbar auf direktem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben". Dort müsse man sich ab der Einreise 14 Tage in Selbst-Quarantäne aufhalten. Dafür kann das Landratsamt keine Quarantäne-Bescheinigung ausstellen. Bei Saison-Arbeitern muss der Arbeitgeber die Meldung an das Ausländeramt übernehmen. Im Zeitraum der Quarantäne dürften die Arbeiter ihre Unterkunft lediglich zum Ausüben ihrer Tätigkeit verlassen. Treten Krankheitssymptome auf, muss dies der Behörde sofort gemeldet werden.

Meldungen und Anfragen nimmt die Ausländerbehörde per E-Mail entgegen an ausland@lra.unterallgaeu.de - bitte im Betreff „Corona-Rückkehrer-Ausland“ angeben. Informationen unter www.unterallgaeu.de/corona oder unter Telefon 08261/995 - 611, -278 oder -174.

 

Dienstag, 21. April, 10.01 Uhr: Kein Normalbetrieb am Landgericht Kempten

Am Landgericht Kempten finden aufgrund der „weiterhin ernst zunehmenden Lage“ wegen der Corona-Krise mit einzelnen Ausnahmen keine Termine bis zum 3. Mai statt. Das betrifft nach Angaben der Pressestelle des Landgerichts alle zivilrechtlichen Verhandlungen. Wie es nach diesem Datum weitergeht, werde zurzeit geprüft. Die Verhandlungen im Strafrecht werden „insbesondere in Haftsachen“ weiterhin stattfinden. Besucher des Gerichtsgebäudes müssen eine „Selbstauskunft“ erteilen. Dabei geht es um die Frage nach einem möglichen Kontakt zu Corona-Infizierten in den vergangenen 14 Tagen.

 

Dienstag, 21. April, 9.57 Uhr: Musikkapelle Röthenbach sagt Bezirksmusikfest im Westallgäu ab

Im Sommer 2020 wird es kein Bezirksmusikfest im Bezirk 7 Lindau des Allgäu-Schwäbischen Musikbunds geben. Die Musikkapelle Röthenbach hatte zu diesem Treffen der Blasmusikfreunde am Wochenende 16. bis 19 Juli 38 Musikkapellen eingeladen und ein Zelt mit 2500 Plätzen bestellt. Aufgrund der Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Epidemie mussten die Verantwortlichen um Vorsitzenden Walter Hartmann die Veranstaltung jetzt absagen.

 

Dienstag, 21. April, 9.51 Uhr: Kaum noch Sachspenden für bedürftige Familien

Sachspenden für bedürftige Familien „stocken derzeit total“, sagt Anne-Doris Roos, Leiterin der Beratungsstelle Pro Familia Kempten. Der Verein betreibt auch Außenstellen in Lindenberg und Füssen. Bei den Spenden geht es vor allem um Familien, die ein Kind erwarten. Pro Familia unterstützt sie mit einer „Baby-Willkommens-Tasche“. Darin befinden sich beispielsweise Babykleidung oder ein Kinderwagen. Eine gute Quelle waren laut Roos für die Beratungsstelle unter anderem Kinderflohmärkte, die derzeit wegen der Krise nicht stattfinden. „Wir könnten gut Sachspenden gebrauchen“, sagt die Leiterin.

 

Dienstag, 21. April, 9.20 Uhr: Ministerpräsident und Oberbürgermeister sagen Oktoberfest ab

Das Oktoberfest findet wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr nicht statt. Das gaben Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Dienstag bekannt. «Es tut uns weh, es ist unglaublich schade», sagte Söder. Ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen bedeute jedoch eine zu hohe Gefahr. Das Oktoberfest war schon einmal wegen einer Seuche ausgefallen. Hintergründe zur Entscheidung lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, ab 9 Uhr im Live-Stream: Ministerpräsident Markus Söder und die Entscheidung zur "Wiesn"

 

Dienstag, 21. April, 8.24 Uhr: Pflegedienst-Leiter sieht Versorgung im Allgäu gefährdet

