Augsburg

Im Prozess um den tödlichen Schlag am Königsplatz könnten heute die Plädoyers beginnen

Mit weiteren Zeugenaussagen wird heute der Prozess um den tödlichen Faustschlag gegen einen 49-Jährigen auf dem Augsburger Königsplatz fortgesetzt (Archivbild).

Mit weiteren Zeugenaussagen wird heute der Prozess um den tödlichen Faustschlag gegen einen 49-Jährigen auf dem Augsburger Königsplatz fortgesetzt (Archivbild).

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Mit weiteren Zeugenaussagen wird heute der Prozess um den tödlichen Faustschlag gegen einen 49-Jährigen auf dem Augsburger Königsplatz fortgesetzt (Archivbild).

Bild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Mit weiteren Zeugenaussagen wird der Prozess um den tödlichen Faustschlag gegen einen 49-Jährigen auf dem Augsburger Königsplatz fortgesetzt.
dpa
04.11.2020 | Stand: 13:12 Uhr

Mit weiteren Zeugenaussagen wird am Mittwoch (9.00 Uhr) der Prozess um den tödlichen Faustschlag gegen einen 49-Jährigen auf dem Augsburger Königsplatz fortgesetzt.

Zunächst seien Polizeibeamte und Passanten geladen, die am Tatabend am Nikolaustag 2019 vor Ort waren, sagte ein Sprecher des Landgerichts Augsburg. Anschließend sollen verschiedene Sachverständige vernommen werden. Unter Umständen könnte auch schon plädiert werden, auch ein Urteil gegen den 17-jährigen Angeklagten ist noch diese Woche denkbar.

Dem Jugendlichen wird vorgeworfen, den 49-jährigen Feuerwehrmann, der mit seiner Frau und einem befreundeten Paar unterwegs gewesen war, im Streit durch einen einzigen Schlag gegen den Kopf tödlich verletzt zu haben. Der Mann war binnen kurzer Zeit an einer Hirnblutung gestorben. Zusammen mit zwei Freunden im Alter von 18 und 20 Jahren, die mit ihm auf der Anklagebank sitzen, wird dem 17-Jährigen außerdem vorgeworfen, den 50 Jahre alten zweiten Mann verprügelt zu haben. Die drei Angeklagten hatten zum Prozessbeginn Geständnisse abgelegt.

17-Jähriger hatte die Tat bedauert

Sie sollen Teil einer siebenköpfigen Gruppe Jugendlicher gewesen sein, die unter erheblichem Alkoholeinfluss durch die Innenstadt gezogen war. Auslöser für den Streit und die Gewalttat soll dann der Versuch von einem der jungen Männer gewesen sein, bei dem 49-Jährigen eine Zigarette zu schnorren.

Der 17-jährige Hauptangeklagte hatte zu Prozessbeginn die Tat bedauert und gesagt, er habe nie gewollt, dass so etwas passiert. Im Prozessverlauf beschrieben seine Freunde ihn als nicht aggressiv. Die Ermittler entdeckten aber zahlreiche brutale Videos auf seinem Handy.