Impf-Streit in der CSU

CSU-Landesgruppenchef wirft Aiwanger "Niveau der Querdenker" vor

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, nimmt im Juni 2021 nach einer Kabinettssitzung an einer Pressekonferenz teil. Der stellvertretende Ministerpräsident ist noch nicht gegen Corona geimpft.

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, nimmt im Juni 2021 nach einer Kabinettssitzung an einer Pressekonferenz teil. Der stellvertretende Ministerpräsident ist noch nicht gegen Corona geimpft.

Bild: Sven Hoppe, dpa

Hubert Aiwanger (Freie Wähler), Wirtschaftsminister von Bayern, nimmt im Juni 2021 nach einer Kabinettssitzung an einer Pressekonferenz teil. Der stellvertretende Ministerpräsident ist noch nicht gegen Corona geimpft.

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Der stellvertretende Miniserpräsident Hubert Aiwanger ist noch nicht gegen Corona geimpft. Viele seiner CSU-Kollegen kritisieren das scharf.
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dpa
05.08.2021 | Stand: 08:56 Uhr

Im Impfstreit der bayerischen Koalition hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt den stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger erneut scharf attackiert. "Er hat in Stil und Sprache inzwischen das Niveau der Querdenker erreicht", sagte Dobrindt der Mediengruppe "Straubinger Tagblatt" und "Abendzeitung" (Donnerstag). "Ich rate ihm dringend, das zu überdenken." (Lesen Sie auch: Markus Söders Widersacher: Hubert Aiwanger, ein Mann wie ein Vulkan)

Aiwanger bisher nicht gegen Corona geimpft

Freie-Wähler-Chef Aiwanger hat sich bisher nicht impfen lassen - trotz der Impfappelle der Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er betont, dass der Verzicht auf eine Impfung ein grundlegendes Freiheitsrecht sei.

Dobrindt warf Aiwanger vor, wider besseren Wissens versuche er offenbar, den Eindruck von hoher Gefährlichkeit bei Impfstoffen zu erwecken. "Auch das ist Stil der Querdenker-Bewegung."

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