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Corona-Erkrankter aus Landsberg berichtet

35-Jähriger überlebt Covid-19 nur knapp: "Meine Chance wurde auf 50:50 geschätzt"

Der Patient lag zwei Wochen auf der Intensivstation. Danach folgte die Quarantäne zu Hause - bis endlich ein negativer Test kam.

Der Patient lag zwei Wochen auf der Intensivstation. Danach folgte die Quarantäne zu Hause - bis endlich ein negativer Test kam.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Der Patient lag zwei Wochen auf der Intensivstation. Danach folgte die Quarantäne zu Hause - bis endlich ein negativer Test kam.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Symbolbild)

Ein 35-Jähriger aus dem Kreis Landsberg erkrankt schwer an Covid-19 - und das, obwohl er keine Vorerkrankungen hat. Im Klinikum liegt er eine Woche im Koma.
Der Patient lag zwei Wochen auf der Intensivstation. Danach folgte die Quarantäne zu Hause - bis endlich ein negativer Test kam.
Von Christian Mühlhause
05.10.2020 | Stand: 11:31 Uhr

Wie er sich infiziert hat, das weiß Michael Schmidt, der keine Vorerkrankungen hatte und bis vor wenigen Jahren noch aktiv Fußball gespielt hat, nicht. Er war in keinem der Risikogebiete wie Österreich oder Italien. Das sollte dem Mann aus dem nördlichen Landkreis Landsberg zusätzlich noch zum Verhängnis werden. Alles begann am ersten Tag, an dem er wegen der Corona-Pandemie ins Homeoffice arbeiten sollte: Montag, 16. März. „Ich fühlte mich nicht gut. Am Tag darauf ging es mir dann richtig schlecht, ich bin nur noch im Bett gelegen und habe kein Essen mehr herunterbekommen. In der zweiten Woche kamen dann auch noch ein starker Husten und später die Atemnot dazu.“

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