Fußball

Ehemaliger Präsident des FC Bayern: Willi O. Hoffmann ist gestorben

Der frühere Bayern-Präsident Willi O. Hoffmann (links) bei der Jahreshauptversammlung des Fußball Bundesligisten 2006. Neben ihm saßen damals  Beirat Rudolf Houdek und Tennisstar Boris Becker.

Der frühere Bayern-Präsident Willi O. Hoffmann (links) bei der Jahreshauptversammlung des Fußball Bundesligisten 2006. Neben ihm saßen damals Beirat Rudolf Houdek und Tennisstar Boris Becker.

Bild: Frank Mächler

Der frühere Bayern-Präsident Willi O. Hoffmann (links) bei der Jahreshauptversammlung des Fußball Bundesligisten 2006. Neben ihm saßen damals Beirat Rudolf Houdek und Tennisstar Boris Becker.

Bild: Frank Mächler

Der ehemalige Funktionär starb im Alter von 92 Jahren in München.
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dpa
09.08.2022 | Stand: 19:34 Uhr

Der FC Bayern München trauert um seinen langjährigen Präsidenten Willi O. Hoffmann. Wie der deutsche Fußball-Rekordmeister mitteilte, starb der ehemalige Funktionär am Dienstag im Alter von 92 Jahren in München.

Hoffmann gehörte 27 Jahre zur Chefetage des FC Bayern. Nach Stationen als Schriftführer und Schatzmeister leitete "Champagner-Willi", so sein Spitzname, von 1979 bis 1985 den Verein als Präsident. In dieser Zeit feierte der FC Bayern unter anderem je zwei Meisterschaften und DFB-Pokalsiege, zudem erreichten die Münchner 1982 das Finale im Europapokal der Landesmeister gegen Aston Villa.

Das sagt Uli Hoeneß zum Tod seines Vorgängers

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärte: "Wir verlieren in Willi O. Hoffmann einen Menschen, der den FC Bayern immer im Herzen getragen hat. Er ist stets positiv an alle Aufgaben herangegangen und hat mit seinem Optimismus einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des FC Bayern beigetragen."

Vereinspräsident Herbert Hainer sagte: "Die Bayern-Familie trauert um Willi O. Hoffmann, der sich seinen Platz in der Geschichte des FC Bayern mehr als verdient hat. Er legte in einer damals schweren Phase des Clubs den Grundstein, dass der FC Bayern zu einem der erfolgreichsten Vereine der Welt werden konnte. Wir werden ihn nie vergessen, sein Gedenken in Ehren halten und sind in Trauer vereint mit seiner Familie."