Mit Ökostrom angetrieben

Deutschlands größtes Elektro-Schiff für Starnberger See

Schiffe sind auf dem Starnberger See einige unterwegs. Doch im nächsten Jahr kommt ein besonderes hinzu: Ein Elektro-Schiff, dessen Batterie mit Ökostrom geladen wird.

Schiffe sind auf dem Starnberger See einige unterwegs. Doch im nächsten Jahr kommt ein besonderes hinzu: Ein Elektro-Schiff, dessen Batterie mit Ökostrom geladen wird.

Bild: Matthias Schrader, dpa (Archivbild)

Schiffe sind auf dem Starnberger See einige unterwegs. Doch im nächsten Jahr kommt ein besonderes hinzu: Ein Elektro-Schiff, dessen Batterie mit Ökostrom geladen wird.

Bild: Matthias Schrader, dpa (Archivbild)

Am Starnberger See wird ein Elektro-Schiff ab kommendem Jahr die Flotte der Bayerischen Seenschifffahrt verstärken. Es soll umweltschonend sein.
Schiffe sind auf dem Starnberger See einige unterwegs. Doch im nächsten Jahr kommt ein besonderes hinzu: Ein Elektro-Schiff, dessen Batterie mit Ökostrom geladen wird.
dpa
20.11.2020 | Stand: 11:51 Uhr

Ein neues Ausflugsschiff mit Elektroantrieb soll die Flotte der Bayerischen Seenschifffahrt am Starnberger See vom nächsten Jahr an verstärken. Es sei das größte Elektro-Seenschiff Deutschlands, teilte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) am Freitag mit. "Das neue Schiff setzt ein großartiges Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz: als erstes Schiff dieser Größe wird es 100 Prozent elektrisch und mit Ökostrom angetrieben." Für die Gäste an Bord solle es sogar eine Ladestation für Elektrofahrräder geben.

Batteriesystem des Elektor-Schiffs mit Ökostrom geladen

Das für 300 Personen zugelassenen Schiff wird demnach 35 Meter lang und 8,20 Meter breit. Die Energieversorgung des Schiffes erfolge über ein Batteriesystem mit einer Leistung von rund 1.600 kWh, das vollständig mit Ökostrom geladen werde. Die Bayerische Seenschifffahrt habe mit ihren Elektromotorbooten am Königssee bereits über 100 Jahre Erfahrung mit elektrischen Antrieben - mit dem neuen Schiff auf dem Starnberger See beschreite sie dennoch Neuland: Es ist deutlich größer, hat mehr Decks und einen Aufzug.

Das Schiff werde derzeit in der schifffahrtseigenen Werft fertiggestellt. Zur nächsten Saison soll es erstmals in See stechen. Der Name bleibt noch geheim - er wird traditionell erst zur Schiffstaufe bekannt gegeben.