Vogelpest

Geflügelpest im Bayreuther Tierpark nachgewiesen

Ein Warnschild bei Blumberg (Baden-Württemberg) auf dem Gelände einer Straußenfarm. Auch in Bayern breitet sich die Geflügelpest aus.

Ein Warnschild bei Blumberg (Baden-Württemberg) auf dem Gelände einer Straußenfarm. Auch in Bayern breitet sich die Geflügelpest aus.

Bild: Patrick Seeger, dpa (Archivbild)

Ein Warnschild bei Blumberg (Baden-Württemberg) auf dem Gelände einer Straußenfarm. Auch in Bayern breitet sich die Geflügelpest aus.

Bild: Patrick Seeger, dpa (Archivbild)

Eine Ente im Bayreuther Tierpark "Röhrensee" hat sich mit der Vogelpest infiziert. Eigentlich gelten in der Stadt bereits strengere Regeln gegen das Virus.
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dpa
23.02.2021 | Stand: 16:32 Uhr

Im Bayreuther Tierpark "Röhrensee" ist ein Fall von Geflügelpest bestätigt worden. Bei einer Stockente wurde das Virus vom Typ H5N8 nachgewiesen, wie die Stadt am Dienstag mitteilte. In der Region Bayreuth gelten schon seit einem Ausbruch in einer Geflügelhaltung vor wenigen Wochen strengere Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung möglichst zu verhindern.

So herrscht in Stadt und Landkreis seit Anfang Februar Stallpflicht für Geflügel. Auch das Stadtgartenamt habe damals die rund 230 Vögel des Tierparks in Innenräume und überdachte Käfige des Tierparks untergebracht, betonte ein Sprecher der Stadt.

Ob sich Vogelgrippe weiter ausbreitet, ist unklar

Ob sich die Tierseuche unter den Wildvögeln im Tierpark schon weiter verbreitet hat, war nach Angaben der Stadt unklar. Finden Bürger verendete Vögel, sollen sie diese nicht berührt und dem Veterinäramt melden. Für Menschen gilt die Geflügelpest als ungefährlich (Lesen Sie auch: Russland: Erste Fälle von Vogelgrippe-Virus H5N8 bei Menschen).

Die Infektionskrankheit tritt seit November in Bayern auf. Fälle gab es zuletzt in den Landkreisen Starnberg, Passau, Bayreuth, Haßberge, Landsberg am Lech, Weißenburg-Gunzenhausen, Neuburg-Schrobenhausen und Erlangen-Höchstatt.

Höchste Sterberate bei Hühnern und Puten

Die Tierseuche kommt vor allem bei Wasservögeln vor. Bei Hühnern und Puten werden die höchsten Erkrankungs- und Sterberaten beobachtet – teilweise bis zu 100 Prozent. Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und wird daher staatlich bekämpft.

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