Kitas in der Corona-Pandemie

Etwa jedes vierte Kind in Bayern ist in Notbetreuung: Mehr Tests sollen das Personal schützen

Gerade spielen nur wenig Kinder zusammen in der Kita, sondern bleiben zu Hause. Wenn das aber nicht geht, kommen sie in die Notbetreuung. Das Kita-Personal soll jetzt besser geschützt werden.

Gerade spielen nur wenig Kinder zusammen in der Kita, sondern bleiben zu Hause. Wenn das aber nicht geht, kommen sie in die Notbetreuung. Das Kita-Personal soll jetzt besser geschützt werden.

Bild: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Gerade spielen nur wenig Kinder zusammen in der Kita, sondern bleiben zu Hause. Wenn das aber nicht geht, kommen sie in die Notbetreuung. Das Kita-Personal soll jetzt besser geschützt werden.

Bild: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)

Weil viele Eltern auch in der Corona-Pandemie arbeiten müssen, nutzen sie für ihre Kinder die Notbetreuung. Bayern will das Kita-Personal jetzt besser schützen.
Gerade spielen nur wenig Kinder zusammen in der Kita, sondern bleiben zu Hause. Wenn das aber nicht geht, kommen sie in die Notbetreuung. Das Kita-Personal soll jetzt besser geschützt werden.
dpa
22.01.2021 | Stand: 13:34 Uhr

Bayerns Familienministerin will das Personal in Kitas mit mehr Schnelltests besser vor dem Coronavirus schützen - sieht da aber vor allem den Bund in der Pflicht.

"Den Vorstoß von Bundesministerin Franziska Giffey begrüße ich, es ist ganz wichtig den Schutz der Beschäftigten und der Kinder in den Kinderbetreuungseinrichtungen zu verbessern", sagte Carolina Trautner (CSU) am Freitag. Allerdings müsse der Bund die Tests zur Verfügung stellen und die Kosten tragen. Bis 14. Februar sind Kitas grundsätzlich geschlossen - bieten aber Notbetreuung an, die viele berufstätige Eltern auch nutzen.

Mehr Corona-Tests sollen Kita-Personal schützen

Bundesfamilienministerin Giffey (SPD) hatte für eine Ausweitung von Corona-Tests in der Kinderbetreuung plädiert. "Ich glaube, es ist jetzt sehr wichtig, so lange das Impfen noch nicht möglich ist, die Tests auszuweiten", sagte sie im ARD-"Morgenmagazin" am Freitag.

Zum Stand 19. Januar seien in Bayern im Durchschnitt 22,4 Prozent der Kinder in der Notbetreuung gewesen, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Daten basierten auf Rückmeldungen von 86 Prozent der Kitas. Die Gewerkschaft GEW hatte beklagt, dass viele Krippen und Kindergärten quasi im Normalbetrieb seien.

Bisher keine FFP2-Maskenpflicht für Betreuer

In Kitas in Bayern gilt anders als im Einzelhandel und im öffentliche Nahverkehr bisher keine FFP2-Maskenpflicht für Erzieher. Der Freistaat unterstütze Kommunen und Träger der Kitas mit Fördergeldern, um die Mitarbeiter zu schützen, betonte der Sprecher. So wird die Anschaffung unter anderem von Luftfiltern und anderen Geräten mit rund 13 Millionen Euro gefördert. Für "sonstige Ausstattungsgegenstände" wie FFP2-Masken oder Desinfektionsmittel stünden weitere 10 Millionen Euro bereit.

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