Fahndung in Bayern

Internetbetrüger verkaufte erfundene Autos für 600.000 Euro

Mit dem Verkauf nicht existierender Autos hat ein Internetbetrüger im vergangenen Jahr über eine halbe Million Euro ergaunert.
dpa
29.03.2021 | Stand: 21:30 Uhr

19 Geschädigte aus europäischen Ländern und den USA überwiesen gut 600 000 Euro auf seine Konten bei drei Ingolstädter Banken. Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat den 60 bis 65 Jahre alten Unbekannten am Montag mit Foto zur Fahndung ausgeschrieben.

Die fiktiven Autos wurden online verkauft

Er habe vor einem Jahr vermutlich mit einem gefälschten ungarischen Ausweis in Ingolstadt einen Wohnsitz angemeldet und eine Exportfirma gegründet. Im Internet bot er dann bis September 2020 Autos zum Verkauf an, die sich tatsächlich aber nicht in seinem Besitz befanden, so die Polizei. Zugesandte Fahrzeugpapiere waren gefälscht. "Die vermeintlich gekauften Pkw wurden nie an die Geschädigten ausgeliefert."

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