Florian Franz, Geschäftsführer der Sozialstation Buchloe-Germaringen-Pforzen, hat einen Alarm-Brieg geschrieben - unter anderem an die Ostallgäuer Landrätin Maria Rita Zinnecker und Ministerpräsident Markus Söder. Darin warnt Franz vor der „drohenden Einstellung der flächendeckenden Versorgung“. Die Corona-Krise trifft Sozialstationen im Allgäu hart. Der ambulante Pflegedienst in Buchloe steht beispielhaft für die angespannte Lage. Die 85 Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins versorgen über 400 Patienten in 54 Ortschaften. Doch in den vergangenen Wochen fehlten Franz bis zu zwölf Pfleger. Pro Woche seien das 320 Stunden Arbeitszeit.Was die Landratsämter dazu sagen, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 7.20 Uhr: Oktoberfest wird wohl abgesagt

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wollen heute um 9 Uhr in einer Pressekonferenz bekannt geben, ob das Oktoberfest heuer stattfindet. Beide Politiker hatten das allerdings zuletzt mehrfach in Frage gestellt.

Und bereits seit Tagen mehren sich die Zeichen, dass es dieses Jahr keine Wiesn geben wird. Spätestens seit dem Entschluss von Bund und Ländern, Großveranstaltungen bis 31. August zu verbieten, war klar, dass es für das größte Volksfest der Welt nicht einmal drei Wochen später sehr eng werden würde. Doch nun scheint es eine endgültige Entscheidung zu geben: Das Oktoberfest wird in diesem Jahr offenbar abgesagt. Eine offizielle Bestätigung dafür war am Montagabend nicht mehr zu erhalten, aber die Anzeichen für eine Absage verdichten sich weiter.

Denn schon am Dienstagmorgen wollen Söder und Reiter in einer Pressekonferenz über ihre Beratungen zur möglichen Absage informieren. „Wir beide haben eine ähnliche Einschätzung, dass wir sehr skeptisch darüber sind, ob ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen überhaupt einen Sinn macht“, sagte Söder in seiner Regierungserklärung. Reiter hatte sich vergangene Woche ähnlich geäußert. Nach der kurzfristig anberaumten Pressekonferenz scheint nun klar, woraus es hinausläuft.

 

Dienstag, 21. April, 6.54 Uhr: Fußballer im Allgäu pausieren bis September

Wie geht es mit der unterbrochenen Fußball-Saison im Amateurbereich weiter? Diese Frage beschäftigte den Bayerischen Fußball-Verband (BFV). Vergangene Woche stellte der Verband einen Fahrplan vor. Sicher ist: Der Ball muss bis 31. August ruhen, im Idealfall könnte die unterbrochene Saison 2019/20 dann fortgesetzt werden. Ein Abbruch der Spielzeit ist für den BFV keine Option. Aber was ist mit den Vereinen? Was die ranghöchsten Allgäuer Klubs zum geplanten Neustart am 1. September sagen, lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 6.30 Uhr: Trump will US-Grenzen für Einwanderer schließen

Die Corona-Krise hat die USA so schlimm getroffen, wie kein anderes Land: Über 42.000 Menschen sind bislang an den Folgen einer Infektion gestorben, die Johns Hopkins University zählt über 780.0000 Infizierte. Das nimmt Präsident Donald Trump offenbar zum Anlass, um keine Einwanderer mehr in die USA zu lassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Dienstag, 21. April, 6.02 Uhr: Allgäuer trauen sich nicht mehr zum Arzt

Die Digital-Redaktion der Allgäuer Zeitung wünscht einen guten Start in den Tag. Wir beginnen heute mit einer ungewöhnlichen Nachricht: Viele Menschen scheuen derzeit Behandlungen beim Arzt oder im Krankenhaus – auch Patienten mit schweren Leiden. Praxen und Kliniken hätten genug Kapazitäten. Warum das so ist, lesen Sie hier.

 

Montag, 20. April, 22.15 Uhr: Das war der Montag im Allgäu:

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Das Team von allgaeuer-zeitung.de ist auch am Dienstag ab 6.30 Uhr wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

 

Montag, 20. April, 21 Uhr: "Sicher durch den Sommer in den Bergen“ - Pfronten bietet kostenlose Outdoor-Webinare in der Corona-Krise

"Alpinvortäge – Sicher durch den Sommer in den Bergen" heißt eine neues kostenloses Webinar-Angebot von Pfronten Tourismus. Weil es derzeit nicht möglich sei, "gemeinsam die Schönheit der Allgäuer Bergwelt zu genießen", soll die Online-Vortragsreihe die Zeit bis zur nächsten Bergtour im Allgäu überbrücken. Darin teilt Alexander Grotz, Inhaber einer Bergsportagentur, sein Expertenwissen rund um alpine Abenteuer im Allgäuer Bergsommer. Die Teilnehmer können via Chatfunktion auch direkt Fragen stellen.

