Polizeikontrolle in Garmisch-Partenkirchen

Polizisten erwischen einen mit Haftbefehl gesuchten Mann - und finden Kokain bei ihm

Bei einer Kontrolle haben Polizisten in Garmisch-Partenkirchen einen Mann erschwischt, der in Deutschland mehr als 3000 Euro Justizschulden hatte. Da sie bei ihm auch Kokain fanden, erhielt er zudem eine neue Anzeige.

Bei einer Kontrolle haben Polizisten in Garmisch-Partenkirchen einen Mann erschwischt, der in Deutschland mehr als 3000 Euro Justizschulden hatte. Da sie bei ihm auch Kokain fanden, erhielt er zudem eine neue Anzeige.

Bild: Christian Charisius/dpa (Symbobild)

Bei einer Kontrolle haben Polizisten in Garmisch-Partenkirchen einen Mann erschwischt, der in Deutschland mehr als 3000 Euro Justizschulden hatte. Da sie bei ihm auch Kokain fanden, erhielt er zudem eine neue Anzeige.

Bild: Christian Charisius/dpa (Symbobild)

Polizisten haben in Garmisch-Partenkrichen einen gesuchten Österreicher festgenommen. Der konnte seine Strafe zwar vor Ort bezahlen, hatte aber Kokain dabei.
13.09.2021 | Stand: 13:12 Uhr

Einen Mann, der deutschlandweit per Haftbefehl gesucht wurde, haben Bundespolizisten in Garmisch-Partenkirchen festgenommen. Der 44-Jährige wurde laut Polizei seit 2016 gesucht. Aufgrund eines früheren Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz hatte er erhebliche Justizschulden.

Der Mann war vom Münchner Amtsgericht wegen eines Drogendelikts zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.240 Euro einschließlich Verfahrenskosten verurteilt worden. Bei der Polizeikontrolle konnte der 44-Jährige die geforderte Summe bezahlen - und entging somit knapp einer zweimonatigen Ersatzfreiheitsstrafe (Lesen Sie auch: Vermisste Minderjährige sorgt im Regionalzug für Ärger).

Polizisten finden Kokain bei Gesuchtem

Trotz der raschen Zahlung entließen die Beamten ihn aber nicht sofort gehen. Denn bei seiner Durchsuchung fanden sie im Geldbeutel des österreichischen Staatsangehörigen ein kleines Tütchen mit einem weißen Pulver. Wie sich herausstellte, handelt es sich bei dieser Substanz um Kokain. Der Mann wird sich demnach wohl schon bald erneut wegen eines Betäubungsmitteldelikts verantworten müssen.