LGL meldet neue Zahlen

Fast 4.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern - Katastrophenfall gilt

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen weiter - trotz des langen Teil-Lockdowns.

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen weiter - trotz des langen Teil-Lockdowns.

Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

Die Corona-Zahlen in Bayern steigen weiter - trotz des langen Teil-Lockdowns.

Bild: Nicolas Armer, dpa (Symbolbild)

Zeitgleich zum Inkrafttreten strengerer Corona-Schutzmaßnahmen und der Ausrufung des Katastrophenfalls sind in Bayern die Infektionszahlen wieder gestiegen.
Die Corona-Zahlen in Bayern steigen weiter - trotz des langen Teil-Lockdowns.
dpa
09.12.2020 | Stand: 16:38 Uhr

Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) meldete am Mittwoch 3.982 Neuinfektionen, binnen 24 Stunden. Vor einer Woche lag diese Zahl noch bei 3.325.

Innerhalb eines Tages wurden am Mittwoch 108 neue Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 97.

Von Mittwoch an gelten im Freistaat in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 200 pro 100.000 Einwohner Ausgangssperren von 21.00 Uhr am Abend bis 5.00 Uhr am Morgen. Außerdem müssen Schulklassen ab der 8. Jahrgangsstufe getrennt werden. Alle ab jetzt gültigen Corona-Regeln für Bayern finden Sie hier.

Corona-Inzidenz über 200 in Bayern: Diese Städte und Kreise sind betroffen

Von dieser Regelung waren am Mittwoch laut LGL 31 Kreise und kreisfreie Städte in Bayern betroffen, darunter auch die Landeshauptstadt München (205) sowie die nächstgrößeren Städte Nürnberg (328) und Augsburg (225). Den höchsten Stand meldet weiter der ostbayerische Landkreis Regen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 589 gefolgt von der Stadt Hof in Oberfranken mit 393.

Das bayerische Kabinett hatte am Sonntag schärfere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen, nachdem die Fallzahlen im Teil-Lockdown nicht entscheidend sanken. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will aber Kitas, Grundschulen und den Einzelhandel zunächst weiter offen halten.

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