Kostenlos anmelden kann man sich unter diesem Link - das sind die Termine und Inhalte:

23.04.2020, 20 Uhr: Was gehört in den Wanderrucksack und wie packe ich ihn richtig? 30.04.2020, 20 Uhr: Wanderwege Klassifizierung (blau, rot, schwarz) und ihre Bedeutung 07.05.2020, 20 Uhr: Tipps zur Tourenplanung (eigene Marschtabelle richtig erstellen) 14.05.2020, 20 Uhr: Wetter im Gebirge – Beobachtung und Gefahren 21.05.2020, 20 Uhr: Ein Notfall im Gebirge – was tun?!

 

Montag, 20. April, 19.55 Uhr: Erste Restaurants im Allgäu geben auf

In Marktoberdorf haben zwei Restaurants wegen der Corona-Krise aufgegeben. Das chinesische Lokal Kim Seng ist bereits geschlossen, bei der kroatischen Pizzeria Dardania Grill wird es am Monatsende soweit sein. „Corona hat uns alles kaputtgemacht. Letztlich schließen wir wegen des Virus“, sagt Dardania-Betreiber Ardinez Panuschi. Auch der angebotene Take-Away-Service konnte das Speiselokal nicht retten.

„Ab März war es – mit 80 bis 90 Prozent Umsatz weniger als sonst – eine Katastrophe“, sagt Ardinez Panuschi. Ihm bleibe somit nichts anderes übrig, als das Lokal Ende des Monats zu schließen und das Inventar zu verkaufen. Das China-Restaurant Kim Seng hat schon zu, doch im Herbst soll es nach Angaben der Stadt „einen gastronomischen Nachfolger geben“. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

Montag, 20. April, 19 Uhr: Wiedereröffnung: So war die Lage heute an Bau- und Gartenmärkten im Allgäu

In Sonthofen, Kempten oder Immenstadt gab es heute zum Teil lange Schlangen vor den Bau- und Gartenmärkten. Dass die Center wieder öffnen, ist ein erster Schritt in den Corona-Lockerungen in Bayern. Trotzdem gelten natürlich strikte Hygiene- und Abstandsregeln beim Einkaufen.

Die einzuhalten ist aber nicht immer leicht, wenn sich Schlangen vor dem Eingang, an Regalen oder vor den Kassen bilden. Unser Reporter war vor Ort und schildert die Situation - seine Eindrücke lesen Sie hier exklusiv mit AZ Plus.

 

Montag, 20. April, 18.35 Uhr: Entscheidung über Münchner Oktoberfest 2020 erwartet

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) informieren am Dienstag über ihre Beratungen zur möglichen Absage des Oktoberfests. Die Staatskanzlei kündigte eine Pressekonferenz für 9 Uhr an. Beide Politiker hatten in den vergangenen Tagen in Frage gestellt, ob das Oktoberfest in Corona-Zeiten stattfinden kann.

«Wir beide haben eine ähnliche Einschätzung, dass wir sehr skeptisch darüber sind, ob ein Fest in der Größe, mit der Internationalität und unter den Bedingungen überhaupt einen Sinn macht», sagte Söder am Montag in seiner Regierungserklärung im Landtag. Reiter hatte vergangene Woche eine Entscheidung zum Oktoberfest noch im April angekündigt.

Am vergangenen Mittwoch hatten Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Das Oktoberfest ist vom 19. September bis 4. Oktober geplant - demnach wäre die Wiesn durchführbar. Allerdings sehen Experten bis dahin zu wenig Zeit, um Medikamente und Impfungen zu entwickeln.

 

Montag, 20. April, 18.20 Uhr: Keine Feierlaune zum „Tag des Bayerischen Bieres“ - Brauereien in Bayern kämpfen ums Überleben

Am kommenden Donnerstag (23. April) feiert am das "bayerische Reinheitsgebot" Geburtstag. 1516 wurde es in Ingolstadt verkündet. Zum Feiern in Brauern und Gastronomen im Allgäu und Bayern 2020 aber nicht zumute. Alle geplanten Feierlichkeiten sind abgesagt. Doch noch härter trifft die Branche der Ausfall der Volksfeste und Großveranstaltungen bis Ende August.

