Corona-Lockdown

Holetschek: Diskussion über Lockerungen nicht nachvollziehbar

Seit Montaten ist das Leben in Deutschland durch Corona-Regeln beschränkt. Angesichts steigender Infektionszahlen sollte das auch so bleiben, findet Klaus Holetschek.

Seit Montaten ist das Leben in Deutschland durch Corona-Regeln beschränkt. Angesichts steigender Infektionszahlen sollte das auch so bleiben, findet Klaus Holetschek.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Seit Montaten ist das Leben in Deutschland durch Corona-Regeln beschränkt. Angesichts steigender Infektionszahlen sollte das auch so bleiben, findet Klaus Holetschek.

Bild: Peter Kneffel, dpa (Archiv)

Viele wollen raus aus dem seit Monaten währenden Lockdown. Doch Gesundheitsminister Holetschek hat dafür wenig Verständnis.
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dpa
15.04.2021 | Stand: 12:27 Uhr

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat Diskussionen um weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen angesichts galoppierender Infektionszahlen eine scharfe Absage erteilt. "Das ist eine Diskussion, die ich persönlich nicht nachvollziehen kann", sagte Holetschek am Donnerstag im Landtag in München.

Klaus Holetschek: "Die Pflegekräfte kämpfen auf diesen Stationen um jedes Leben"

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern habe am Donnerstag bei 5458 gelegen, gegenüber 3973 vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug 178,4. Wenn die Entwicklung so weitergehe, dann würden Höchststände bei der Belegung von Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten überschritten.

Aktuell seien 703 Betten mit Beatmungsmöglichkeit belegt, 43 Prozent mehr als vor drei Wochen. Die bisherige Höchstauslastung lag bei 822 ausgelasteten Betten auf dem Höhepunkt der zweiten Welle am 3. Januar dieses Jahres. Jeder zweite beatmete Patient sterbe. "Die Pflegekräfte kämpfen auf diesen Stationen um jedes Leben", sagte Holetschek.

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