500 Jobs betroffen

Insolvente Adler Modemärkte wollen 500 Stellen streichen

Wegen der Insolvenz rechnet das Modeunternehmen Adler mit dem Verlust von 500 Arbeitsplätzen.

Wegen der Insolvenz rechnet das Modeunternehmen Adler mit dem Verlust von 500 Arbeitsplätzen.

Bild: David Hutzler, dpa (Symbolbild)

Wegen der Insolvenz rechnet das Modeunternehmen Adler mit dem Verlust von 500 Arbeitsplätzen.

Bild: David Hutzler, dpa (Symbolbild)

Die insolvente Kette Adler Modemärkte rechnet bei der Sanierung mit dem Abbau von 500 Jobs. Der Plan zur Rettung bringt schlechte Neuigkeiten für Aktionäre.
##alternative##
dpa
02.07.2021 | Stand: 11:34 Uhr

Die insolvente Textilkette Adler Modemärkte rechnet bei der geplanten Sanierung mit dem Abbau von bis zu 500 Arbeitsplätzen. Der beim Amtsgericht Aschaffenburg eingereichte Insolvenzplan sieht vor, dass das Geschäft mit mehr als 100 deutschen und 29 ausländischen Filialen in Österreich, Luxemburg und der Schweiz fortgesetzt wird, wie das Unternehmen am Freitag in Haibach mitteilte.

"Durch die geplante Neuaufstellung können voraussichtlich mindestens 2600 der insgesamt 3100 Arbeitsplätze der Gruppe erhalten werden", hieß es in der Mitteilung. Vorstandschef Thomas Freude und Kollegen bleiben im Amt.

Mischkonzern Zeitfracht will Adler retten

Retter des hoch verschuldeten Unternehmens will der Mischkonzern Zeitfracht werden, der eine Investorenvereinbarung unterzeichnet hat und Adler von der Börse nehmen will. Für die bisherigen Aktionäre ist das keine erfreuliche Nachricht, da ihre Papiere aller Voraussicht nach wertlos werden. Das Amtsgericht hatte am Vortag das Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung formell eröffnet. Die Gläubiger sollen dem Insolvenzplan Ende Juli zustimmen, laut Adler könnte das Insolvenzverfahren bereits Ende August 2021 wieder beendet werden.

Lesen Sie auch: Unternehmen in der Pandemie - Gewerkschaft verdi befürchtet Insolvenzen in Kempten und im Oberallgäu.