Egal ob die Allgäuer Festwoche in Kempten, das Gäubodenfest in Straubing, die Kulmbacher Bierwoche, die Kiliani-Mess in Würzburg, die Erlanger Bergkirchweih und viele Dulten und Volksfeste mehr: 2020 gibt es wohl kein Fest, an dem bayerische Bierkultur und Traditionen gelebt werden. Als "dramatisch" beschreibt ein Braumeister die Lage. Der Absatz sei um etwa 40 Prozent eingebrochen. «Was uns momentan massiv trifft ist, dass die Gastronomie zu ist - und es keinerlei Perspektive gibt, wie lange das noch geht.» Das gesamte Fassbiergeschäft sei weggebrochen. «Es ist gleich null.»

Brauerpräsident Schneider fordert: "Bei allem Respekt für die Notwendigkeit der Schutzmaßnahmen muss auch die Gastronomie bei vorhandenen Hygienekonzepten eine Perspektive für die Wiedereröffnung genannt bekommen!" Mit welchen Problemen die Branche zu kämpfen hat, lesen Sie hier.

 

Montag, 20. April, 17.48 Uhr: Söder und Laschet: Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga ab 9. Mai "möglich"

Geisterspiele der Fußball-Bundesliga sollen ab 9. Mai möglich sein. Das sagten Markus Söder und Armin Laschet, die Ministerpräsidenten von Bayern und Nordrhein-Westfalen, am Montag im Live-Programm der «Bild». «Voraussetzung ist, dass es ein durchdachtes Konzept gibt», betonte Laschet.

 

Montag, 20. April, 16 Uhr: 1.376 Infektionen und 51 Todesfälle im Allgäu seit Beginn der Corona-Pandemie

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) und die Landratsämter haben am Montag neue Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. Die Zahl der Infizierten in der Region ist weiter leicht gestiegen und liegt bei 1.376 Personen (Vortag 1.366).

Die Zahlen präsentieren die Summe der seit Beginn der Pandemie gemeldeten Infektionen. Dazu zählen auch Personen, die wieder gesund und virenfrei sind. Genesungen sind wie mehrfach berichtet nicht meldepflichtig bei den Behörden.

51 Menschen im Allgäu, die positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger gestestet wurden, sind gestorben. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

 

Kaufbeuren: 96 Corona-Fälle, vier Todesfälle Kempten: 98 Fälle, sieben Tote. Memmingen: 47 Fälle, keine Toten. Landkreis Lindau: 235 Fälle, fünf Tote. Oberallgäu: 163 Fälle, sechs Tote. Ostallgäu: 480 Fälle, 22 Tote. Unterallgäu: 257 Fälle, sieben Tote

 

Montag, 20. April, 15.43 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt eindringlich: "Erfolge nicht aufs Spiel setzen" - sonst droht neuer "Shutdown"

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in der Corona-Krise die Deutschen ermahnt und weiter zu größter Vorsicht aufgerufen. «Wir dürfen uns keine Sekunde in Sicherheit wiegen», sagte die Kanzlerin am Montag in Berlin nach einer Sitzung des Corona-Krisenkabinetts. «Es wäre jammerschade, wenn wir sehenden Auges in einen Rückfall gehen. Meine Sorge ist, dass wir jetzt zu schnell vorangehen und unsere bisherigen Erfolge aufs Spiel setzen.»

Sollten die Infektionszahlen wieder exponentiell steigen, müssten erneut schärfere Maßnahmen eingeführt werden. Dann wäre ein neuer «Shutdown» nicht zu vermeiden, sagte die Kanzlerin.

Mit harten Maßnahmen sei viel erreicht worden, und die Reproduktionszahl der Infektionsketten sei unter 1 gedrückt worden. An etlichen Tagen gebe es also mehr Genesene als neu Infizierte. Sie sagte aber, «dass wir am Anfang stehen und noch lange nicht über den Berg sind». Alles dazu lesen Sie hier.

