Arzt darf nicht mehr arbeiten

Ermittlungen gegen Chefarzt wegen Impfpass-Fälschung

Die Ermittlungen wegen gefälschter Impfpässe steigen in Bayern stark an.

Die Ermittlungen wegen gefälschter Impfpässe steigen in Bayern stark an.

Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Die Ermittlungen wegen gefälschter Impfpässe steigen in Bayern stark an.

Bild: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

Gegen einen Arzt aus Weiden wird wegen Urkundenfälschung ermittelt. Auch Personen aus dem Umfeld sind betroffen.
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dpa
12.01.2022 | Stand: 17:39 Uhr

Gegen einen ehemaligen Chefarzt eines Krankenhauses in Weiden in der Oberpfalz laufen nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Urkundenfälschung. Neben dem Arzt richte sich der Vorwurf auch gegen Personen aus dessen Umfeld sowie gegen eine Krankenschwester, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Die Tatverdächtigen sollen mit gefälschten Einträgen in ihren Impfpässen elektronische Impfzertifikate bekommen haben.

Die Ermittlungen hätten in der Woche vor Weihnachten begonnen. Der gesetzliche Strafrahmen bei Urkundenfälschung reiche von einer Geld- bis zu einer Freiheitsstrafe. Wie "Der neue Tag" unter Berufung auf die Klinik berichtete, sind der Arzt und die Krankenschwester "dauerhaft von ihrer Tätigkeit entbunden worden".

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