Unfassbare Szenen

Feiernde springen auf Feuerwehrautos und behindern Retter in Augsburg

Bei einem Einsatz in der Maximilianstraße in Augsburg haben Feiernde die Rettungskräfte behindert und gefährdet.

Bei einem Einsatz in der Maximilianstraße in Augsburg haben Feiernde die Rettungskräfte behindert und gefährdet.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

Bei einem Einsatz in der Maximilianstraße in Augsburg haben Feiernde die Rettungskräfte behindert und gefährdet.

Bild: Alexander Kaya, dpa (Symbolbild)

In der Augsburger Innenstadt sind Feiernde auf Feuerwehrautos gesprungen. Damit behinderten sie die Retter nicht nur, sondern gefährdeten diese auch.

Bei einem Einsatz in der Maximilianstraße in Augsburg haben Feiernde die Rettungskräfte behindert und gefährdet.
dpa
14.09.2020 | Stand: 14:43 Uhr

Bei einem Feuerwehreinsatz sind am frühen Montagmorgen in Augsburg zwei Jugendliche aus Spaß auf die Einsatzfahrzeuge gesprungen und haben die Brandschützer behindert. Wie die Berufsfeuerwehr mitteilte, konnten die Retter mit ihren Fahrzeugen kaum die Maximilianstraße in der Innenstadt passieren, weil in der Nacht so viele Feiernde die Straße bevölkerten. "Ein Durchkommen war nur sehr erschwert möglich, was zu massiven Zeitverlusten führte", erklärte Feuerwehrsprecher Friedhelm Bechtel.

Auf Trittbrett und Drehleiter gesprungen

Ein Jugendlicher sei dabei kurz nach Mitternacht auf ein Trittbrett des Leitwagens gesprungen und bis zur Einsatzstelle mitgefahren. Ein weiterer habe einfach den Wagen mit der Drehleiter geentert. Der Einsatz in einem Hotel war dann glücklicherweise schnell beendet, denn die Berufsfeuerwehr wurde durch einen Fehlalarm alarmiert.

Feiernde hielten keinen Abstand zu Einsatzkräften

Die Einsatzkräfte beschwerten sich auch darüber, dass die Feiernden trotz der Corona-Krise keinen Abstand zu den Feuerwehrleuten oder untereinander hielten. "Wir schützen Augsburg - aber wer schützt uns?", fragte Bechtel. Die Maximilianstraße ist die bekannteste Feiermeile in Bayerns drittgrößter Stadt.

(Wer die Feuerwehren bei Großbränden im Unterallgäu und Memmingen unterstützt, erfahren Sie hier.)