 

Montag, 20. April, 15.30 Uhr: Kanzlerin Merkel im Livestream

 

Montag, 20. April, 15.10 Uhr: Krankschreibungen doch wieder per Telefon möglich

Kommando zurück: Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen, Josef Hecken, am Montag mit.

Unter anderem aus Bayern und von Ärzteverbänden hatte es massive Kritik daran gegeben, dass die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen an diesem Montag ausläuft.

 

Montag, 20. April, 13.08 Uhr: Freistaat will 500 Millionen Euro für Einrichtungen wie Rehakliniken bereitstellen

Die Staatsregierung will einen Topf über 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um Härten in bestimmten Einrichtungen abzufedern. Einen entsprechenden Vorschlag will Ministerpräsident Markus Söder (CSU) dem Kabinett in Absprache mit der Koalition machen. Dazu gehörten neben der Übernahme von Kita-Gebühren auch eine Hilfe für Rehakliniken.

Aufgrund der Corona-Krise hatten viele Rehakliniken einen Teil ihrer Betten zur Verfügung gestellt. Von der Bundesregierung gebe es zwar einen Ausgleich, trotzdem wolle die Staatsregierung 50 Euro pro Bett und Tag drauflegen, sagte Söder. Sollten außerdem die Mutter-Kind-Einrichtungen vom Bund nicht ausgeglichen werden, werde der Freistaat in ähnlicher Weise einspringen, sagte Söder. Auch für Privatkliniken solle ein Hilfskonzept erstellt werden.

 

Montag, 20. April, 11.52 Uhr: "Ist der Medienkonsum meiner Kinder in der Corona-Krise zu hoch?" Kemptener Erziehungsberater beruhigt Eltern

"Machen Sie sich kein schlechtes Gewissen!", rät Klaus Klarer von der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kempten allen Eltern, die in diesen Tagen ihre Kinder in den eigenen vier Wänden beschäftigen und dabei dem Nachwuchs deutlich mehr Medien-Zeit zugestehen als vor der Corona-Ausnahmezeit.

Der KJF Erziehungsberater berät Eltern derzeit telefonisch und auch online und berichtet, dass viele Mütter und Väter die Mediennutzung ansprechen und nach dem richtigen Maß fragen. „Wir befinden uns derzeit in einer komplett neuen Situation“, sagt Klarer dazu. Der Zeitrahmen, den Eltern im Moment mit eigener Kinderbetreuung überbrücken, sei ein ganz anderer als im bisherigen Alltag. „Alle Eltern müssen jetzt einfach schauen, wie sie alles am Laufen halten und verschiedene Dinge unter einen Hut bekommen.“ Darum ist es aus Sicht des Erziehungsberaters klar, dass den Kindern jetzt mehr Zeit vor dem Fernseher, am Tablet oder Handy zugestanden wird.

Wichtig dabei: „Eltern sollten ganz deutlich sagen, dass aktuell eine Ausnahmesituation herrscht und es deswegen in Ordnung ist, dass andere Regeln gelten. Es geht jetzt darum, dass die Familie miteinander gut durch diese schwierige Zeit kommt.

 

Montag, 20. April, 11.04 Uhr: Bayern zahlt in Corona-Krise Künstlern Hilfen von 1.000 Euro pro Monat

Bayern will in der Corona-Krise den Künstlern im Land monatlich mit 1.000 Euro finanziell unter die Arme greifen. Das kündigte Ministerpräsident Markus Söder an.

Während kulturelle Einrichtungen mit den bisherigen Maßnahmen bereits schon geholfen werde, gebe es eine Gruppe, «die durch jedes Raster fällt». Die rund 30.000 Künstler, die auch in der Künstlersozialkasse organisiert seien, würden daher monatlich 1.000 Euro bekommen.

 

Montag, 20. April, 10.55 Uhr: Söder: Eltern müssen für drei Monate keine Kita-Gebühren bezahlen

Eltern in Bayern sollen zumindest für die kommenden drei Monate keine Kindergarten- oder Kita-Gebühren bezahlen müssen, solange diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind, kündigte Ministerpräsident Söder in seiner Regierungserklärung im Landtag an.

Montag, 20. April 10.34 Uhr: Maskenpflicht in Bayern ab kommender Woche in Geschäften und ÖPNV!

Bayern führt nun doch eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommender Woche an sollen dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte. Einen eigenen Artikel dazu lesen Sie hier.

