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Höherer Spieleinsatz: Das ändert sich für Lottospieler ab 23. September

Lottospielen wird ab 23. September teurer.

Lottospielen wird ab 23. September teurer.

Bild: Tom Weller/dpa

Lottospielen wird ab 23. September teurer.

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Die Lotterie 6 aus 49 wird teurer. Welche Neuerungen ab 23. September 2020 greifen.
Lottospielen wird ab 23. September teurer.
dpa
22.09.2020 | Stand: 07:51 Uhr

Vom 23. September an wird - wie bereits angekündigt - ein Tippfeld für die Ziehungen mittwochs und samstags 1,20 Euro statt wie bisher 1 Euro kosten, wie Lotto Baden-Württemberg in Stuttgart mitteilte, die federführende Gesellschaft für das Hauptprodukt des Deutschen Lotto- und Totoblocks.

"Wir versprechen uns von den Neuerungen einen langsamen, aber stetigen Zuwachs der Spieleinsätze im Lotto 6 aus 49." Zuletzt betrug der jährliche Einsatz 3,45 Milliarden Euro.

Die letzte Erhöhung für den Spieleinsatz hatte es im Mai 2013 gegeben. Damals wurde der Preis etwas mehr erhöht: von 75 Cent auf 1 Euro pro Feld. Und zur Einführung des Euros Anfang 2002 wurde von 1,50 Mark auf 75 Cent umgestellt.

Höherer Einsatz soll nicht nur zu höheren Jackpots führen

Der künftig höhere Einsatz führt laut Mitteilung nicht nur zu höheren Jackpots, sondern auch zu etwas höheren Gewinnen in den unteren Rängen. Beispielsweise gibt es nach Angaben eines Sprechers statt der festen Summe von 5 Euro in Klasse 9 (zwei Richtige und Superzahl) nun exakt 6 Euro. Auch für vier Richtige, fünf Richtige und fünf Richtige mit Superzahl gilt eine Steigerung der theoretischen Gewinnquote um jeweils rund 20 Prozent. An den Gewinnchancen verändere sich nichts. Ebenso bleibe die Gewinnausschüttung der Spieleinsätze bei 50 Prozent.

Die nun in Kraft tretenden Änderungen sind schon seit Ende 2019 bekannt. Nun wurde auch neu geregelt, wann ein Lottojackpot bei der Ziehung 6 aus 49 in jedem Fall ausgeschüttet wird. Künftig wird er unabhängig von der Laufzeit nach Erreichen der 45-Millionen-Euro-Grenze ausgeschüttet. Bisher galt, dass der Jackpot bei der nächsten Ziehung geleert wird, wenn zuvor zwölf Mal in Folge kein Tipper sechs Richtige mit der passenden Superzahl hatte.

Auch in den unteren Klassen soll es höhere Gewinnbeträge geben

In Deutschland gibt es rund 21.500 Lotto-Verkaufsstellen. Ihre Interessenvertretung ist der Bundesverband der Lotto-Toto-Verkaufsstellen. Das geschäftsführende Vorstandsmitglied, Günther Kraus, sagte, die Preisanpassung sei auch dem Wunsch einer großen Mehrheit der Lottospieler geschuldet. "Letztlich war die Forderung nach attraktiveren Jackpots und auch in den unteren Klassen höheren Gewinnbeträgen gegeben."

Unterdessen fahndet Lotto Bayern weiter nach einem Millionengewinner aus dem Raum Memmingen. Um welche Ziffern es geht, lesen Sie hier.