Corona-Pandemie

Ferien und Feiertage bremsen Impfkampagne in Bayern aus

Die Feieratge und die Ferein haben die Impfkampagne in Bayern ausgebremst.

Die Feieratge und die Ferein haben die Impfkampagne in Bayern ausgebremst.

Bild: Christoph Schmidt, dpa (Symbolbild)

Die Feieratge und die Ferein haben die Impfkampagne in Bayern ausgebremst.

Bild: Christoph Schmidt, dpa (Symbolbild)

Zwischen den Jahren haben sich in Bayern deutlich weniger Menschen gegen Corona impfen lassen als in den Vorwochen.
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dpa
05.01.2022 | Stand: 17:06 Uhr

Die Zahl der wöchentlichen Impfungen im Freistaat sei zwischen 27. Dezember 2021 und 2. Januar 2022 auf rund 469.000 gesunken, teilte das Gesundheitsministerium in München am Mittwoch mit. Die Feiertage seien "als Delle in den täglichen Impfzahlen erkennbar", sagte eine Ministeriumssprecherin. Auch die Ferien spielten eine Rolle. In der Weihnachtswoche waren noch mehr als 700.000 Menschen pro Woche geimpft worden, vor Ferienbeginn Mitte Dezember rund 1,1 Millionen. (Die aktuellen Impfquoten aus dem Allgäu finden Sie hier.)

Impfkampagne in Bayern durch Feiertage ausgebremst

Auch bei den Mitte Dezember begonnenen Impfungen von Fünf- bis Elfjährigen in Bayern seien die Zahlen in der vergangenen Woche leicht gesunken, sagte die Sprecherin. Bisher hätten in Bayern mehr als 85 000 Kinder in dieser Altersgruppe eine erste Impfung erhalten, das entspreche einer Impfquote von rund 10,3 Prozent. (Aktuelles zur Corona-Pandemie finden Sie in unserem Newsblog.)

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Mittwoch waren in Bayern 70,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Freistaat durch Impfungen grundimmunisiert, eine Auffrischimpfung gegen Corona haben demnach bislang 39,6 Prozent aller Menschen in Bayern erhalten.

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