Montag, 20. April, 10:20 Uhr: Söder: "Wir haben Bayern vor dem Schlimmsten bewahrt.»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat in seiner zweiten Regierungserklärung zur Corona-Pandemie ein positives Zwischenfazit gezogen: "Wir haben Bayern vor dem Schlimmsten bewahrt", sagte Söder. Die Corona-Infektionen in Bayern verdoppeln sich zum Start der Woche rechnerisch nur noch alle 34 Tage. Der Freistaat liege inzwischen bei den «wesentlichen Kennzahlen heute zum Teil unter dem Bundesdurchschnitt», obwohl Bayern wegen seiner Nähe zu Italien und Österreich besonders betroffen war.

«In anderen Ländern herrschen schlimme Zustände», betonte Söder. «Zum Glück sind wir bisher besser davongekommen.» Gleichwohl sei er immer noch besorgt, was die Entwicklung in der Corona-Pandemie angehe. «In vier Wochen haben wir als Land viel bewegt

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Montag, 20. April, 9.35 Uhr: Söder informiert im bayerischen Landtag

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder wird im Landtag in einer Regierungserklärung über die neuesten Entwicklungen und Maßnahmen in der Corona-Krise informieren. Mit Spannung wird erwartet, ob und wie er auf den jüngsten Vorstoß der Freien Wähler reagiert. Wir zeigen die Erklärung im Live-Stream.

 

Montag, 20 April, 8.55 Uhr: Entwicklungsminister Müller fordert Schuldenschnitt für die ärmsten Länder

Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will arme Länder in der Corona-Krise kräftig entlasten. Er fordert, ihnen die Schulden zu erlassen. Schon jetzt träfe die Krise die Ärmsten besonders hart. "Wir müssen alles tun, damit die armen Länder liquide und damit handlungsfähig im Kampf gegen Corona bleiben“, sagte er im Interview mit der Augsburger Allgemeinen. Ansonsten komme es zu Hunger, Unruhen und unkontrollierbaren Fluchtbewegungen. Bereits jetzt zeige die Corona-Krise verheerende Auswirkungen auf Entwicklungsländer.

 

Montag, 20. April, 7.45 Uhr: Mindestens 15 deutschsprachige Firmen suchen Corona-Mittel

Mindestens 15 Unternehmen im deutschsprachigen Raum arbeiten an Medikamenten gegen das neue Coronavirus, 7 an Impfstoffen. Das geht aus einer Mitteilung der drei Pharmaverbände vfa, Bio Deutschland und Pharmig hervor. Dabei erhoben die Verbände keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz würden intensiv untereinander und mit weiteren Firmen kooperieren.

 

Montag, 20. April, 6.40 Uhr: Gesundheitsminister Spahn: Abstandsgebote werden noch Monate gelten

Trotz der leichten Lockerungen, die ab heute in Bayern gelten, wird sich der Kampf gegen das Coronavirus noch lange hinziehen. Die Abstandsgebote und verschärften Hygieneregeln werden nach Einschätzung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch lange gelten. Er rechne noch "über Monate" damit, sagt er im heute journal im ZDF. "Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir miteinander und aufeinander aufpassen müssen."

Spahn wies auf die Bedeutung der Gesundheitsämter hin, die die Infektionsketten klären und Kontaktpersonen identifizieren müssen.

 

Montag, 20. April, 6.02 Uhr: Guten Morgen aus dem Digitalreaktion der Allgäuer Zeitung,

Hätten Sie gedacht, dass Sie eines Tages einen kleinen Freudenhüpfer machen würden, weil die Gärtnerei nebenan oder der Bau- und Gartenmarkt am Rande der Stadt geöffnet hat? Vielen Menschen in Bayern dürften diese (Vor-)Freude heute genau so empfinden. Denn nach wochenlangem Shutdown werden in Bayern die Auflagen schrittweise gelockert. Einkaufen in Gärtnereien, Bau- und Gartenmärkte ist wieder möglich.

Und: In Bayern darf man sich wieder mit einer haushaltsfremden Person im Freien zum Spazieren gehen oder Joggen treffen. Das gilt auch für Kinder. Sie dürfen sich wieder mit einer Freundin oder einem Freund treffen. Die Mindestabstand (1,5 Meter) gilt weiterhin.