Demonstationen gegen Krieg, Hunger und für Klimaschutz

G7-Gipfel: 17 Kundgebungen im Raum Garmisch-Partenkirchen angemeldet

„Scheiss G7, danke für nix“ ist in dem Schaufenster eines Geschäfts zu lesen. Der G7-Gipfel ist vom 26. bis 28. Juni 2022 auf Schloss Elmau geplant, es sind 17 Demonstrationen angemeldet.

„Scheiss G7, danke für nix“ ist in dem Schaufenster eines Geschäfts zu lesen. Der G7-Gipfel ist vom 26. bis 28. Juni 2022 auf Schloss Elmau geplant, es sind 17 Demonstrationen angemeldet.

Bild: Angelika Warmuth, dpa

„Scheiss G7, danke für nix“ ist in dem Schaufenster eines Geschäfts zu lesen. Der G7-Gipfel ist vom 26. bis 28. Juni 2022 auf Schloss Elmau geplant, es sind 17 Demonstrationen angemeldet.

Bild: Angelika Warmuth, dpa

Für den G7-Gipfel sind 17 Demos in Garmisch-Partenkirchen angemeldet. Doch der Ablauf ist immer noch ungeklärt. Gipfel-Kritiker wollen ein Zeltlager aufbauen.
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dpa
22.06.2022 | Stand: 16:08 Uhr

Auch vier Tage vor Beginn des G7-Gipfels auf Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen ist der genaue Ablauf einiger Demonstrationen noch ungeklärt. Insgesamt seien 17 Veranstaltungen angemeldet worden, sagte Landrat Anton Speer (Freie Wähler) am Mittwoch in Garmisch-Partenkirchen. Diese würden gerade bearbeitet. Einige seien bereits beschieden, einige sollten in Kürze beschieden werden. "Aber da liegt noch viel Arbeit vor uns."

Unklar ist vor allem noch der Ablauf einer geplanten Kundgebung unweit des Schlosses als Teil eines Sternmarsches. Im Gespräch ist, dass 50 Demonstranten von der Polizei in die Nähe des Tagungsortes gebracht werden. Die Veranstalter hätten zu Fuß in dem abgeriegelten Sicherheitsbereich Richtung Schloss laufen wollen, ergänzte ein Sprecher des Landratsamtes. Das sei aber nicht möglich. (Lesen Sie auch: Dietmar Müller-Elmau ist der ungewöhnliche G7-Gastgeber in Elmau)

Themen der Kundgebungen und Demonstrationen sind den Anmeldungen zufolge unter anderem Klimaschutz, Globalisierung sowie Hunger und Kriege in der Welt. Russische und ukrainische Gruppen wollen etwa gegen den Krieg in der Ukraine demonstrieren.

Erneut wollen Gipfel-Kritiker an der Loisach ein Zeltlager aufbauen. 2015 sei erfolgreich Vertrauen zwischen Demonstranten und Einheimischen aufgebaut worden, sagte Speer. "Wir haben die Camp-Bewohner versorgt mit Kaffee und Kuchen." Der erneute Gipfel im Landkreis sei eine große Ehre und eine große Aufgabe zugleich. Er wünsche sich trotz der veränderten Lage mit Corona, Klimakrise und Krieg, "dass es wieder so ein friedlicher Gipfel wird wie 2015".

Lesen Sie auch: Brandstiftung an Polizeiautos in München kurz vor G7-Gipfel

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