Feuer in München

Brand in Münchner Studentenwohnheim: Studentin schwebt in Lebensgefahr

In einem Studentenwohnheim in München ist in der Nacht zu Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Eine Studentin schwebt nach einer Rauchvergiftungen in Lebensgefahr, ein weiterer Bewohner ist ebenfalls schwer verletzt.

In einem Studentenwohnheim in München ist in der Nacht zu Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Eine Studentin schwebt nach einer Rauchvergiftungen in Lebensgefahr, ein weiterer Bewohner ist ebenfalls schwer verletzt.

Bild: Matthias Balk, dpa

In einem Studentenwohnheim in München ist in der Nacht zu Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Eine Studentin schwebt nach einer Rauchvergiftungen in Lebensgefahr, ein weiterer Bewohner ist ebenfalls schwer verletzt.

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In einem Studentenwohnheim in München hat es in der Nacht zu Dienstag gebrannt. Eine Studentin schwebt in Lebensgefahr, eine weitere Person ist schwer verletzt.
In einem Studentenwohnheim in München ist in der Nacht zu Dienstag ein Feuer ausgebrochen. Eine Studentin schwebt nach einer Rauchvergiftungen in Lebensgefahr, ein weiterer Bewohner ist ebenfalls schwer verletzt.
dpa
16.02.2021 | Stand: 16:42 Uhr

Update, Dienstag, 16.20 Uhr: Zwei Menschen sind bei einem Brand in einem Münchner Studentenwohnheim im Stadtteil Freimann lebensgefährlich verletzt worden. Eine 23-Jährige musste in der Nacht noch vor Ort wiederbelebt werden und schwebte auch am Nachmittag noch in akuter Lebensgefahr, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein 28-Jähriger erlitt ebenfalls eine schwere Rauchvergiftung.

Die Polizei sprach zudem von mindestens einem Leichtverletzten. Die Feuerwehr berichtete von drei Bewohnern mit leichten Verletzungen. Die größte Gefahr war durch den massiven Rauch im Gebäude entstanden.

Gegen 2.30 Uhr in der Früh hatte ein Hausbewohner den Brand im Keller des Wohnheimes bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren der Keller sowie das gesamte Treppenhaus stark verraucht, wie die Feuerwehr schilderte. Während Einsatzkräfte die in Flammen stehende Sauna im Keller zu löschen begannen, suchten Kollegen auch mit Wärmebildkameras das Gebäude nach Personen ab.

Viele Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Der Schwerverletzte wurde von Feuerwehrleuten aus dem Untergeschoss gerettet. Im vierten von sechs Obergeschossen fanden die Helfer zudem die leblose Studentin auf dem Flur. "Diese musste noch vor Ort von Notarzt und Rettungsdienst reanimiert werden, ihr Zustand ist weiter kritisch", berichtete die Feuerwehr. Sie habe sich eine schwere Rauchvergiftung zugezogen.

Nun ermitteln die Brandfahnder der Polizei. Die Beamten schätzten den Sachschaden vorläufig auf eine hohe sechsstellige Summe.

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Update, Dienstag, 14.50 Uhr: Nach dem Brand in einem Münchner Studentenwohnheim war ein Feuerwehrsprecher am Vormittag vom Tod der Studentin ausgegangen. Ihr Alter hatte die Feuerwehr anfangs mit 20 angegeben. Später hieß es von der Polizei, sie sei aus medizinischer Sicht noch am Leben, schwebe aber in akuter Lebensgefahr. Den Angaben der Feuerwehr nach hatte sich die junge Frau eine schwere Rauchvergiftung zugezogen.

Ein 28 Jahre alter Bewohner schwebte ebenfalls zunächst noch in Lebensgefahr. Laut Polizei verletzte sich zudem mindestens ein weitererer Bewohner leicht. Die Feuerwehr hatte von drei weiteren Studierenden mit leichten Verletzungen gesprochen.

Update, Dienstag, 10.20 Uhr: Eine 23-Jährige schwebt nach einem Brand in einem Münchner Studentenwohnheim weiterhin in Lebensgefahr. Die junge Frau leidet an den Folgen einer Rauchvergiftung, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstag sagte. Ein weiterer Bewohner schwebte ebenfalls noch in Lebensgefahr. Das Feuer war in der Nacht zu Dienstag gegen 2.30 Uhr in der Sauna im Keller des Wohnheims ausgebrochen. Diese brannte komplett aus. (Achtung: In einer vorherigen Version des Textes hieß es, dass die Studentin gestorben ist. Diese Angabe hat die Feuerwehr korrigiert. Die 23-Jährige schwebt weiterhin in Lebensgefahr.)

Dicke Rauchschwaden im Treppenhaus

Drei weitere Studierende wurden leicht verletzt, als dicke Rauchschwaden durch das Treppenhaus bis nach oben in das siebenstöckige Wohnheim zogen. Die Einsatzkräfte mussten mehrere Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Wohnheim retten. Andere konnten sich selbst in Sicherheit bringen.

Wie viele Studierende zum Zeitpunkt des Brandes in dem Wohnheim anwesend waren, stand zunächst nicht fest. Die Feuerwehr betreute nach eigenen Angaben 25. Laut Polizei sind in dem Wohnheim 185 Personen gemeldet. Die Brandursache war zunächst unklar.

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