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Corona-Pandemie

Das Sterben der Alten: Wer entscheidet eigentlich, wer noch behandelt wird?

Eine Altenpflegerin in Schutzkleidung hält die Hand eines Bewohners.

Eine Altenpflegerin in Schutzkleidung hält die Hand eines Bewohners.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Eine Altenpflegerin in Schutzkleidung hält die Hand eines Bewohners.

Bild: Sebastian Gollnow, dpa (Symbolbild)

Tausende Menschen erleben ihre letzten Stunden nicht im Krankenhaus, sondern im Pflegeheim. Patientenschützer sprechen von einer geheimen Triage. Aber stimmt das?
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Von Von Markus Bär, Daniela Hungbaur, Max Kramer, Sebastian Mayr und Stephanie Sartor
26.02.2021 | Stand: 08:26 Uhr

Wir kennen sie, diese Bilder. Die Bilder von Menschen, deren Leben von einem Schlauch in ihrer Luftröhre abhängt. Die im Krankenhauskittel in einem Bett auf einer Intensivstation liegen. Und die – das ist die große Tragödie dieser Pandemie – viel zu oft den Kampf gegen Covid-19 verlieren. Mittlerweile sind in Deutschland mehr als 69000 Menschen in Zusammenhang mit Corona gestorben – die meisten von ihnen, das zeigen Studien, direkt infolge der Infektion. Nur: Der Blick auf die Intensivstationen ist ein einseitiger. Denn viele Menschen sterben woanders. Sie erleben ihre letzten Stunden in Pflegeheimen, die in dieser Pandemie zu einer Art tickender Zeitbombe geworden sind. Zu einem Ort, an dem – öfter als ohnehin schon – gestorben wird. Und diese Bilder, die kennen wir nicht.

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