Bundes- und Grenzpolizei in Bayern kontrollieren

Strenge Corona-Kontrollen von Reiserückkehrern zum Ferienende

Bundespolizisten führen am bayerischen Grenzübergang Freilassing zwischen Deutschland und Österreich Grenzkontrollen durch.

Bundespolizisten führen am bayerischen Grenzübergang Freilassing zwischen Deutschland und Österreich Grenzkontrollen durch.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Bundespolizisten führen am bayerischen Grenzübergang Freilassing zwischen Deutschland und Österreich Grenzkontrollen durch.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

Mehr als 48.000 Reiserückkehrer sind seit dem 27. Dezember von der Bayerischen Polizei kontrolliert worden. Es soll der "Import von Corona-Infektionen" verhindert werden.
Bundespolizisten führen am bayerischen Grenzübergang Freilassing zwischen Deutschland und Österreich Grenzkontrollen durch.
dpa
10.01.2021 | Stand: 17:02 Uhr

Die Bayerische Grenzpolizei und die Bundespolizei haben seit dem 27. Dezember mehr als 48.000 Reiserückkehrer kontrolliert. Knapp 7.000 hätten keinen gültigen Corona-Testnachweis vorweisen können, obwohl sie der Testpflicht unterlagen, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Sonntag am Flughafen Nürnberg. Herrmann machte dort auf die verstärkten Corona-Kontrollen vor allem zum Ende der Weihnachtsferien aufmerksam, etwa durch Schleierfahndung in Grenznähe, insbesondere aber auch bei Fluggästen, die sich an den Airports in Nürnberg, Memmingen und München auf Corona testen lassen können.

Import von Corona-Infektionen durch Kontrollen verhindern

"Der Kontrollschwerpunkt ist unbedingt notwendig, um den Import von Corona-Infektionen bestmöglich zu verhindern. Gerade die Berichte über noch ansteckendere Virusmutationen sind höchst besorgniserregend", sagte der Minister.

Rückkehrer sollen sich vor Ankunft in Deutschland testen lassen

Nach derzeitiger Regelung reiche es zwar aus, innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise aus einem Risikogebiet einen negativen Coronatest vorzuweisen. Trotzdem rate er dazu, sich bereits vor der Ankunft in Deutschland testen zu lassen. "Damit schützen Sie gerade auch ihr Umfeld vor dem hochgefährlichen Virus", riet Herrmann. Zudem müsse die Digitale Einreiseanmeldung ausgefüllt werden. "Für Unbelehrbare drohen empfindliche Bußgelder."

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